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43 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­naschutz­ver­ord­nung am Wochenende

43 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­naschutz­ver­ord­nung ver­zeich­nete der Ord­nungs- und Ser­vice­dienst (OSD) der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf von Frei­tag, 24. Sep­tem­ber, bis Sonn­tag, 26. September.

Frei­tag, 24. September
In einer Trink­halle in Bilk konnte ein Mit­ar­bei­ter den Ein­satz­kräf­ten des OSD kei­nen 3G-Nach­weis vor­le­gen. Ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde eingeleitet.

Im Rah­men einer Nach­kon­trolle tra­fen OSD-EIn­satz­kräfte in einer Gast­stätte einen Mit­ar­bei­ter ohne vor­ge­schrie­bene Maske an. Ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde eingeleitet.

Außer­halb von Corona
Am Fle­her Deich stie­ßen Ein­satz­kräfte des OSD auf eine ille­gale Raver-Party mit wider­recht­li­chem Geträn­ke­aus­schank und etwa 80 bis 100 Fei­ern­den. Diverse Getränke wur­den sicher­ge­stellt, die Party mit­hilfe des Ver­an­stal­ters auf­ge­löst und der Ver­ant­wort­li­che zur Rei­ni­gung des Deichs aufgefordert.

Sams­tag, 25. September
Es waren keine Ein­sätze in Zusam­men­hang mit der Durch­set­zung der Coro­naschutz­ver­ord­nung erforderlich.

Außer­halb von Corona
Beim OSD gin­gen meh­rere Beschwer­den über Jugend­li­che im Japa­ni­schen Gar­ten im Nord­park ein, die dort regel­mä­ßig in dem Abend- und Nacht­stun­den Alko­hol trin­ken und den Park ver­un­rei­ni­gen und beschä­di­gen wür­den. Vor Ort tra­fen Ein­satz­kräfte des OSD zwei Per­so­nen­grup­pen an, von denen sich die eine, etwa zehn­köp­fige Gruppe ein­sich­tig und koope­ra­tiv zeigte.

In der zwei­ten Gruppe mit etwa 30 bis 40 Mit­glie­dern ver­wei­gerte ein Park­be­su­cher zunächst die Angabe sei­ner Per­so­na­lien. Auch andere Grup­pen­mit­glie­der ver­hiel­ten sich stö­rend und aggres­siv. Zudem wur­den die Ein­satz­kräfte von einer Frau dar­über infor­miert, dass ein männ­li­cher Grup­pen­an­ge­hö­ri­ger im Besitz eines Schlag­rings sei, sie ohne Schlag­ring geschla­gen und sexu­ell beläs­tigt haben soll. Dar­über hin­aus soll er Betäu­bungs­mit­tel kon­su­miert haben. Es wur­den meh­rere Platz­ver­weise aus­ge­spro­chen, der Schlag­ring konnte sicher­ge­stellt und der Ver­däch­tige fest­ge­setzt und an die Poli­zei über­ge­ben wer­den. Außer­dem wurde eine in einem Schlaf­sack befind­li­che, nicht ansprech­bare Per­son in die sta­bile Sei­ten­lage gebracht — der Ret­tungs­dienst wurde alarmiert.

Dar­über hin­aus über­prüf­ten die Ein­satz­kräfte des OSD die Brief­käs­ten meh­re­rer Bür­ger­bü­ros auf Über­fül­lung durch ein­ge­wor­fene Briefwahlunterlagen.

Sonn­tag, 26. September
In einer Kneipe in Fried­rich­stadt ahn­de­ten Ein­satz­kräfte des OSD zwei Ver­stöße gegen die Mas­ken­pflicht sowie einen Ver­stoß gegen die Ein­hal­tung der 3G-Regeln.

Außer­halb von Corona
OSD-Ein­satz­kräfte kon­trol­lier­ten die Brief­käs­ten meh­re­rer Bür­ger­bü­ros auf Über­fül­lung durch ein­ge­wor­fene Briefwahlunterlagen.

OSD-Ein­satz­zah­len
Ins­ge­samt ver­zeich­nete der OSD von Frei­tag, 24. Sep­tem­ber, bis Sonn­tag, 26. Sep­tem­ber, 390 Ein­sätze, von denen 43 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­naschutz­ver­ord­nung stan­den. Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Gesamt­ein­sätze des OSD seit dem 18. März 2020 bezif­fert sich auf 42.622, von denen 15.892 Bezug zur Umset­zung der Coro­naschutz­ver­ord­nung hat­ten. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 19.103