Am Eller Kamp wurde zwi­schen dem Rei­chen­ba­cher Weg und Kam­per Weg, bereits ein Schutz­strei­fen für Rad­fah­rende ein­ge­rich­tet. Nun wird die­ser Rad­weg in Fahrt­rich­tung Unter­ba­cher See ent­lang des Eller Kamps sowie Am Klein­forst fortgesetzt,©Landeshauptstadt Düs­sel­dorf, Amt für Verkehrsmanagement

 

An gleich zwei Stel­len in der Stadt wird ab Mon­tag, 17. Januar, an der Ver­bes­se­rung der Bedin­gun­gen für den Rad­ver­kehr gear­bei­tet. Zum einen begin­nen die Arbei­ten nach Ein­rich­tung der Bau­stelle am Unfall­schwer­punkt am Kno­ten­punkt Moo­ren­straße, um die­sen im Hin­blick auf mehr Sicher­heit für die Rad­fah­rer zu opti­mie­ren. Zum ande­ren wird am Eller Kamp in Rich­tung Unter­ba­cher See an der Fort­füh­rung des dor­ti­gen Rad­we­ges gearbeitet.

Die gute Nach­richt: Ver­kehr­li­che Ein­schrän­kun­gen wie Sper­run­gen wird es durch die Arbei­ten nicht geben. Ent­spre­chend wird laut Amt für Ver­kehrs­ma­nage­ment auch keine Umlei­tung ein­ge­rich­tet. Der Ver­kehr kann nor­mal wei­ter flie­ßen, wenn auch auf­grund der Bau­stel­len womög­lich etwas langsamer.

Him­mel­geis­ter Straße/Moorenstraße
“Der Kno­ten­punkt Him­mel­geis­ter Straße/Moorenstraße/Ulenbergstraße ist in der städ­ti­schen Unfall­be­trach­tung als Unfall­häu­fungs­stelle in Erschei­nung getre­ten”, erläu­tert Flo­rian Reeh, Lei­ter des Amtes für Ver­kehrs­ma­nage­ment. “Um diese zu ent­schär­fen, hat die Unfall­kom­mis­sion den Umbau des Kno­ten­punk­tes beschlos­sen. Im Zuge des Umbaus wer­den die Mar­kie­run­gen der Rad­wege ange­passt und der Kno­ten­punkt wei­ter bar­rie­re­frei ausgebaut.”

Vor den Zebra­strei­fen wer­den die Rad­fahr­strei­fen auf­ge­löst. Dar­über hin­aus gibt es eine Rote­in­fär­bung an der Zufahrt über die Ulen­berg­straße. Die Auf­fahrt des Rad­wegs zwi­schen Moo­ren­straße und Him­mel­geis­ter­straße im Süd-Osten des Kno­ten­punk­tes wird in die Kreis­bahn ein­ge­bun­den. Im Zuge der Umbau­ar­bei­ten wird dar­über hin­aus auch der Fuß­gän­ger­über­weg an der Moo­ren­straße bar­rie­re­frei und in einer Breite von drei Metern aus­ge­baut. Die Gleis­füh­rung über den Kreis­ver­kehrs­platz wird mit einer neuen Ampel­an­lage aus­ge­stat­tet, sodass der Ver­kehr auf der Kreis­fahr­bahn gegen­über der ein­fah­ren­den Bahn unter­ge­ord­net und signal­tech­nisch gesi­chert wird. Zur Erhö­hung der Sicher­heit wird dar­über hin­aus auf der Moo­ren­straße Tempo 30 ein­ge­rich­tet. Die Kos­ten für den Umbau belau­fen sich auf rund 50.000 Euro. Die Fer­tig­stel­lung soll plan­mä­ßig Ende Februar erfol­gen. Da die Arbei­ten stark wit­te­rungs­ab­hän­gig sind, kann es kurz­fris­tig zu Ver­zö­ge­run­gen im geplan­ten Bau­ab­lauf kommen.

Eller Kamp — Am Kleinforst
In einem wei­te­ren Schritt wird nun der Rad­weg in Fahrt­rich­tung Unter­ba­cher See ent­lang des Eller Kamps sowie der Straße Am Klein­forst fort­ge­setzt. Im Zuge eines Umbaus, mit dem Ziel die Ver­kehrs­si­cher­heit zu erhö­hen und die Über­sicht­lich­keit zu ver­bes­sern, hatte der Ver­kehrs­kno­ten Eller Kamp/Kamper Weg im Stadt­teil Venn­hau­sen zuvor einen Schutz­strei­fen für Rad­fah­rer erhal­ten. Die Stre­cke ist Teil des Rad­haupt­net­zes. Zur Fort­füh­rung des Rad­we­ges sind wei­test­ge­hend Mar­kie­rungs­ar­bei­ten notwendig.

Zusätz­lich sind die Anpas­sung vor­han­de­ner Fahr­bahn­tei­ler und die Errich­tung einer Que­rungs­hilfe auf Höhe von Haus­num­mer 3a not­wen­dig, um den Rad­ver­kehr auf den Zwei­rich­tungs­rad­weg zu lei­ten. Die Kos­ten für den Rad­we­ge­bau belau­fen sich auf rund 42.000 Euro. Die Fer­tig­stel­lung ist auf Anfang Februar ter­mi­niert. Auch dort sind wit­te­rungs­be­dingte Ver­zö­ge­run­gen im Ablauf nicht auszuschließen.