Im Hen­kel-Saal fand am Don­ners­tag, 7. Okto­ber, die Prä­mie­rungs­feier des “NEXT Award Düs­sel­dorf” statt. Grün­dungs­in­ter­es­sierte, die eine Geschäfts­idee haben und diese umset­zen wol­len, konn­ten an die­sem neuen Wett­be­werb teilnehmen,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Lübke

 

Die Teams von “Touch­board” und “detec­tive solu­ti­ons” konn­ten sich bei der Prä­mie­rungs­feier des “NEXT Award Düs­sel­dorf” am Don­ners­tag, 7. Okto­ber, im Hen­kel-Saal durch­set­zen und wur­den von Bür­ger­meis­ter Josef Hin­kel aus­ge­zeich­net. Grün­dungs­in­ter­es­sierte, die eine Geschäfts­idee haben und diese umset­zen wol­len, konn­ten an die­sem neuen Wett­be­werb teilnehmen.

In fünf Pit­ches stell­ten die Teil­neh­men­den ihre Geschäfts­idee vor. Die sechs­köp­fige Exper­ten­jury kürte dar­auf­hin Anton Brams, Ser­gej Nej­man und Philip Mewes (nicht anwe­send) von “Touch­board” zu den Sie­gern in der Kate­go­rie “Bes­tes Geschäfts­mo­dell” — sie erhal­ten einen Gut­schein für Dienst­leis­tun­gen im Wert von 10.000 Euro für die Grün­dung des eige­nen Start-ups. In der Kate­go­rie “Bes­ter Pitch” — ermit­telt durch ein Publi­kums­vo­ting — über­zeug­ten Maxim Perl, Maxi­mi­lian Faschan und Phil­ipp Mül­ler von “detec­tive solu­ti­ons”. Sie erhal­ten einen Gut­schein für Dienst­leis­tun­gen im Wert von 3.000 Euro.

Die Ideen, die in den fünf Pit­ches vor­ge­stellt wur­den, reich­ten von einem digi­ta­len Bera­ter für Pro­zess­au­to­ma­ti­sie­rung (Panos.AI) über ein All-in-One-Ein­ga­be­ge­rät (Touch­board) bis hin zur Unver­packt-Lie­fe­rung (Glas­bote). Beim Pitch von “detec­tive solu­ti­ons” ging es um eine Big Data Ana­ly­sis Platt­form und bei “egis­ter” um ein Ever­y­body Rela­ti­ons­hip Manage­ment System.

Zur Exper­ten­jury gehör­ten Jonas Pauly, Senior Invest­ment Mana­ger bei Hen­kel, Selina Eber­hard, Com­mu­ni­ca­ti­ons Lead NRW bei Sie­mens, Tho­mas Jar­zom­bek, Mit­glied des Bun­des­tags und Beauf­trag­ter des BMWi für digi­tale Wirt­schaft und Start-ups und Koor­di­na­tor der Bun­des­re­gie­rung für Luft- und Raum­fahrt, B.J. Park, Foun­ding Part­ner bei neo­teq ven­tures, und Dr. Chris­tian Schwarz, Grün­der von Numa­ferm. Dr. Alex von Fran­ken­berg (High-Tech Grün­der­fonds), Sabrina Herr­mann (Sie­mens) und Dr. Robert Gün­ther (Hen­kel) gehör­ten eben­falls zur Jury, konn­ten aber nicht an der Prä­mie­rungs­feier teilnehmen.

Im Rah­men des Wett­be­werbs gab es die Mög­lich­keit, an drei Work­shops teil­zu­neh­men, um die eigene Geschäfts­idee wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Hier­bei wird das Busi­ness Model Can­vas (BMC) als Methode ein­ge­setzt, um das Geschäfts­mo­dell zu visua­li­sie­ren und zu tes­ten, ob die­ses auch unter­neh­me­risch sinn­voll ist. Der Wett­be­werb “NEXT Award Düs­sel­dorf” wurde in die­sem Jahr erst­ma­lig von der Wirt­schafts­för­de­rung der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf ausgerichtet.

Hin­ter­grund: Busi­ness Model Can­vas (BMC) Es han­delt sich um eine Methode, die Start-ups bei der Ent­wick­lung und Über­ar­bei­tung inno­va­ti­ver und kom­ple­xer Geschäfts­mo­delle unter­stützt. Die ursprüng­li­che Idee stammt von dem Schwei­zer Unter­neh­mer, Dozent und Autor Alex­an­der Oster­wal­der. Viele Exper­ten sind mitt­ler­weile der Mei­nung, dass das Busi­ness Model Can­vas den ver­al­te­ten Busi­ness Plan voll­stän­dig erset­zen kann.