Gemein­sam mit Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler (2.v.r.) wurde NRW-Schul­mi­nis­te­rin Doro­thee Fel­ler (r.) von Insti­tuts­lei­ter Dr. Bas­tian Fleer­mann (l.) und des­sen Stell­ver­tre­te­rin Hil­de­gard Jakobs in der Mahn- und Gedenk­stätte empfangen,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

 

Die Minis­te­rin für Schule und Bil­dung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len, Doro­thee Fel­ler (CDU), besuchte am Mitt­woch, 26. Okto­ber, die Mahn- und Gedenk­stätte Düs­sel­dorf. Sie wurde von Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler sowie von Insti­tuts­lei­ter Dr. Bas­tian Fleer­mann und des­sen Stell­ver­tre­te­rin Hil­de­gard Jakobs empfangen.

Im Rah­men eines Rund­gangs durch das Haus besich­tigte sie die Dau­er­aus­stel­lung der Gedenk­stätte “Düs­sel­dor­fer Kin­der und Jugend­li­che im Natio­nal­so­zia­lis­mus” und infor­mierte sich über die Arbeit und die Bil­dungs­an­ge­bote des Hau­ses als außer­schu­li­scher Lern­ort. Anna Schlieck, die Lei­te­rin der Bil­dungs­ar­beit, erläu­terte der Minis­te­rin das didak­ti­sche Kon­zept und die Grund­li­nien der päd­ago­gi­schen Arbeit der Gedenkstätte.

Minis­te­rin Doro­thee Fel­ler: “Die Mahn- und Gedenk­stätte zeigt bei­spiel­haft, wie der Besuch außer­schu­li­scher Lern­orte den Unter­richt im Klas­sen­zim­mer gewinn­brin­gend ergän­zen kann. Die Aus­stel­lun­gen ver­mit­teln den Schü­le­rin­nen und Schü­lern auf viel­fäl­tige Art und Weise, wie eine Dik­ta­tur das Leben jun­ger Men­schen beein­flus­sen und mit­be­stim­men kann. Damit leis­tet die Mahn- und Gedenk­stätte einen wich­ti­gen Bei­trag zur his­to­risch-poli­ti­schen Bil­dung. Als Schul- und Bil­dungs­mi­nis­te­rin bin ich über­zeugt: Die Zusam­men­ar­beit von Schu­len und Gedenk­stät­ten im gan­zen Land stärkt unsere Demo­kra­tie, beför­dert Zivil­cou­rage und hilft im Kampf gegen Anti­se­mi­tis­mus und Rechtsextremismus.”

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler: “Ich danke der Minis­te­rin für ihren Besuch und den kon­struk­ti­ven Aus­tausch. Die Mahn- und Gedenk­stätte ist eine der wich­tigs­ten Bil­dungs­stät­ten in Düs­sel­dorf. Durch die her­vor­ra­gende For­schungs- und Ver­mitt­lungs­ar­beit ist die­ses Insti­tut zu einem Ort des Geden­kens und Aus­tauschs gewor­den, der auch Schü­le­rin­nen und Schü­lern hilft, sich mit der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus kri­tisch aus­ein­an­der­zu­set­zen und die ent­schei­den­den Leh­ren zu zie­hen. Dass Frau Minis­te­rin Fel­ler nun der Gedenk­stätte einen Besuch abstat­tet, unter­streicht die unbe­dingte Part­ner­schaft zwi­schen schu­li­scher und außer­schu­li­scher Bildung.”

Neben der Dau­er­aus­stel­lung wurde der Minis­te­rin auch die aktu­elle Son­der­aus­stel­lung über Otto Pan­kok und die Düs­sel­dor­fer Sinti vor­ge­stellt, die noch bis Mai 2023 unter dem Titel “Molari im Hei­nefeld” zu sehen ist.

Zur Mahn- und Gedenk­stätte Düsseldorf
Die Mahn- und Gedenk­stätte kann zu fol­gen­den Öff­nungs­zei­ten besucht wer­den: diens­tags bis frei­tags und sonn­tags von 11 bis 17 Uhr, sams­tags von 13 bis 17 Uhr. Der Ein­tritt ist frei. Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter www.duesseldorf.de/mahn-und-gedenkstaette/