Doro­thée Schnei­der Käm­me­rin Foto: Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

 

Stadt­käm­me­rin Doro­thée Schnei­der hat am Mon­tag, 28. August, den Con­trol­ling­be­richt zur haus­halts- und per­so­nal­wirt­schaft­li­chen Lage nach dem Stich­tag 30.06.2023 im Haupt- und Finanz­aus­schuss vor­ge­stellt. Die­ser pro­gnos­ti­ziert ein Jah­res­er­geb­nis für das Haus­halts­jahr 2023 in Höhe von –116,6 Mil­lio­nen Euro und somit eine Ver­bes­se­rung der Haus­halts­lage der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf zum 31.12.2023 um 94,3 Mil­lio­nen Euro.

Pro­gnos­ti­ziert wer­den Ver­bes­se­run­gen bei der Gewer­be­steuer und bei ein­zel­nen Betei­li­gun­gen (Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf, Messe Düs­sel­dorf GmbH, Hol­ding der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf). Zum Berichts­stich­tag wer­den die Ver­bes­se­run­gen jedoch nicht aus­rei­chen, um das nega­tive Jah­res­er­geb­nis annäh­rend auszugleichen.

Im Bereich des Immo­bi­li­en­han­dels wird erwar­tet, dass sich geplante Grund­stücks­ge­schäfte auf spä­tere Jahre ver­schie­ben und es somit zu Ein­nah­me­aus­fäl­len in Höhe von 27,6 Mil­lio­nen Euro kommt. Beim Gemein­de­an­teil an der Ein­kom­men­steuer kommt es unter ande­rem durch das Infla­ti­ons­aus­gleichs­ge­setz und das Jah­res­steu­er­ge­setz zu Ver­schlech­te­run­gen in Höhe von 17,6 Mil­lio­nen Euro. Dane­ben füh­ren eine Reihe von Mit­tel­ver­schie­bun­gen aus dem Jahr 2022 nach 2023 sowie Ver­zö­ge­run­gen im Mit­tel­ab­fluss zu Ver­schlech­te­run­gen bei vie­len Fachbereichen.

Die Bilan­zie­rungs­hilfe beläuft sich auf nun­mehr 210,3 Mil­lio­nen Euro. Darin sind für die Finanz­schä­den durch den rus­si­schen Angriffs­krieg gegen die Ukraine 197,6 Mil­lio­nen Euro und aus der COVID-19-Pan­de­mie 12,7 Mil­lio­nen Euro enthalten.

 

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