Am Mon­tag Mit­tag ver­letzte sich eine 29-jäh­rige Frau bei der Abgabe von zwei 20 Liter Kanis­tern mit Säure, die im Rah­men einer Haus­en­t­rüm­pe­lung an einem Schad­stoff­sam­mel­fahr­zeug abge­ge­ben wur­den. Ein Kanis­ter war undicht und die Säure lief der Frau über die Hände. Die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf führte vor Ort Siche­rungs­maß­nah­men durch und unter­stützte den Rettungsdienst.

Über die Not­ruf­num­mer 112 erreichte die Leit­stelle der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf die Mel­dung über einen Unfall mit Säure an einem Schad­stoff­sam­mel­fahr­zeug. Auf­grund der Schil­de­rung der Not­fall­mel­dung — es konnte nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass Gefahr­stoff aus­ge­tre­ten war — ent­sen­dete der Leit­stel­len­dis­po­nent ein Groß­auf­ge­bot von Feu­er­wehr- und Ret­tungs­dienst­kräf­ten zu dem Stell­platz in den Düs­sel­dor­fer Nor­den. Nur wenige Minu­ten spä­ter waren die ers­ten Ret­tungs­dienst­kräfte vor Ort. Eine 29-jäh­rige Frau hatte bei der Abgabe von zwei Kanis­tern Säure auf die Hände bekom­men. Vor Ein­tref­fen der Feu­er­wehr wurde die ver­letzte Per­son von den Mit­ar­bei­tern der Ent­sor­gungs­firma erst­ver­sorgt und die aus­ge­lau­fene Säure wurde mit einer neu­tra­li­sie­ren­den Flüs­sig­keit behan­delt. Die wei­te­ren medi­zi­ni­schen Maß­nah­men über­nah­men die Not­fall­sä­ni­tä­ter und die Not­ärz­tin unter geeig­ne­tem Schutz. Der Ein­satz­lei­ter ließ die Ein­satz­stelle weit­räu­mig absper­ren und ent­sen­dete zur wei­te­ren Erkun­dung und Ber­gung des undich­ten Kanis­ters Trupps unter Che­mi­ka­li­en­schutz­an­zug. Die bei­den Kanis­ter und betrof­fene ver­un­rei­nigte Gegen­stände aus dem Pkw der Frau wur­den von der Feu­er­wehr gebor­gen und eine Fach­firma führt die Ent­sor­gung durch. Nach der Ber­gung muss­ten die Trupps am Dekon­ta­mi­na­ti­ons­platz umfang­reich gerei­nigt wer­den, damit Sie die Ein­satz­stelle sau­ber ver­las­sen konnten.

Die 29-Jäh­rige kam nach einer medi­zi­ni­schen Erst­ver­sor­gung durch den Ret­tungs­dienst vor Ort in eine Duis­bur­ger Spe­zi­al­kli­nik. Nach rund vier Stun­den kehr­ten die letz­ten der rund 70 Ein­satz­kräfte der Stand­orte Wers­te­ner Feld, Hüt­ten­straße, Beh­ren­straße, Quirin­straße, Pose­ner Straße, Flug­ha­fen­straße, der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Anger­mund und des Umwelt­schutz­zu­ges der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr zu ihren Wachen zurück. Das Umwelt­amt unter­stütze eben­falls vor Ort.