Dia­kon Kehr­busch, Hen­ric Pee­ters (Vor­stands­vor­sit­zen­der der Cari­tas Düs­sel­dorf), Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hint­z­sche, Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler, NRW-Gesund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Lau­mann, Marco Schmitz (Cari­tas­rat) (v.l.),©Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

 

Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, Katho­li­sche Kir­che und Cari­tas­ver­band Düs­sel­dorf zei­gen sich zufrie­den über die Ent­wick­lung der gemein­sa­men Impfkampagne

Seit bereits acht Tagen besucht das Impf­mo­bil für die gemein­same Aktion “Not sehen und imp­fen” der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, des Cari­tas­ver­band Düs­sel­dorf und der Katho­li­schen Kir­che die 15 ver­schie­de­nen Seel­sor­ge­be­rei­che Düs­sel­dorfs, und das Impf­team ver­ab­reicht bis zu 350 Mal täg­lich die schüt­zende Imp­fung. Karl-Josef Lau­mann, NRW Minis­ter für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les, Düs­sel­dorfs Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler und Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hint­z­sche besuch­ten heute (19. Januar) die Aktion vor Ort, um sich über deren Ent­wick­lung zu infor­mie­ren und um sich mit den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern des Impf­teams inten­si­ver aus­zu­tau­schen. Seit dem Start der Aktion in der ver­gan­ge­nen Woche wur­den durch das Impf­team bereits ca. 1.500 Imp­fun­gen ver­ab­reicht. Damit trägt die gemein­same Aktion “Not sehen und imp­fen” dazu bei, dass die Impf­quote in Düs­sel­dorf in letz­ter Zeit signi­fi­kant erhöht wer­den konnte.

“Ich bin fest davon über­zeugt, dass wir zu einem Leben, wie wir es vor der Pan­de­mie alle genos­sen haben, sicher in den nächs­ten Herbst- und Win­ter­mo­na­ten zurück­keh­ren kön­nen, wenn wir eine hohe Impf­rate haben. Des­we­gen kann man auch sagen, dass sich imp­fen zu las­sen, natür­lich mit Ver­ant­wor­tung zu tun hat, aber, um es mal kirch­lich aus­zu­drü­cken, auch mit Nächs­ten­liebe und mit der Ach­tung vor den Mit­men­schen zu tun hat”, betont NRW-Gesund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Laumann.

“Das Virus hat sich mit sei­nen ver­schie­de­nen Vari­an­ten lei­der als sehr wider­stands­fä­hig erwie­sen. Auch wenn Imp­fun­gen eine Anste­ckung nicht zu 100% aus­schlie­ßen kön­nen: Eine Imp­fung redu­ziert die Wahr­schein­lich­keit eines schwe­ren Ver­laufs einer Infek­tion oder sogar den Tod dras­tisch und sorgt zudem dafür, dass die geimpfte Per­son weni­ger Viren aus­schei­det, die wie­derum Men­schen aus dem vul­nerablen Per­so­nen­kreis gefähr­lich wer­den kön­nen. Des­halb ist und bleibt das Imp­fen das sicherste Instru­ment, um die­ser Pan­de­mie Herr zu wer­den, und ich bin dank­bar für jede Per­son, die auch aus Ver­ant­wor­tung für andere auf die For­schung ver­traut und sich imp­fen lässt”, erklärt Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Keller.

Stadt­di­rek­tor und Kri­sen­stabs­leis­ter Burk­hard Hint­z­sche ergänzt: “Ein zusätz­li­ches und vor allem nie­der­schwel­li­ges Impf­an­ge­bot für alle Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer als Ergän­zung zu den zen­tra­len Impf­stel­len und Haus­ärz­ten ist not­wen­dig und wich­tig, wenn wir noch mehr Men­schen von einer Imp­fung über­zeu­gen möch­ten. Das Ange­bot ‘Not sehen und imp­fen’ hat jetzt sozu­sa­gen Halb­zeit. Seit wir uns am 10. Januar zum Start getrof­fen haben, haben sich auf die­sem Weg täg­lich bis zu 350 Per­so­nen imp­fen las­sen. Wir hof­fen, dass noch viele fol­gen und sind dank­bar für das Inter­esse der Lan­des­ver­tre­tung an die­ser Umsetzungsidee.”

“Wir sind sehr glück­lich, dass unser Impf­an­ge­bot in den Seel­sor­ge­be­rei­chen so gut wahr­ge­nom­men wird. Wir gehen zu den Men­schen, wenn sie Hilfe brau­chen. Dabei denke ich beson­ders an die Men­schen, die aus bestimm­ten Grün­den bis­her nicht die Chance hat­ten, sich imp­fen oder boos­tern zu las­sen. Senio­ren, die zum Bei­spiel kei­nen Haus­arzt haben oder Men­schen mit Ein­schrän­kun­gen, die den lan­gen Weg nicht mehr auf sich neh­men kön­nen. Des­halb liegt es an uns, ihnen die Mög­lich­keit des Imp­fens in ihrer Nähe anzu­bie­ten”, so Cari­tas­di­rek­tor Hen­ric Peeters.

Die Impf­ak­tion “Not sehen und imp­fen” läuft noch täg­lich von 10 bis 17.30 Uhr bis zum 28. Januar (aus­ge­nom­men an den Wochen­en­den) und lädt alle Impf­wil­li­gen dazu ein, die­ses unbü­ro­kra­ti­sche Impf­an­ge­bot in den ein­zel­nen Bezir­ken wahr­zu­neh­men. Wer sich imp­fen oder boos­tern las­sen möchte, muss dazu nur zum Impf­mo­bil kom­men. Eine Anmel­dung oder ein Ter­min sind nicht not­wen­dig. Vor allem Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, Geflüch­tete, Per­so­nen mit kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen, Woh­nungs­lose und Senio­ren, die viel­leicht den Weg zum zen­tra­len Impf­zen­trum scheuen oder nicht auf sich neh­men kön­nen, sol­len ange­spro­chen wer­den. Das Team vor Ort leis­tet bei den For­ma­lien Unter­stüt­zung und hilft Men­schen mit Sprach­bar­rie­ren beim Aus­fül­len der Unter­la­gen. Geimpft wird mit allen aktu­ell zuge­las­se­nen Impf­stof­fen, das geschulte Per­so­nal bie­tet ein Bera­tungs­ge­spräch an.