Dr. Ste­phan Kel­ler, Ober­bür­ger­meis­ter der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, Shi­ni­chi Okum­ura, Prä­si­dent der Japa­ni­schen IHK zu Düs­sel­dorf e.V. (JIHK), Klaus Klar, Vor­stands­vor­sit­zen­der und Arbeits­di­rek­tor der Rhein­bahn und Kimi­n­ori Iwama, Gene­ral­kon­sul von Japan in Düs­sel­dorf Foto: Rheinbahn

 

2021 jährt sich der Beginn der Han­dels­be­zie­hun­gen und damit der Freund­schaft zwi­schen Japan und Deutsch­land zum 160. Mal. Vor allem das Land Nord­rhein-West­fa­len mit mehr als 650 japani- schen Unter­neh­men und seine Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf, die die größte japa­ni­sche Gemeinde auf dem europäischen Fest­land behei­ma­tet, hat eine beson­ders enge Bezie­hung zu dem Land in Fern­ost. Anlässlich die­ses 160. Jubiläums und der begin­nen­den Japan-Tage hat die Japa­ni­sche Indus­trie- und Han­dels­kam­mer zu Düsseldorf e.V. (JIHK) eine Aus­stel­lung der beson­de­ren Art kreiert.

Eine Bahn der Rhein­bahn wird zur rol­len­den Gale­rie. Außen weist die Bekle­bung auf das 160. Jubiläum hin, im Innen­raum können die Fahrgäste sich während der Fahrt über die Geschichte der (Wirt- schafts-)Beziehungen zwi­schen Japan und Düsseldorf und dem Land NRW infor­mie­ren. „Vom Abschluss des Han­dels­ver­trags zwi­schen Japan und Preu­ßen im Jahr 1861 über die Anfänge der japa­ni­schen Unter­neh­men in Düsseldorf in den 1950er-Jah­ren bis hin zum geleb­ten Mit­ein­an­der heute kann man diese span­nende Erfolgs­ge­schichte an- hand von Schau­ta­feln in der Bahn nach­le­sen. Die Japa­ni­sche IHK möchte mit die­ser Aus­stel­lung im Jubiläumsjahr einen Bei­trag für ein noch bes­se­res gegen­sei­ti­ges Verständnis leis­ten“, so Shi­ni­chi Okum­ura, Präsident der JIHK.

Düsseldorf als „Haupt­stadt“ Japans in Deutschland

Kimi­n­ori Iwama, Gene­ral­kon­sul von Japan in Düsseldorf, sagt dazu: „Ich begrüße es sehr, dass anlässlich des Jubiläums ‚160 Jahre Freund­schaft‘ den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern die Ge- schichte des deutsch-japa­ni­schen Aus­tauschs mit die­ser Aus­stel­lung näher gebracht wer­den kann – trotz aller Schwie­rig­kei­ten in die­sem Jahr! Der Aus­tausch zwi­schen den Bürgerinnen und Bürgern ist die Stütze der deutsch-japa­ni­schen Freund­schaft und ins­be­son­dere Düsseldorf, die Haupt­stadt Japans in Deutsch­land, hat sich zum Zen­trum des Aus­tauschs auf bürgerlicher Ebene ent­wi­ckelt. Die­ses Jahr fei­ert außer­dem die Rhein­bahn ihr 125-jähriges Bestehen und ich hoffe, dass die Fahrgäste durch diese Aus­stel­lung einen Ein­blick in die lange Geschichte der japa­nisch-deut­schen Bezie­hun­gen und in die der Rhein­bahn in Düsseldorf und der Region erhal­ten können.“

 

Auf­takt für die Japan-Tage

„Diese Aus­stel­lung zeigt ein­drucks­voll, wie wir den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern trotz der aktu­el­len Lage Infor­ma­tio­nen über die gemein­same Geschichte bei­der Länder ver­mit­teln können“, sagt Ober- bürgermeister Dr. Ste­phan Kel­ler. „Anlässlich der Auf­nahme diplo­mati- scher Bezie­hun­gen zwi­schen Deutsch­land und Japan vor 160 Jah­ren trägt Düsseldorf als Zen­trum deutsch-japa­ni­scher Freund­schaft gerne sei­nen Teil zu den Jubiläumsfeierlichkeiten bei. Die ‚rol­lende Aus­s­tel- lung‘ bil­det einen gelun­ge­nen Auf­takt zu den diesjährigen Japan-Tagen und hierfür möchte ich der Japa­ni­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer sowie den Mit­glieds­un­ter­neh­men herz­lich danken.“

Bahn mit Aus­stel­lung an Bord

Die Bahn ist ab heute täglich wech­selnd auf den Linien U71, U72, U73 oder U83 in Düsseldorf und Ratin­gen unter­wegs. „Wir freuen uns, dass wir der Japa­ni­schen IHK mit unse­rer Bahn diese Platt­form bie­ten kön- nen. Sie macht auf ungewöhnliche Art und Weise zum Auf­takt der Japan-Tage einem brei­ten Publi­kum die Geschichte der japa­ni­schen Unter­neh­men und der japa­ni­schen Gemeinde in Düsseldorf zugänglich – und dies trotz Corona“, so Klaus Klar, Vor­stands­vor­sit­zen­der und Arbeits­di­rek­tor der Rhein­bahn. „Wir ste­hen nicht nur für die Ver­kehrs- wende und für eine umwelt- und kli­ma­freund­li­che Mobilität, son­dern sind auch ein Teil der Stadt und der Region, zu der wir alle, wie auch die japa­ni­sche Com­mu­nity, gehören.“

Wer nicht das Glück hat, mit der Bahn mit­fah­ren zu können oder noch ein­mal in Ruhe die Texte nach­le­sen möchte, fin­det diese unter https://jihk.de/de/page/208 als Pdf-Datei zum Download.