Pesh­merga siegt unter Michael Cadeddu im RaceBets.de Diana Trial — Lis­ten­ren­nen am 25.06.2022 Renn­tag in Düs­sel­dorf Copy­right by Marc Ruehl

 

Auch das nächste High­light an einem Düsseldorfer Renn­tag ging am Sams­tag nach Frank­reich. Nach­dem sich Txope am Königsallee-Renntag die Wempe 102. Ger­man 1000 Gui­neas sichern konnte, legte Pesh­merga aus dem Stall von Anne-Sophie Com­brez am Mitt­som­mer-Renn­tag im RaceBets.de Diana Trial nach. Bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren genos­sen die Besu­cher im Anschluss zum sport­li­chen Teil des Renn­tags noch das Mitt­som­mer-Kon­zert der Düsseldorf Kult­band Porno al Forno, die den ers­ten Teil des Pro­gramms pas­send zur Loca­tion in Jockey-Out­fits absolvierten.

Unter Jockey Michael Cadeddu gewann die dreijährige Stute das mit 22.500 Euro dotierte Lis­ten­ren­nen, die Gene­ral­probe für den 164. Hen­kel Preis der Diana — Ger­man Oaks, auf dem Gra­fen­berg. Unter dem seit vie­len Jah­ren in Deutsch­land akti­ven Jockey sah man die im Besitz von Ave­dia Damird­jian ste­hende Stute auf der 2100-Meter-Distanz vom Start bis zum Ziel an der Spitze. Das war auch die Tak­tik, wie der Sieg­jo­ckey ver­riet: „Ich wollte vorne gehen. Sie ist eine kleine, kom­pakte Stute, eigent­lich per­fekt für diese Bahn. Unter­wegs hatte ich dann auch immer ein gutes Gefühl.“

In dem neunköpfigen Feld war die Gast­stute als Außen­sei­ter gestar­tet, zahlte 9,7:1. Nach der per­fek­ten Gene­ral­probe könnte es im größten Ren­nen der Düsseldorfer Sai­son, dem 164. Hen­kel Preis der Diana — Ger­man Oaks, zum gro­ßen Wie­der­se­hen mit der Stute kom­men: „Mal sehen, ob sie für die Diana nach­ge­nannt wird, die Trai­ne­rin hat davon gespro­chen, sie bei einem Sieg viel­leicht nachzunennen.“

Sehr anständig lief auch die von Mar­cel Weiß für das Gestüt Brümmerhof (Besit­zer der Diana-Sie­ge­rin 2019 Dia­manta) trai­nierte Nar­mada. Als beste deut­sche Teil­neh­me­rin, wurde sie Zweite: „„Ich bin nicht unzu­frie­den. Sie hatte auch etwas Pech. In Anbe­tracht des­sen, war die Leis­tung schon gut. Vor allem hat sie nun die Bahn ken­nen­ge­lernt, das ist vor der Diana sehr wich­tig ist.“ Dritte wurde die von Ste­phane Ceru­lis trai­nier­ten Sol­d­anelle (Adrie de Vries).

Heim­sieg zum Auftakt

Für den per­fek­ten Auf­takt aus Düsseldorfer Sicht sorgte Aggen­stein aus dem Quar­tier des Gra­fen­ber­ger Coa­ches Ralf Rohne. Der im Besitz von Mar­kus Schie­bin­ger ste­hende Hengst gewann das eröffnende Dreijährigen-Rennen über 1600 Meter: „Er wurde etwas unterschätzt, er hat For­mat für Black Type in Ita­lien“, so Trai­ner Ralf Rohne. Wie Pesh­merga und Nar­mada könnte man Salve le Meer (Jean-Pierre Carvalho/Adrie de Vries), Sie­ge­rin des zwei­ten Ren­nens, in der Diana wie­der­se­hen. Selbst eine acht­mo­na­tige Pause konnte Enis­sey (Edu­ardo Pedroza) nicht von sei­nem sechs­ten Sieg in Düsseldorf abhal­ten. Er gewann den Aus­gleich II über 2100 Meter. Der erste Star­ter des Jah­res von Trai­ner Miltcho Mint­chev liebt den Gra­fen­berg! Die wei­te­ren Sie­ger des Tages: Kano­nier (Jose Luis Sil­ve­rio), der im hohen Alter von acht Jah­ren erst­mals überhaupt auf einer Gras­bahn gewann, Dia­mond Gold (Silke Brügemann) und Que­linda (Anna van den Troost).

Andrea Höngesberg, Geschäftsführerin des Düsseldorfer Rei­ter- und Renn­ver­eins, zeigt sich sehr zufrie­den: „Der Renn­tag in gemütlicher und schöner Atmosphäre war, wie das Haupt­ren­nen eine gelun­gene Gene­ral­probe, für unser gro­ßes Jah­res­high­light, den Renn­tag rund um den 164. Hen­kel-Preis der Diana. Das dar­auf fol­gende Kon­zert hat viele neue Besu­cher auf die Renn­bahn gelockt – Porno al Forno beim Mitt­som­mer-Renn­tag könnte zu einer neuen Düsseldorfer Tra­di­tion werden.“

Aus­blick: Die nächste Galopp­ver­an­stal­tung auf dem Düsseldorfer Gra­fen­berg fin­det am Sonn­tag, 07. August statt. Es war­tet DER Sonn­tag im Düsseldorfer Renn­ka­len­der – der Renn­tag um den Hen­kel-Preis der Diana, das mit 500.000 Euro dotierte Sai­son­high­light sucht die beste dreijährige Stute Deutschlands.