Kar­ten­aus­schnitt Mos­kauer Straße 23

 

22 vor­qua­li­fi­zeite Teams besich­tig­ten Wettbewerbsgebiet

Der Pla­nungs­wett­be­werb für das neue Tech­ni­sche Ver­wal­tungs­ge­bäude der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, das an der Mos­kauer Straße 23 ent­ste­hen wird, hat jetzt begonnen.

Wenige Tage nach Aus­gabe der Aus­lo­bungs­un­ter­la­gen hat­ten am Frei­tag, 11. Februar, die vor­qua­li­fi­zier­ten 22 Teams aus Archi­tek­tur- und Inge­nieur­bü­ros die Mög­lich­keit, im Rah­men einer geführ­ten Orts­be­ge­hung einen Ein­druck des Wett­be­werbs­ge­biets am IHZ-Park zu gewin­nen. Im anschlie­ßen­den Rück­fra­gen­kol­lo­quium in der Alten Federn­fa­brik des Böh­ler-Are­als in Düs­sel­dorf-Lörick wur­den durch Stadt­käm­me­rin Doro­thée Schnei­der, Ver­tre­ter und Ver­tre­te­rin­nen der Ver­wal­tung und des städ­ti­schen Toch­ter­un­ter­neh­mens Immo­bi­lien Pro­jekt Manage­ment Düs­sel­dorf GmbH (IPM) sowie Sach­ver­stän­di­gen die stra­te­gi­schen Ziele des Bau­vor­ha­bens erläu­tert, bevor durch Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter des Preis­ge­richts Fra­gen der Ent­wurfs­teams zur Auf­ga­ben­stel­lung beant­wor­tet wurden.

Ange­strebt wird ein inno­va­ti­ves Gebäude zeit­ge­nös­si­scher Archi­tek­tur und Nut­zungs­or­ga­ni­sa­tion, wel­ches eine nach­hal­tige Lösung schafft, die glei­cher­ma­ßen der Geschichte, dem Selbst­ver­ständ­nis und den Zukunfts­zie­len der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf Rech­nung trägt, diese in sei­ner Archi­tek­tur zeigt und ins­ge­samt ein attrak­ti­ves und funk­tio­na­les Arbeits­um­feld sowie ein ein­la­den­des Haus für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger schafft. Das Pro­jekt soll dabei eine Ant­wort auf das selbst­ver­ständ­li­che Ziel nach­hal­ti­gen Bau­ens geben und Maß­stäbe als öko­lo­gisch nach­hal­ti­ges Pro­jekt setzen.

Die Ent­wurfs­teams haben jetzt ins­ge­samt acht Wochen Zeit, die anspruchs­volle Wett­be­werbs­auf­gabe in der ers­ten Phase des zwei­pha­si­gen Ver­fah­rens zu bear­bei­ten, bevor in der ers­ten Preis­ge­richts­sit­zung im Mai 2022 etwa acht Fina­lis­ten für eine ver­tiefte Aus­ar­bei­tung in der zwei­ten Wett­be­werbs­phase aus­ge­wählt wer­den. In der zwei­ten Preis­ge­richts­sit­zung im Sep­tem­ber 2022 wer­den schließ­lich die sieg­rei­chen Arbei­ten gekürt.

Betei­li­gungs­mög­lich­keit
Das Ver­fah­ren sieht eine umfang­rei­che Betei­li­gungs­mög­lich­keit für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Lan­des­haupt­stadt vor. Bereits im Juli und August 2021 hat eine Befra­gung statt­ge­fun­den, deren Ergeb­nisse neben wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zum Bau­vor­ha­ben auf der Pro­jekthome­page unter www.duesseldorf.de/tvg ein­ge­se­hen wer­den können.

Ergän­zend haben meh­rere aus­ge­loste Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und aus­ge­wählte Mit­ar­bei­tende der Stadt­ver­wal­tung die Mög­lich­keit, als Gäste an den Preis­ge­richts­sit­zun­gen teil­zu­neh­men. Sie gewin­nen so einen Ein­druck der Dis­kus­sio­nen eines hoch­ka­rä­ti­gen Gre­mi­ums, das übli­cher­weise hin­ter ver­schlos­se­nen Türen tagt. Zusätz­lich wird die zweite Preis­ge­richts­sit­zung teil­weise vor öffent­li­chem Publi­kum statt­fin­den. Im Anschluss dazu wer­den alle Wett­be­werbs­ar­bei­ten außer­dem öffent­lich aus­ge­stellt. Nähe­res dazu wird recht­zei­tig bekannt gegeben.