Test Corona Test­stelle auf dem Park­platz der Mitsu­bi­shi Electric Halle Foto: Ingo Lammert

 

Frei­tes­tung aus Qua­ran­täne all­ge­mein nach sie­ben Tagen möglich/Änderungen gel­ten auch für sich aktu­ell in Qua­ran­täne befind­li­che Personen

Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf setzt im Vor­griff auf die Ver­ord­nun­gen von Bund und Land die Bund-Län­der-Beschlüsse vom 7. Januar 2022 in Bezug auf die Qua­ran­tä­ne­dauer und die Mög­lich­kei­ten der Frei­tes­tung um. Zudem wird der Beschluss des Minis­te­ri­ums für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les (MAGS) bezüg­lich der Prio­ri­sie­rung der Kon­takt­per­so­nen­nach­ver­fol­gung umgesetzt.

Qua­ran­täne- und Iso­la­ti­ons­re­ge­lun­gen sowie Freitestung
Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf setzt bereits jetzt die Bund-Län­der-Beschlüsse in Bezug auf die Qua­ran­tä­ne­dauer und die Mög­lich­kei­ten der Frei­tes­tung um. Ein Erlass des Lan­des sieht so ein Vor­ge­hen aus­drück­lich vor. Diese gel­ten auch für Per­so­nen, die sich aktu­ell auf­grund von vor­her aus­ge­spro­che­nen Ord­nungs­ver­fü­gun­gen in Qua­ran­täne befinden:

Die Iso­la­ti­ons- und Qua­ran­tä­ne­dauer beträgt für Infi­zierte und enge Kon­takt­per­so­nen – ohne Tes­tung – ab sofort zehn Tage. Eine Frei­tes­tung von Infi­zier­ten und engen Kon­takt­per­so­nen ist in der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf nun in Form eines PCR- oder zer­ti­fi­zier­ten Anti­gen­schnell­tes­tes (nicht vor dem 7. Tag nach Fest­stel­lung eines posi­ti­ven Test­ergeb­nis­ses oder engem Kon­takt mit einem Index­fall) mög­lich. Für Beschäf­tige aus Kran­ken­häu­sern, ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Pfle­ge­diens­ten und Ein­rich­tun­gen der Wie­der­ein­glie­de­rungs­hilfe ist für die Been­di­gung der Qua­ran­täne zwin­gend ein PCR-Test erfor­der­lich. Infi­zierte aus die­sen Berufs­grup­pen müs­sen zudem min­des­tens 48 Stun­den sym­ptom­frei sein.

Der Nach­weis des nega­ti­ven Test­ergeb­nis­ses im Rah­men einer Frei­tes­tung ist an das Gesund­heits­amt per E‑Mail zu rich­ten an q.ende@duesseldorf.de.

Die Frei­tes­tun­gen mit­tels Anti­gen-Schnell­tests, die frü­hes­tens ab dem 7. Tag mög­lich sind, kön­nen bei allen zuge­las­se­nen Test­stel­len durch­ge­führt wer­den. Die PCR-Tes­tun­gen kön­nen bei der städ­ti­schen Hot­line unter 0211–8996090 ver­ein­bart und im städ­ti­schen Test­zen­trum durch­ge­führt werden.

Für Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie Kin­der in den Ange­bo­ten der Kin­der­be­treu­ung kann die Qua­ran­täne als Kon­takt­per­son bereits nach fünf Tagen durch einen PCR- oder Anti­gen­schnell­test (Pro­ben­ent­nahme frü­hes­tens am 5. Tag) been­det wer­den, da sie in seri­elle Test­stra­te­gien ein­ge­bun­den sind. Kin­der, die einen Risi­ko­kon­takt hat­ten, soll­ten zudem Kon­takt zu Risi­ko­pa­ti­en­tin­nen und ‑pati­en­ten meiden.

Kon­takt­per­so­nen, die bereits eine Auf­fri­schungs­imp­fung oder erst kürz­lich eine (höchs­tens drei Monate zurück­lie­gende) Zweit­imp­fung erhal­ten haben, müs­sen sich nicht in Qua­ran­täne bege­ben. Glei­ches gilt für geimpfte und von einer Coro­na­in­fek­tion gene­sene Kon­takt­per­so­nen sowie erst kürz­lich Gene­sene, bei denen die Infek­tion weni­ger als drei Monate zurückliegt.

Jeder engen Kon­takt­per­son wird emp­foh­len, sich schnellst­mög­lich nach dem engen Kon­takt PCR-tes­ten zu lassen.

Prio­ri­sie­rung im Rah­men der Kontaktpersonennachverfolgung
Ent­spre­chend der Maß­gabe des MAGS wer­den im Rah­men der Kon­takt­per­so­nen­nach­ver­fol­gung die Prio­ri­sie­rungs­kri­te­rien des Robert Koch-Insti­tu­tes (RKI) berück­sich­tigt. Posi­tiv Getes­tete sowie deren unge­impfte Haus­halts­kon­takte unter­lie­gen gemäß der aktu­el­len Corona-Test-und-Qua­ran­tä­ne­ver­ord­nung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len mit Kennt­nis des posi­ti­ven Nach­wei­ses auto­ma­tisch den gül­ti­gen Qua­ran­tä­ne­pflich­ten. Der wei­tere Ermitt­lungs­fo­kus liegt somit auf engen Kon­takt­per­so­nen, die einer vul­nerablen Gruppe zuzu­ord­nen sind, da diese beson­ders geschützt wer­den müssen.

Zu den vul­nerablen Grup­pen gehö­ren Per­so­nen, die unge­impft sind und zusätz­lich eines oder meh­rere der fol­gen­den Kri­te­rien erfül­len: Sie haben eine Herz-Kreis­lauf­erkran­kung, eine Erkran­kung der Lunge, eine Stoff­wech­sel­er­kran­kung, eine Krebs­er­kran­kung oder sind stark über­ge­wich­tig. Auch Schwan­gere, über 60-Jäh­rige oder Per­so­nen, die auf­grund einer Auto­im­mun­erkran­kung oder einer Organ­spende immun­sup­pri­miert sind, gehö­ren der vul­nerablen Gruppe an.

Alle ande­ren engen Kon­takt­per­so­nen soll­ten direkt durch die posi­tiv getes­tete Per­son infor­miert wer­den und sich best­mög­lich abson­dern und regel­mä­ßig tes­ten. Sie wer­den nicht wie bis­her tele­fo­nisch durch Mit­ar­bei­tende des Gesund­heits­am­tes kon­tak­tiert. Die posi­tiv getes­tete Per­son erhält eine schrift­li­che Bestä­ti­gung der Ord­nungs­ver­fü­gung, die zugleich auch für alle wei­te­ren Haus­halts­mit­glie­der gilt.

Kon­takt­per­so­nen, die bereits eine Auf­fri­schungs­imp­fung oder erst kürz­lich eine (höchs­tens drei Monate zurück­lie­gende) Zweit­imp­fung erhal­ten haben, müs­sen sich nicht in Qua­ran­täne bege­ben. Glei­ches gilt für geimpfte und von einer Coro­na­in­fek­tion gene­sene Kon­takt­per­so­nen sowie erst kürz­lich Gene­sene, bei denen die Infek­tion weni­ger als drei Monate zurück­liegt. Zudem erhal­ten enge Kon­takt­per­so­nen, die der vul­nerablen Gruppe ange­hö­ren, eine schrift­li­che Bestä­ti­gung der Ord­nungs­ver­fü­gung für die Qua­ran­täne und wer­den tele­fo­nisch über die Test­op­tio­nen und die wei­te­ren Schritte informiert.

Unge­impfte, zur vul­nerablen Gruppe gehö­rende Kon­takt­per­so­nen von bestä­tig­ten Fäl­len, die nicht bei der Kon­takt­per­so­nen­nach­ver­fol­gung genannt wur­den und somit nicht vom Gesund­heits­amt kon­tak­tiert wur­den, wer­den gebe­ten, sich per E‑Mail an gesundheitsschutz@duesseldorf.de zu wenden.

Jeg­li­che enge Kon­takt­per­so­nen und Haus­halts­mit­glie­der soll­ten sich schnellst­mög­lich mit­tels PCR tes­ten las­sen. Für die Ter­min­ver­ein­ba­rung steht die städ­ti­sche Hot­line unter 0211–8996090 zur Verfügung.