Durchsetzung des Verweilverbot Foto: LOKALBÜRO

Archiv­bild Poli­zei am Rhein­ufer Foto: LOKALBÜRO

 

18 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coronaschutzverordnung

18 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung ver­zeich­nete der Ord­nungs- und Ser­vice­dienst (OSD) der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf von Frei­tag, 20. August, bis Sonn­tag, 22. August. Die Poli­zei und der OSD zeig­ten am Wochen­ende starke Präsenz.

Frei­tag, 20. August
Ein­satz­kräfte des OSD lös­ten hin­ter dem Land­tag zwei Salsa-Tanz­ver­an­stal­tun­gen mit jeweils etwa 200 Teil­neh­men­den auf, da die Ein­hal­tung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung nicht gewahrt wer­den konnte.

Sams­tag, 21. August
Es waren keine Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung erforderlich.

Außer­halb von Corona
Am spä­ten Abend beglei­te­ten Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Keller
und Ord­nungs­de­zer­nent Chris­tian Zaum Nord­rhein-West­fa­lens Innen­mi­nis­ter Her­bert Reul durch die Alt­stadt bis zum Apollo­platz, um sich ein Bild von der dor­ti­gen Lage und dem Ein­satz von Poli­zei und OSD zu machen.
Dar­über hin­aus ahn­de­ten OSD-Mit­ar­bei­ter die gleich­zei­tige Nut­zung eines E‑Scooters von zwei Mit­fah­ren­den und lei­te­ten ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen “Wild­pin­kelns” ein.

Sonn­tag, 22. August
In einem Restau­rants in der Alt­stadt stell­ten Ein­satz­kräfte des OSD eine gemein­same Zube­rei­tung von Shishas und Süß­spei­sen fest.
Ins­ge­samt konn­ten zudem acht Tabak-Behält­nisse, vier ohne und vier mit gebro­che­ner Steu­er­ban­de­role, sicher­ge­stellt wer­den. Dar­über hin­aus wur­den weder ein Koh­len­mon­oxid-Mel­der, noch eine Abluft­an­lage vorgefunden.

Zudem wur­den im unge­kühl­ten Flur auf dem Fuß­bo­den meh­rere in Frisch­hal­te­fo­lien ver­packte Döner­spieße vor­ge­fun­den. Auf Anord­nung der Lebens­mit­tel­über­wa­chung wur­den die unge­kühl­ten Lebens­mit­tel unter Über­wa­chung der OSD-Mit­ar­bei­ter entsorgt.

OSD-Ein­satz­zah­len
Ins­ge­samt ver­zeich­nete der OSD von Frei­tag, 20. August, bis Sonn­tag, 22. August, 292 Ein­sätze, von denen 18 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung stan­den. Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Gesamt­ein­sätze des OSD seit dem 18. März 2020 bezif­fert sich auf 38.466, von denen 15.508 Bezug zur Umset­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung hat­ten. In der Leit­stelle gin­gen elf Anrufe zum Thema Coro­na­schutz ein. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 19.049.