Volle Rhein­pro­me­nade am Japan Tag

 

Bei son­ni­gem, zwi­schen­durch reg­ne­ri­schen, aber ange­neh­men Tem­pe­ra­tu­ren fei­erte meh­rere Tau­sende Men­schen den Japan-Tag in Düsseldorf.

Über den gan­zen Tag ver­teilt fei­er­ten die Besu­cher das Fest im Bereich des Rhein­ufers mit dem Feu­er­werk am Abend. Auf­grund der Erfah­run­gen aus den letz­ten Jah­ren plante die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf eine umfang­rei­che Anzahl an Ein­satz­kräf­ten, um Besu­chern jeder­zeit schnelle Hilfe zukom­men zu las­sen. Dabei unter­stützte nicht nur die ehren­amt­li­chen Mit­glie­der der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr tat­kräf­tig, son­dern auch die Düs­sel­dor­fer Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und Part­ner im Rettungsdienst.

Rund 120 Mit­ar­bei­tende von Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund, Deut­schem Roten Kreuz, Deut­schen Lebens­ret­tungs­ge­sell­schaft, Falck, Johan­ni­ter-Unfall­hilfe, Mal­te­ser Hilfs­dienst waren in den ver­schie­de­nen Berei­chen im Ret­tungs­dienst, der Was­ser­ret­tung und des Sani­täts­diens­tes im Ein­satz. In den sie­ben Erste-Hilfe-Berei­chen rund um das Rhein­ufer und der Alt­stadt betreu­ten und behan­del­ten die Ein­satz­kräfte bis in den frü­hen Mor­gen 256 (2022: 227) Men­schen. Davon muss­ten zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Behand­lung 43 Pati­ent (2022: 25) in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert wer­den. Im gesam­ten Berichts­zeit­raum ver­sorg­ten die Ein­satz­kräfte 10 (2022: 1) Men­schen auf­grund von zu viel Alkoholkonsum.

Um dem erhöh­ten Ein­satz­auf­kom­men gerecht zu wer­den, hatte die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf zusätz­li­ches Per­so­nal in Dienst genom­men. Die Leit­stelle war mit zusätz­li­chen Mit­ar­bei­ten­den für das erhöhte Anruf­auf­kom­men gut gerüs­tet. Dazu befan­den sich wei­tere Ret­tungs­wa­gen, Kran­ken­wa­gen und Not­ärzte im Ein­satz. Zusätz­lich wurde eine Ret­tungs­wa­che im Bereich der Alt­stadt für den Zeit­raum der Ver­an­stal­tung instal­liert, um auch dort die schnelle medi­zi­ni­sche Hilfe zu gewähr­leis­ten. Im gesam­ten Stadt­ge­biet rück­ten von Sams­tag­mor­gen 7 Uhr bis Sonn­tag­mor­gen 7 Uhr, die Ret­tungs­dien­st­ein­hei­ten zu 258 Not­fall­ein­sät­zen (2022: 301) und 97 Kran­ken­trans­por­ten (2022: 103) aus, in 60 Fäl­len (2022: 48) unter­stützte zusätz­lich noch der Not­arzt die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung. Die Ein­hei­ten der Feu­er­wehr rück­ten im glei­chen Zeit­raum zu 9 (2022: 16) Feu­er­mel­dun­gen und 25 (2022: 41) tech­ni­schen Hil­fe­leis­tun­gen aus. Ins­ge­samt ver­zeich­nete der Ein­satz­leit­rech­ner der Leit­stelle bin­nen 24 Stun­den 449 (2022: 534) Ein­sätze für die Ein­satz­kräfte von Feu­er­wehr, Ret­tungs- und Sanitätsdienst.

Zum Abschluss der Ver­an­stal­tung stand wie üblich das große Feu­er­werk auf dem Plan. Um für die zahl­rei­chen Besu­cher am Land und eben­falls für die auf dem Rhein­strom lie­gen­den Schiffe eine schnelle Hilfe für den Zeit­raum auf dem Was­ser zu gewähr­leis­ten, setz­ten die Ein­satz­pla­ner der Feu­er­wehr vier Ret­tungs­boote der Feu­er­wehr und Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen ein.