Chris­to­pher Street Day 2021 Foto: LOKALBÜRO

Leben und leben las­sen: Unter die­sem Motto fin­det von Frei­tag, 24. Juni, bis Sonn­tag, 26. Juni, in Düs­sel­dorf der 19. Chris­to­pher Street Day (CSD) statt. Am Wochen­ende wird es dann auf dem Johan­nes-Rau-Platz wie­der bunt, wenn das Stra­ßen­fest mit Musik und Liveacts gefei­ert wird.

Das Pro­gramm ist viel­fäl­tig: Zunächst eröff­net Schirm­herr Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler den CSD am Frei­tag, 24. Juni, auf der gro­ßen Bühne. Es folgt ein reich­hal­ti­ges Büh­nen­pro­gramm mit viel Musik. Par­al­lel fin­det um 18 Uhr der CSD-Got­tes­dienst in der Lam­ber­tus­kir­che statt.

Am Sams­tag, 25. Juni, star­tet um 12 Uhr am Haupt­bahn­hof eine Demons­tra­tion, die durch das Stadt­ge­biet in Rich­tung Rhein­ufer zieht. Auch das städ­ti­sche LSBTIQ+ Netz­werk “D!VERS” wird auf der Demons­tra­tion mit­lau­fen und ein Zei­chen für Tole­ranz und Respekt set­zen. “D!VERS” ist das 2019 gegrün­dete Netz­werk für schwule, les­bi­sche, bi, trans*, inter und queere Mit­ar­bei­tende der Stadtverwaltung.

Am Sonn­tag, 26. Juni, wer­den das Stra­ßen­fest und das Büh­nen­pro­gramm fort­ge­setzt. Zudem wird von Frei­tag, 24. Juni, bis Sonn­tag, 26. Juni, die Regen­bo­gen­flagge vor dem Rat­haus gehisst.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Chris­to­pher Street Day sind zu fin­den unter: www.csd‑d.de/de/

Hin­ter­grund
Mit den Ver­an­stal­tun­gen und Aktio­nen zum CSD wird jedes Jahr welt­weit an die die soge­nann­ten Stone­wall-Auf­stände erin­nert. Dabei han­delt es sich um eine Serie von gewalt­tä­ti­gen Kon­flik­ten zwi­schen Homo- sowie Trans­se­xu­el­len Men­schen und Poli­zei­be­am­ten in New York City. Die ers­ten gewalt­tä­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen fan­den in der Nacht zum Sams­tag, 28. Juni 1969, statt, als Poli­zei­be­amte eine Raz­zia im Stone­wall Inn durch­führ­ten, einer Bar mit homo- und trans­se­xu­el­lem Ziel­pu­bli­kum in der Chris­to­pher Street. Da sich dort erst­mals eine signi­fi­kant große Gruppe von Homo­se­xu­el­len der Ver­haf­tung wider­setzte, wird das Ereig­nis als Wen­de­punkt im Kampf für Gleich­be­hand­lung und Aner­ken­nung angesehen.