Für 25‑, 35-jäh­rige, 50-jäh­rige und 60-jäh­rige Zuge­hö­rig­keit zur Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr hat Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler am Mon­tag, 30. Januar, 24 Feu­er­wehr­leute im Rat­haus ausgezeichnet,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

 

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler nimmt Ehrung für lang­jäh­rige Zuge­hö­rig­keit zur Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr vor/Andreas Ehlert, Prä­si­dent der Düs­sel­dor­fer Hand­werks­kam­mer, erhält Feu­er­wehr-Ehren­na­del der Landeshauptstadt

Für 25‑, 35-jäh­rige, 50-jäh­rige und sogar 60-jäh­rige Zuge­hö­rig­keit zur Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr hat Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler am Mon­tag, 30. August, 24 Feu­er­wehr­leute im Jan-Wel­lem-Saal des Rat­hau­ses aus­ge­zeich­net. Das Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Gold für 35-jäh­rige Feu­er­wehr­zu­ge­hö­rig­keit erhiel­ten sechs Mit­glie­der — neun Feu­er­wehr­leute wurde das Ehren­zei­chen in Sil­ber für 25-jäh­rige Zuge­hö­rig­keit aus den Hän­den des Stadt­ober­haup­tes über­reicht. Sie­ben Feu­er­wehr­leute erhiel­ten eine Ehren­ur­kunde für 50 Jahre treuen Dienst in der Feu­er­wehr, und zwei­mal konnte der Ober­bür­ger­meis­ter eine Ehrung für 60 Jahre Zuge­hö­rig­keit in der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr aussprechen.

Der Prä­si­dent der Düs­sel­dor­fer Hand­werks­kam­mer, Andreas Ehlert, erhielt die Feu­er­wehr-Ehren­na­del der Lan­des­haupt­stadt. Die Hand­werks­un­ter­neh­men in Düs­sel­dorf sind eng mit den Feu­er­weh­ren ver­bun­den. Viele der ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräfte sind auf das Ver­ständ­nis und die Unter­stüt­zung ihrer Arbeit­ge­be­rin­nen und Arbeit­ge­ber ange­wie­sen, wenn es um die Frei­stel­lung für Ein­sätze oder Aus- und Fort­bil­dung geht. Nicht wenige der Ein­satz­kräfte arbei­ten in Unter­neh­men des Hand­werks. Dies wurde zum Anlass genom­men, um sei­tens der Lan­des­haupt­stadt die Ver­bun­den­heit zur Hand­werks­kam­mer aus­zu­spre­chen und dem Prä­si­den­ten stell­ver­tre­tend für die vie­len Betriebe diese Aus­zeich­nung zu übergeben.

Der Ober­bür­ger­meis­ter erin­nerte wäh­rend der Fei­er­stunde an Ein­sätze und Ereig­nisse in den letz­ten Mona­ten, bei denen Feu­er­wehr­leute gehol­fen hat­ten, Schlim­me­res zu ver­hü­ten. “Ihre Arbeit ver­dient höchste Wert­schät­zung und Respekt”, lobte er die Feu­er­wehr­leute. “Die letz­ten Gescheh­nisse haben erneut gezeigt, wie wich­tig es ist, neben der Berufs­feu­er­wehr, eine moderne und gut auf­ge­stellte Frei­wil­lige Feu­er­wehr in unse­rer Stadt zu haben”, betonte der Oberbürgermeister.

OB Kel­ler hob ein­zelne Gescheh­nisse her­vor, anhand derer er dar­stellte, dass die Frei­wil­lige Feu­er­wehr eine wich­tige Säule der Gefah­ren­ab­wehr in der Lan­des­haupt­stadt ist. Die rund 360 ehren­amt­li­chen Feu­er­wehr­leute leis­ten einen wert­vol­len Bei­trag zum städ­ti­schen Kata­stro­phen­schutz. So waren sie von Beginn an im Kri­sen­ma­nage­ment rund um das Corona-Virus tätig, zum Bei­spiel bei der Ver­tei­lung von Schutz­ma­te­rial (Des­in­fek­ti­ons­mit­tel, Gesichts­mas­ken) im gan­zen Stadt­ge­biet für Kran­ken­häu­ser, Pfle­ge­heime und Arztpraxen.

Ganz frisch sind auch noch die Ein­drü­cke der Hoch­was­ser­er­eig­nisse Mitte Juli 2021. Alle Ein­hei­ten der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr waren für viele Tage in der Lan­des­haupt­stadt Tag und Nacht im Ein­satz. Gemein­sam mit den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen der Berufs­feu­er­wehr und vie­len Helfer*innen des THW wur­den so in rund sie­ben Tagen 1.900 Ein­satz­stel­len bewältigt!