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Gemein­same Pres­se­mit­tei­lung der Staats­an­walt­schaft Essen und der Poli­zei Düsseldorf

Im Rah­men eines bei der Staats­an­walt­schaft Essen geführ­ten Ermitt­lungs­ver­fah­rens wegen des Ver­dachts des Ver­sto­ßes gegen das Spreng­stoff­ge­setz, wur­den unter Feder­füh­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Düs­sel­dorf am ver­gan­ge­nen Mon­tag meh­rere Durch­su­chungs­be­schlüsse in Herne, Cas­trop-Rau­xel und Essen vollstreckt.

Aus­lö­ser der Maß­nah­men am Mon­tag war die Tat­sa­che, dass die Düs­sel­dor­fer Poli­zei im Rah­men von kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Ermitt­lun­gen bereits zu einem frü­he­ren Zeit­punkt Spreng­stoff beschlag­nahmt hatte.

Die dar­aus fol­gen­den umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen der beim Poli­zei­prä­si­dium Düs­sel­dorf ein­ge­rich­te­ten Kom­mis­sion führ­ten nun zur Fest­nahme eines 46-jäh­ri­gen Rumä­nen, eines 50-jäh­ri­gen Ita­lie­ners und eines 30-jäh­ri­gen Man­nes mit bos­nisch-her­ze­go­wi­ni­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit. Die drei Beschul­dig­ten befin­den sich in Untersuchungshaft.

Die Durch­su­chun­gen för­der­ten unter ande­rem Spreng­stoff, drei “scharfe” Schuss­waf­fen (eine mit einem Schall­dämp­fer), circa 300 Patro­nen, circa 21 Kilo­gramm Mari­huana, circa ein Kilo­gramm Kokain­stein und 1.250 Schach­teln offen­sicht­lich unver­steu­er­ter Ziga­ret­ten zu Tage.

Es wur­den Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen des Ver­dachts der Ver­stöße gegen das Spreng­stoff­ge­setz, Waf­fen­ge­setz, Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz und eines Steu­er­ver­ge­hens eingeleitet.