(v.r.) Dr. Petra Win­kel­mann (stell­ver­tre­tende Kul­tur­amts­lei­te­rin), Nick Esser (BBK Kunst­fo­rum) und Sebas­tian Kurz (Pro­jekt­ko­or­di­na­tion Kunst­punkte) prä­sen­tier­ten im BBK Kunst­fo­rum das Pro­gramm der Kunst­punkte 2021,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

 

Ate­liers und Aus­stel­lungs­räume öff­nen an den bei­den Wochen­en­den 21./22. und 28./29. August

Zum 25. Mal prä­sen­tie­ren sich Düs­sel­dor­fer Künst­le­rin­nen und Künst­ler an den bei­den Wochen­en­den 21./22. und 28./29. August in ihren Ate­liers inter­es­sier­ten Besu­che­rin­nen und Besu­chern. Zum zwei­ten Mal fin­den die Kunst­punkte dabei unter Corona-Bedin­gun­gen statt. Das Inter­esse der Kunst­schaf­fen­den in der Lan­des­haupt­stadt teil­zu­neh­men, ist jedoch auch in die­sem Jahr groß: Über 400 Künst­le­rin­nen und Künst­ler laden an ins­ge­samt 209 Stand­or­ten in der Stadt die Besu­che­rin­nen und Besu­cher dazu ein, ihre Ate­liers und Aus­stel­lungs­räume zu ent­de­cken. Ob Male­rei, Bild­haue­rei, Foto­gra­fie oder Video­kunst – jede Aus­drucks­form künst­le­ri­schen Schaf­fens ist bei den Kunst­punk­ten ver­tre­ten. Am Wochen­ende 21./22. August prä­sen­tie­ren sich die Kunst­punkte im Süden Düs­sel­dorfs, am Wochen­ende 28./29. August kön­nen die Kunst­punkte im Nor­den der Stadt ent­deckt wer­den. Die Ate­liers öff­nen dabei jeweils sams­tags von 14 bis 20 Uhr und sonn­tags von 12 bis 18 Uhr.

Kul­tur­de­zer­nent Hans-Georg Lohe: “Die vie­len Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer zei­gen, wie wich­tig das For­mat Kunst­punkte für die Düs­sel­dor­fer Kul­tur­land­schaft ist: Die Kunst­punkte sind für die Künst­le­rin­nen und Künst­lern eine gute Platt­form, um ihre Arbeit vor­zu­stel­len, um mit ver­schie­de­nen Akteu­rin­nen und Akteu­ren ins Gespräch zu kom­men und so auch neue Kon­takte zu knüp­fen. Für die Besu­che­rin­nen und Besu­cher bie­tet sich gleich­zei­tig die Mög­lich­keit, quasi einen Blick ‘hin­ter die Kunst­werke’ zu wer­fen: So kön­nen sie die jewei­li­gen Arbeits­stät­ten der Künst­le­rin­nen und Künst­ler ent­de­cken und mehr über den Schaf­fens­pro­zess erfahren.”

Zu den belieb­ten Kunst­punk­ten zäh­len jedes Jahr die Düs­sel­dor­fer Ate­lier­häu­ser. Hier hat man die Mög­lich­keit, an ein und der­sel­ben Adresse viele unter­schied­li­che Künst­le­rin­nen und Künst­ler zu tref­fen und ihre viel­sei­ti­gen Posi­tio­nen ken­nen­zu­ler­nen. Hierzu gehö­ren bei­spiels­weise das älteste Ate­lier­haus Düs­sel­dorfs auf der Sit­tar­der Straße 5 — besteht seit 1907 — das am 28./29. August öff­net, sowie das größte Ate­lier­haus der Stadt an der Walz­werk­straße 14 mit über 60 Ate­liers, das sich am 21./22. August präsentiert.

Zudem sind jedes Jahr auch inter­na­tio­nale Künst­le­rin­nen und Küns­ter bei den Kunst­punk­ten ver­tre­ten. In die­sem Jahr stellt so zum Bei­spiel am ers­ten Kunst­punkte-Wochen­ende im “Ate­lier am Eck” im Salz­mann­bau in Bilk die israe­li­sche Foto­künst­le­rin Orly Zai­ler eine Aus­wahl ihrer Werke aus.

28 Off-Räume bei den Kunst­punk­ten dabei
Neben den Ein­zel­künst­le­rin­nen und ‑künst­lern betei­li­gen sich auch 28 “Off-Räume” im Stadt­ge­biet an den Kunst­punk­ten. Das sind von Künst­le­rin­nen und Künst­lern selbst betrie­bene Aus­stel­lungs­räume. Dar­un­ter laden auch neue Off-Räume die Besu­che­rin­nen und Besu­cher zum Ken­nen­ler­nen ein: In der “Area 51” in Fried­rich­stadt, an der Pio­nier­straße 51, wird bei­spiels­weise im Rah­men des ers­ten Kunst­punkte-Wochen­en­des neben Foto- und Video­kunst eine Live-Pain­ting Aktion statt­fin­den. In Flin­gern gibt es gleich zwei neue Off-Räume am zwei­ten Kunst­punkte-Wochen­ende zu sehen: Der “B‑Ehrenhof”, Beh­ren­straße 33, prä­sen­tiert als Kunst- und Kul­tur­stätte Pro­jekte, Kunst und auch Visio­nen ande­rer Künst­le­rin­nen und Künst­ler sowie Ver­eine. Im “aura”, Bir­ken­straße 67, zeigt ein jun­ges Künst­le­rin­nen- und Künst­ler­kol­lek­tiv seine Male­reien, Skulp­tu­ren und Instal­la­tio­nen. Auch links­rhei­nisch, an der San-Remo-Straße 6, gibt es einen neuen Ort zu ent­de­cken: Der “Ver­kehrs- und Ver­schö­ne­rungs­ver­ein” bie­tet am zwei­ten Kunst­punk­te­wo­chen­ende ver­schie­dene künst­le­ri­sche Posi­tio­nen aus den Berei­chen Foto­gra­fie, Tex­til- und Objektkunst.

Die Off-Räume öff­nen frei­tags vor den Kunst­punk­te­wo­chen­en­den jeweils zwi­schen 19 und 22 Uhr für Aus­stel­lungs­er­öff­nun­gen, Filme, Kon­zerte oder Per­for­man­ces. Einige der Off-Räume öff­nen zudem auch als Kunst­punkte an den Wochenendtagen.

Kunst­punkte-Spe­cial
Als Spe­cial fin­det auch in die­sem Jahr, am Sonn­tag, 22. August, eine Mal­ak­tion an der “Hall of Fame” im Son­nen­park Ober­bilk statt. Es han­delt sich hier­bei um eine legal bemal­bare Graf­fi­ti­flä­che, bei der das Prin­zip “Das Beste bleibt!” gilt. Das heißt, die Bil­der, denen der meiste Respekt ent­ge­gen­ge­bracht wird, wer­den nicht über­stri­chen und blei­ben lange erhal­ten. Der Ver­ein Ver­bunt e. V. infor­miert dabei über Aktio­nen, Mög­lich­kei­ten und Pläne des Projektes.

Trotz Corona: Ate­lier­füh­run­gen wie­der möglich
Nach­dem im letz­ten Jahr lei­der auf­grund der Pan­de­mie keine Füh­run­gen statt­fin­den konn­ten, wer­den die­ses Jahr an bei­den Wochen­en­den nach der­zei­ti­gem Stand wie­der mode­rierte Ate­lier­be­su­che in aus­ge­wähl­ten Ate­liers statt­fin­den. Diese wer­den von Künst­le­rin­nen und Künst­lern durch­ge­führt. Eine Anmel­dung ist erfor­der­lich und online mög­lich unter www.kunstpunkte.de. Das Ange­bot ist kos­ten­los. Auf­grund der Ent­wick­lung der Pan­de­mielage kann es kurz­fris­tig zu Ände­run­gen kommen.

Vor Ort, in den Ate­liers, Aus­stel­lungs­räu­men etc., gel­ten die Hygiene- und Abstands­re­geln nach der aktu­ell gül­ti­gen Coro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des NRW. Dies umfasst unter ande­rem den Min­des­ab­stand und das Tra­gen einer medi­zi­ni­schen Maske. Zudem ist ein Nach­weis über eine voll­stän­dig abge­schlos­sene Imp­fung gegen COVID-19, über eine Gene­sung oder über ein aktu­el­les nega­ti­ves Test­ergeb­nis erforderlich.

Dar­über hin­aus kann man die Ver­an­stal­tung online in den sozia­len Medien ver­fol­gen. Nach­dem im ver­gan­ge­nen Jahr die Kunst­punkte unter erst­mals www.instagram.com/kunstpunkte zu fin­den waren, wird diese Platt­form 2021 noch inten­si­ver genutzt. Im Netz kann man so bereits vorab einige Künst­le­rin­nen und Künst­ler in ihren Ate­liers erle­ben und erfah­ren, was sie zu ihrer Arbeit sagen.

Genaue Infor­ma­tio­nen über die betei­lig­ten Künst­le­rin­nen und Künst­ler, Off-Räume und das Pro­gramm fin­den Inter­es­sierte unter www.kunstpunkte.de. Eine Karte zeigt alle betei­lig­ten Stand­orte der Ate­liers und Off-Räume. Der Kunst­punkte-Flyer ist kos­ten­los beim Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf erhält­lich. Außer­dem liegt er in den Kul­tur­in­sti­tu­ten aus.

Die Kunst­punkte wer­den auch 2021 wie­der von den Stadt­wer­ken Düs­sel­dorf unterstützt.