Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler (vorne) bei der Unter­zeich­nung der Ver­ein­ba­rung zum “Düs­sel­dor­fer Kli­ma­pakt mit der Wirtschaft”,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

 

Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, Indus­trie- und Han­dels­kam­mer, Hand­werks­kam­mer und Kreis­hand­wer­ker­schaft unter­zeich­nen “Düs­sel­dor­fer Klimapakt”

Kli­ma­schutz kann nur gemein­sam in einem star­ken Ver­bund gelin­gen. Daher ver­pflich­ten sich die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Düs­sel­dorf (IHK), Hand­werks­kam­mer Düs­sel­dorf (HWK) und Kreis­hand­wer­ker­schaft Düs­sel­dorf (KH) im Rah­men der Ver­ein­ba­rung zum “Düs­sel­dor­fer Kli­ma­pakt mit der Wirt­schaft” unter Nut­zung aller ver­füg­ba­ren Syn­er­gie­ef­fekte zu einer über­grei­fen­den und inte­grier­ten Zusam­men­ar­beit im Sinne des Kli­ma­schut­zes. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler, Andreas Schmitz, Prä­si­dent der IHK Düs­sel­dorf, Gre­gor Berg­hau­sen, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der IHK Düs­sel­dorf, Andreas Ehlert, Prä­si­dent der HWK Düs­sel­dorf, Dr. Axel Fuhr­mann, Haupt­ge­schäfts­füh­rer HWK Düs­sel­dorf, sowie Tho­mas Dop­heide, Kreis­hand­werks­meis­ter der KH Düs­sel­dorf, und Lutz Den­ken, Haupt­ge­schäfts­füh­rer KH Düs­sel­dorf, unter­zeich­ne­ten die Ver­ein­ba­rung am Don­ners­tag, 7. Okto­ber, im Rat­haus. Mit der Unter­zeich­nung legen die Betei­lig­ten den Grund­stein für eine gemein­same lokale Bewe­gung. Das Ziel: Kli­ma­neu­tral bis 2035.

“Düs­sel­dorf ist auf dem Weg zur Kli­ma­haupt­stadt — diese Auf­gabe kann aber nur im Schul­ter­schluss mit der Düs­sel­dor­fer Wirt­schaft gelin­gen”, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler. “Wir tra­gen eine Ver­ant­wor­tung, der wir gemein­sam gerecht wer­den müs­sen. Wir wer­den unsere Akti­vi­tä­ten jetzt bün­deln, um das Ziel der Kli­ma­neu­tra­li­tät im Jahr 2035 zu errei­chen. Das Signal, das wir mit der Unter­zeich­nung des Düs­sel­dor­fer Kli­ma­pakts sen­den, soll auch andere dazu ani­mie­ren, ambi­tio­nierte Kli­ma­schutz­ziele umzu­set­zen. Ich danke allen Betei­lig­ten für ihren Ein­satz auf dem Weg eines zukunfts­ori­en­tier­ten Kli­ma­schut­zes in Düsseldorf.”

Nach der engen und zeit­na­hen Ver­zah­nung ihrer Akti­vi­tä­ten wird der “Düs­sel­dor­fer Kli­ma­pakt mit der Wirt­schaft” an die lokale Wirt­schaft adres­siert. Unter­neh­men in Düs­sel­dorf kön­nen “Kli­ma­part­ner” wer­den und so öffent­lich zei­gen, dass Kli­ma­schutz­ziele ver­folgt und umge­setzt wer­den. Dazu wird ein inter­dis­zi­pli­nä­res Netz­werk gegrün­det, in dem fach­li­cher Aus­tausch und lokale Umset­zungs­pro­jekte zwi­schen Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men, Kam­mern und Stadt erfolgen.

Andreas Schmitz, Prä­si­dent der IHK Düs­sel­dorf: “Ich bin über­zeugt, dass wir im Schul­ter­schluss von Stadt, Hand­werk und IHK mit dem heute unter­zeich­ne­ten Kli­ma­pakt genau das rich­tige Instru­ment in der Hand haben, um die Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels vor Ort zu meis­tern, Öko­no­mie und Öko­lo­gie in Ein­klang zu brin­gen und unse­ren gemein­sa­men Wirt­schafts­stand­ort Düs­sel­dorf zukunfts­fest zu machen. So kön­nen und wer­den wir das ehr­gei­zige Ziel der Lan­des­haupt­stadt, 2035 kli­ma­neu­tral sein zu wol­len, auch erreichen.”

Andreas Ehlert, Prä­si­dent der Hand­werks­kam­mer Düs­sel­dorf: “Das Hand­werk ist der Aus­rüs­ter der Ener­gie­wende. Es bringt die nach­hal­ti­gen Tech­no­lo­gien auf die Dächer, ins Haus und auf die Stra­ßen. In 30 Beru­fen bera­ten und pla­nen, digi­ta­li­sie­ren und arbei­ten Hand­wer­ke­rin­nen und Hand­wer­ker in der Lan­des­haupt­stadt jeden Tag direkt an Lösun­gen für den Kli­ma­schutz. Kli­ma­ma­nage­ment beginnt im Betrieb, lässt sich gemein­sam mit Ande­ren in Netz­wer­ken unter­neh­men und als CO2-Ein­spa­rung beim Kun­den und an den öffent­li­chen Infra­struk­tu­ren rea­li­sie­ren. Auf all die­sen Ebe­nen will der Düs­sel­dor­fer Kli­ma­pakt jeg­li­che Reser­ven mobi­li­sie­ren. Unsere Ambi­tion heißt: ‘Düs­sel­dorf kli­ma­neu­tral!’ Die­ses Ziel leben wir als HWK in einem eige­nen Ener­gie- und Kli­ma­schutz­netz­werk von mitt­ler­weile ins­ge­samt elf Hand­werks­kam­mern übri­gens auch selbst vor.”

Tho­mas Dop­heide, Kreis­hand­werks­meis­ter der Kreis­hand­wer­ker­schaft Düs­sel­dorf: “Der Düs­sel­dor­fer Kli­ma­pakt stärkt den Impuls bei den Betrie­ben noch ein­mal bedeu­tend, Ver­bräu­che und den Aus­stoß von kli­ma­schäd­li­chen Gasen signi­fi­kant zu sen­ken und Effi­zi­en­zen wei­ter zu stei­gern. Das ver­langt unse­ren Unter­neh­men Erheb­li­ches an Kom­pe­tenz, Zeit und Inves­ti­tio­nen ab. Sie müs­sen ihre betrieb­li­che Mobi­li­tät auf den Prüf­stein stel­len, den eige­nen Betriebs­stand­ort kli­ma­fest und — ganz akut — zusätz­lich gegen Stark­wet­ter­er­eig­nisse absi­chern. Das Düs­sel­dor­fer Hand­werk ist bereit zu die­ser Anstrengung!”

Im Rah­men der Unter­zeich­nung wurde auch das neue Akti­ons­logo für das Pro­jekt prä­sen­tiert. Es stellt zwei inein­an­der­grei­fende Ringe dar, die die lokale Ver­net­zung und die gemein­same Stärke im Kli­ma­schutz symbolisieren.

Hin­ter­grund:
Der Rat der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf hat im Juli 2019 beschlos­sen, die Kli­ma­neu­tra­li­tät für Düs­sel­dorf im Jahr 2035 zu errei­chen. Die stadt­wei­ten CO2-Emis­sio­nen sol­len ab 2035 bei durch­schnitt­lich zwei Ton­nen pro Kopf und Jahr liegen.