Archiv­bild Ord­nungs­amt Düs­sel­dorf Foto: LOKALBÜRO

 

Ins­ge­samt 375 OSD-Ein­sätze am Wochenende

375 Ein­sätze, davon 95 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung, ver­zeich­nete der Ord­nungs- und Ser­vice­dienst der Lan­des­haupt­stadt (OSD) von Frei­tag, 10. Dezem­ber, bis Sonn­tag, 12. Dezem­ber. Ins­ge­samt wur­den elf Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren auf­grund von Ver­stö­ßen gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung eingeleitet.

Frei­tag, 10. Dezember
In einem Geschäft in Pem­pel­fort wur­den OSD-Mit­ar­bei­ter dar­auf auf­merk­sam, dass keine 2G-Ein­lass­kon­trol­len statt­fan­den. Die Kon­trol­len wur­den nach Beleh­rung der Fili­al­lei­tung und Anord­nung durch die Ein­satz­kräfte auf­ge­nom­men. Zudem konnte kein Impf­nach­weis der Fili­al­lei­tung vor­ge­legt wer­den. Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde eingeleitet.

Auch auf dem Weih­nachts­markt im Ben­ra­ther Schloss­park wur­den keine 2G-Kon­trol­len durch­ge­führt. Die Ver­ant­wort­li­che wurde belehrt, ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde eingeleitet.
In einem Restau­rant in Lie­ren­feld stell­ten Ein­satz­kräfte des OSD neben diver­ser gewer­be­recht­li­cher Män­gel zwei Ver­stöße gegen die Mas­ken­pflicht fest. Dar­über hin­aus wur­den keine Lis­ten über den Impf­sta­tus der Beschäf­tig­ten geführt. Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

Bei Kon­trol­len des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes stell­ten Mit­ar­bei­ter des OSD zudem in zwei Geschäf­ten in Fried­rich­stadt fest, dass keine Doku­men­ta­tion über den 3G-Sta­tus der Beschäf­tig­ten vor­lag. Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

Sams­tag, 11. Dezember
Bei Kon­trol­len in der Alt­stadt wur­den in vier Knei­pen tan­zende Gäste bezie­hungs­weise dis­co­ähn­li­cher Betrieb fest­ge­stellt. Zudem über­stieg die Zahl der Gäste die Zahl der Sitz­plätze, und es war keine Platz­zu­wei­sung erkenn­bar. Die Ver­ant­wort­li­chen wur­den auf­ge­for­dert, den Tanz­be­trieb ein­zu­stel­len, Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

Dar­über hin­aus stell­ten OSD-Mit­ar­bei­ter in einem Restau­rant in Flin­gern-Nord fest, dass die Gäste keine Mas­ken tru­gen und kei­nem fes­ten Sitz­plät­zen zuge­wie­sen waren. Ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde eingeleitet.

Außer­halb von Corona
In der Alt­stadt wur­den Ein­satz­kräfte des OSD auf eine vier­köp­fige, abseits ste­hende Gruppe auf­merk­sam. Zwei der Grup­pen­mit­glie­der ach­te­ten peni­bel dar­auf, ihre Posi­tion nicht zu ver­las­sen. In unmit­tel­ba­rer Nähe der Gruppe ent­deck­ten OSD-Mit­ar­bei­ter dar­auf­hin eine große Tüte vol­ler Mari­huana sowie einen ein­zel­nen Joint auf dem Boden zwi­schen den Betrof­fe­nen. Das Mari­huana wurde sicher­ge­stellt, auf­grund des Ver­sto­ßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz wurde Straf­an­zeige erstattet.

Dar­über hin­aus stie­ßen die OSD-Ein­satz­kräfte auf acht Jugend­li­che, von denen vier rauch­ten. Bei der anschlie­ßend durch­ge­führ­ten Kon­trolle nach Jugend­schutz­ge­setz stell­ten die Ein­satz­kräfte zudem drei Ver­stöße gegen die Kon­takt­be­schrän­kun­gen fest. Zwei 13-jäh­rige Mäd­chen waren dar­über hin­aus zur Fahn­dung aus­ge­schrie­ben und wur­den der Poli­zei übergeben.

Sonn­tag, 12. Dezember
Ver­stöße gegen das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz: In einem Betrieb in Ober­bilk und einem Restau­rant in Stadt­mitte stell­ten Ein­satz­kräfte des OSD fest, dass keine Lis­ten über den Impf­sta­tus der Beschäf­tig­ten geführt wur­den. Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

Sta­tis­tik
Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Ein­sätze des OSD seit dem 18. März 2020 bezif­fert sich auf 52.489, von denen 17.723 Bezug zur Umset­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung hat­ten. Die Gesamt­zahl der seit dem 25. Novem­ber 2021 durch­ge­führ­ten Kon­trol­len gemäß § 28b Infek­ti­ons­schutz­ge­setz bezif­fert sich auf 910.

28 erfasste Anrufe mit Hin­wei­sen zum Coro­na­schutz gin­gen bei der OSD-Leit­stelle ein, 12 davon bezo­gen sich auf Kon­trol­len von Mit­ar­bei­ten­den. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März 2020 in der Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 19.357, davon 31 zu den Kon­trol­len gemäß § 28b Infektionsschutzgesetz.