Annette Grabbe, Vor­stän­din der Rhein­bahn, und Jochen Kral, Dezer­nent für Mobi­li­tät der Stadt Düs­sel­dorf, bei der Eröff­nung der neuen B+R‑Fahrradsammelanlage an der Hal­te­stelle „Holt­hau­sen“. Foto: Rheinbahn

 

Den Weg zur Hal­te­stelle legen viele Fahr­gäste auch gerne mit dem Fahr­rad zurück. Damit ihr Draht­esel oder wer­tige E‑Räder sicher unter­ge­bracht sind, wäh­rend sie mit dem ÖPNV unter­wegs sind, hat die Rhein­bahn an sechs Stand­or­ten in Düs­sel­dorf Bike+Ride-Anlagen errich­tet. An den Hal­te­stel­len „Witt­laer“, „Kle­mens­platz“, „Stau­fen­platz“ und „Aache­ner Platz“ steht dafür je eine große Anlage mit jeweils 20 Stell­plät­zen. Über zwei Anla­gen ver­fü­gen die Hal­te­stel­len „Wers­te­ner Dorf­straße“ (an der Köl­ner Land­straße und an der Wers­te­ner Dorf­straße) und „Holt­hau­sen“ (an der Bon­ner Straße und Holt­hau­sen Markt) mit jeweils über 40 gesi­cher­ten Stellplätzen.

„Mit den B+R‑Fahrradsammelanlagen machen wir die Mobi­li­tät von Tür zu Tür für unsere Kun­din­nen und Kun­den noch ein­fa­cher. Die Mög­lich­keit, das eigene Fahr­rad sicher abzu­stel­len, ergänzt unser Ange­bot an aus­ge­wähl­ten Stand­or­ten sinn­voll und schafft so eine schlüs­sige Mobi­li­täts­kette“, erklärt Annette Grabbe, Vor­stän­din der Rhein­bahn. „Die Nach­frage nach siche­ren Abstell­mög­lich­kei­ten für Fahr­rä­der steigt seit Jah­ren an. Die Stadt hat dar­auf mit einem brei­ten Ange­bot im öffent­li­chen Raum bereits reagiert. Ich freue mich, dass durch die Rhein­bahn das bestehende Ange­bot von mehr als 2.500 Bike-and-Ride-Plät­zen in Düs­sel­dorf ergänzt wird und da-durch eine kom­bi­nierte Fahrt im Umwelt­ver­bund noch attrak­ti­ver wird“, so Mobi­li­täts- und Umwelt­de­zer­nent Jochen Kral. „Die Schaf­fung aus­rei­chen­der Fahr­rad­ab­stell­mög­lich­kei­ten ist neben dem Aus­bau des Rad­haupt­net­zes ein ele­men­ta­rer Bestand­teil der Fahr­rad­för­de­rung in Düs­sel­dorf. Es ist wich­tig, dass die Men­schen gute alter­na­tive Mobi­li­täts­an­ge­bote vor­fin­den, um die Zen­trie­rung auf das Auto beim Pen­deln auch ver­schie­ben zu können.“

Smarte Buchung und För­de­rung durch das Land
Ihren Stell­platz kön­nen die Kun­din­nen und Kun­den ganz bequem über die Mobi­li­täts­platt­form „redy“ buchen. Dazu kli­cken sie ein­fach in der redy-App „B+R“ an und wäh­len die gewünschte Sta­tion aus. Im Anschluss bestä­ti­gen sie ihre Start­zeit, den gewünsch­ten Tarif sowie die Daten­schutz- und Nut­zungs­be­din­gun­gen – und schon ist ihr Stell­platz gebucht. Die Stadt­toch­ter Con­nec­ted Mobi­lity Düs­sel­dorf (CMD) stellt das Backend-Sys­tem der Anla­gen bereit. Das Land Nord­rhein-West­fa­len för­dert die B+R‑Fahrradsammelanlagen unter Ein­satz von Mit­teln aus dem Euro­päi­schen Fonds für regio­nale Ent­wick­lung (EFRE). Mit der Inte­gra­tion der B+R‑Fahrradsammelanlagen in die redy-App macht die Rhein­bahn gemein­sam mit ihrem Platt­form­an­bie­ter „Bet­ter Mobi­lity GmbH“ einen wei­te­ren Schritt zum Aus­bau der Digi­ta­li­sie­rung. Die Mobi­li­täts­platt­form bie­tet als erste in Deutsch­land den gesam­ten Buchungs­pro­zess einer Fahr­rad­sam­mel­an­lage als tie­fen­in­te­grier­ten Ser­vice an.

Die Preise rich­ten sich nach der Dauer der Miete:

  • Tages­miete: 1 Euro
  • Wochen­miete: 5 Euro
  • Monats­miete: 15 Euro
  • Quar­tals­miete: 40 Euro

Für die Bezah­lung eines Stell­plat­zes kön­nen die Fahr­gäste SEPA-Last­schrift, Kre­dit­karte oder Pay­Pal nutzen.

Rund um die Uhr ver­füg­bar und mit grü­nem Dach
Die B+R‑Fahrradsammelanlagen haben ein umwelt­freund­li­ches bepflanz­tes Dach und sind rund um die Uhr zugäng­lich. Die Nut­ze­rin­nen und Nut­zer öff­nen sie nach erfolg­rei­cher Buchung mit einem Pin aus der redy-App. Auch wenn die Anla­gen video­über­wacht sind, muss das Rad mit einem zusätz­li­chen Schloss in der Anlage gesi­chert wer­den. Alle Infos zu den Anla­gen und die Ant­wor­ten auf die häu­figs­ten Fra­gen ste­hen unter www.rheinbahn.de/bike-and-ride.

 

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