Der Neu­bau ist als vier­zü­gi­ges Gym­na­sium mit Drei­feld­sport­halle auf einem Grund­stück am Rande des noch im Bau befind­li­chen Wohn­ge­bie­tes Düs­sel­dorf-Gra­f­en­tal vorgesehen,©Photoprop/Frank Dora

 

Vier­zü­gi­ges Gym­na­sium ensteht mit Drei­fach­sport­halle in Grafental/Baubeginn für Som­mer 2023 geplant

Das “Städ­ti­sche Gym­na­sium Hein­zel­männ­chen­weg” wird neu gebaut. Die neue Schule ist Teil des Schul­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men­pa­ke­tes der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf. Der Neu­bau ist als vier­zü­gi­ges Gym­na­sium mit Drei­feld­sport­halle auf einem Grund­stück am Rande des noch im Bau befind­li­chen Wohn­ge­bie­tes Düs­sel­dorf-Gra­f­en­tal vor­ge­se­hen. Das vor­aus­sicht­li­che Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men am Schul­stand­ort liegt bei rund 65 Mil­lio­nen Euro, der Bau­be­ginn ist für Som­mer 2023 geplant.

Das Amt für Schule und Bil­dung hatte sich auf­grund der Viel­schich­tig­keit der Auf­gabe dazu ent­schlos­sen, für die Bau­auf­gabe einen Archi­tek­ten­wett­be­werb aus­zu­lo­ben. Den ers­ten Preis hatte die Wett­be­werbs­jury an die Arbeit der Arbeits­ge­mein­schaft Gina Bar­ce­lona Archi­tects (Bar­ce­lona) und SHA Scheff­ler Hel­bich Archi­tek­ten (Dort­mund) ver­ge­ben, die nun mit der Pla­nung des Schul­ge­bäu­des und der Sport­halle beauf­tragt wur­den. Zuvor hat­ten die prä­mier­ten Archi­tek­ten in Ver­hand­lun­gen über ent­spre­chende Pla­nungs­auf­träge ein­zelne Fra­ge­stel­lun­gen detail­liert beant­wor­tet und kri­ti­sche Punkte pla­ne­risch aufgeklärt.

Aus­zug aus der Preis­ge­richts­be­ur­tei­lung für den mit dem ers­ten Preis aus­ge­zeich­ne­ten Wettbewerbsbeitrag:
“Die Arbeit glie­dert die Bau­masse in eine fein jus­tierte Abfolge von sechs kubi­schen Bau­kör­pern, die sowohl zum Wohn­ge­biet als auch zum Grün­zug ent­lang des Bahn­damms eine ein­präg­same Sil­hou­ette bil­den. Die fünf Kuben der Schule wer­den dabei als unter­schied­lich pro­gram­mierte ‘Lern­häu­ser’ um einen mit­ti­gen Ver­bin­dungs­weg wech­sel­sei­tig ange­legt. Es ent­ste­hen bei sehr dis­zi­pli­nier­ter Grund­geo­me­trie viel­fäl­tige Blick­be­zie­hun­gen und span­nungs­volle Raum­fol­gen im Innern. Die Umset­zung des Raum­pro­gramms erfolgt in kla­rer Form und geschick­ter Zuord­nung inner­halb der Kuben, die Jahr­gangs­clus­ter bil­den die von der Aus­lo­be­rin gewünschte For­ma­tie­rung der Schule ab. Die Ver­fas­ser nen­nen dies rich­ti­ger­weise ‘Bil­dungs­hei­mat’. Die Sport­halle fügt sich gut in die städ­te­bau­li­che Kon­fi­gu­ra­tion ein.Eine bau­li­che Ver­bin­dung zwi­schen Schule und Sport­be­reich wird ebenso angeboten.

Ins­ge­samt lie­fert die Arbeit einen fein­glied­ri­gen Bei­trag in der Über­set­zung des gro­ßen Raum­pro­gramms vor Ort. Die Autoren beherr­schen die Fra­gen der Orga­ni­sa­tion eines kom­ple­xen Schul­baus und geben dem Innern eine zeit­ge­mäße, freund­li­che Wirkung.”

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