Auch am Frei­tag muss­ten sich die Pas­sa­giere wie­der in war­ten üben Foto: LB / Olaf Oidtmann

 

Am gest­ri­gen ers­ten Feri­en­tag, Frei­tag, 24. Juni 2022, in Nord­rhein-West­fa­len nutz­ten rund 64.000 Pas­sa­giere den Düs­sel­dor­fer Air­port, um in den Urlaub zu star­ten. Wie vor Feri­en­be­ginn ange­nom­men, führte der euro­pa­weite Per­so­nal­man­gel im Luft­ver­kehr bei der Pas­sa­gier­ab­fer­ti­gung dabei auch am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen zum Teil zu Unre­gel­mä­ßig­kei­ten und lan­gen War­te­zei­ten. Ins­ge­samt ver­lief der Feri­en­start im Ter­mi­nal aber zufriedenstellend.

Dazu hat der Flug­ha­fen mit zahl­rei­chen Maß­nah­men bei­getra­gen: Mit einer per­so­nel­len Auf­sto­ckung der Ser­vice­kräfte durch Stu­die­rende, mit einer geziel­ten Umlei­tung der Pas­sa­giere je nach Beset­zung der Sicher­heits­kon­trol­len, mit einem eige­nen Team aus qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­tern zur Unter­stüt­zung der Gepäck­aus­la­dung bei Peak­zei­ten, mit umfäng­li­chen, tages­ge­nauen Pro­gno­se­da­ten und mit einem Früh-Check-in ab 3:00 Uhr mor­gens. Dar­über hin­aus ist seit heute, 25. Juni 2022, auf Bit­ten des Dienst­leis­ters der Bun­des­po­li­zei am ers­ten Feri­en­wo­chen­ende ein Team von Mit­ar­bei­tern aus der Ver­wal­tung und wei­te­ren Berei­chen des Flug­ha­fens im Ein­satz. Die Frei­wil­li­gen unter­stüt­zen an den Sicher­heits­kon­trol­len bei der Ein­wei­sung der Pas­sa­giere und der Wannenrückführung.

Ab ges­tern Mit­tag kam es in Tei­len der Gepäck­för­der­an­lage zu einer IT-Stö­rung, die in der Nacht beho­ben wer­den konnte. Die ein­deu­ti­gen Ken­nun­gen der ein­zel­nen Gepäck­stü­cke, die soge­nann­ten „Bag­gage Source Messages“, konn­ten vor­über­ge­hend nicht ver­ar­bei­tet wer­den. Die Stö­rung wurde aus dem Sys­tem her­aus kom­pen­siert: Gepäck wurde umge­lei­tet, zusätz­lich unter­stütz­ten meh­rere Teams bei der manu­el­len Sor­tie­rung der Gepäck­stü­cke. Auch wenn es beim Check-in der Pas­sa­giere keine Beein­träch­ti­gung gab, muss­ten ein­zelne Gepäck­stü­cke in Düs­sel­dorf zurück­blei­ben. Nun sor­gen die Air­lines mit Unter­stüt­zung des Flug­ha­fens dafür, dass das Gepäck schnellst­mög­lich an den Urlaubs­ort nach­ge­schickt wird.

Update:

Stö­rung in Tei­len der Gepäck­för­der­an­lage auch heute wieder

Um ca. 9:30 Uhr heute Mor­gen kam es erneut zur IT-Stö­rung in einem Teil der Gepäck­för­der­an­lage. Sie läuft der­zeit im Nor­mal­be­trieb und sta­bil, die wie­der­holte Stö­rung führt aller­dings zu einer leich­ten zeit­li­chen Ver­zö­ge­rung in der Gepäck­ver­ar­bei­tung. Es ist daher nicht aus­zu­schlie­ßen, dass heute Gepäck in Düs­sel­dorf zurück blei­ben wird. Die Air­lines sor­gen in die­sem Fall dafür, dass es schnellst­mög­lich nach­ge­schickt wird.

Die IT-Stö­rung war bereits ges­tern ab Mit­tag auf­ge­tre­ten, hatte aber keine Beein­träch­ti­gun­gen bei der Abfer­ti­gung von Pas­sa­gie­ren und Gepäck nach sich gezo­gen und­konnte in der Nacht beho­ben wer­den (siehe Pres­se­mit­tei­lung des Flug­ha­fens Düs­sel­dorf vom 25. Juni 2022, 7:30 Uhr).

Der Flug­ha­fen bedau­ert die ent­ste­hen­den Unan­nehm­lich­kei­ten für die Rei­sen­den und infor­mierte die Pas­sa­giere mit Ter­mi­nal­durch­sa­gen über Ver­zö­ge­rung bei der Gepäck­ab­fer­ti­gung. Der Flug­be­trieb und die Mit­nahme von Hand­ge­päck sind davon nicht beeinträchtigt.

Exper­ten des Flug­ha­fens und der Her­stel­ler­firma der Gepäck­för­der­an­lage arbei­ten mit Hoch­druck an der Besei­ti­gung der Störung.