Bei­geord­nete Miriam Koch (2. v.r.) stellte zusam­men mit Julia Köh­ler (r.), Koor­di­na­to­rin Kunst­punkte, und den ukrai­ni­schen Künst­le­rin­nen Oksana Pyzh (2. v.l.) und Olga Che­ko­tovska die Kunst­punkte 2023 vor,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Uwe Schaffmeister

 

Rund 400 Künst­le­rin­nen und Künst­ler prä­sen­tie­ren ihre Ateliers
Die Wochen­en­den 19./20. August und 26./27. August laden zum Erkun­den ein

Die Kunst­punkte Düs­sel­dorf locken auch in die­sem Jahr mit exklu­si­ven und direk­ten Ein­bli­cken: Zum 27. Mal öff­nen Künst­le­rin­nen und Künst­ler an den Wochen­en­den 19. und 20. August im süd­li­chen Düs­sel­dorf und am 26. und 27. August im nörd­li­chen Düs­sel­dorf ihre Ate­liers. Rund 400 Künst­le­rin­nen und Künst­ler machen mit und zei­gen ihre Kunst­räume den inter­es­sier­ten Besu­che­rin­nen und Besu­chern an ins­ge­samt 203 Stand­or­ten in Düsseldorf.

An den bei­den Wochen­en­den las­sen sich die Teil­neh­men­den über die Schul­ter schauen. Ob Male­rei, Bild­haue­rei, Foto­gra­fie oder Video­kunst — jede Aus­drucks­form künst­le­ri­schen Schaf­fens wird bei den Kunst­punk­ten repräsentiert.

Miriam Koch, Bei­geord­nete für Kul­tur und Inte­gra­tion: “Mit den vie­len ver­schie­de­nen Aus­stel­lungs­flä­chen kön­nen Inter­es­sierte bei der Ent­ste­hung von Kunst­wer­ken dabei sein und so die Geschich­ten hin­ter den Aus­stel­lungs­stü­cken aus ers­ter Hand erfah­ren. Gleich­zei­tig sind die Kunst­punkte eine wich­tige Platt­form für die teil­neh­men­den Künst­le­rin­nen und Künst­ler, um sich zu prä­sen­tie­ren und im Aus­tausch neue Kon­takte zu knüpfen.”

Die ukrai­ni­sche Gast­künst­le­rin Oksana Pyzh nimmt zum zwei­ten Mal an den Kunst­punk­ten teil und zeigt am ers­ten Kunst­punkte-Wochen­ende zusam­men mit ihrer eben­falls aus der Ukraine stam­men­den Kol­le­gin Olga Che­ko­tovska Werke im Ate­lier am Eck. Die Aus­stel­lung ver­eint die zwei Künst­le­rin­nen, die zu unter­schied­li­chen Zei­ten und aus unter­schied­li­chen Moti­va­tio­nen nach Deutsch­land gekom­men sind. In einem Dia­log zwi­schen Male­rei und Foto­gra­fie ver­ar­bei­ten die Ukrai­ne­rin­nen in der gemein­sa­men Aus­stel­lung ihre Erfah­run­gen und schaf­fen eine gemein­same Erzäh­lung von Men­schen, die ihrer Hei­mat beraubt wurden.

Am zwei­ten Kunst­punkte-Wochen­ende zeigt die renom­mierte israe­li­sche Künst­le­rin Lechama Leven­del ihre Arbei­ten im Gast­ate­lier der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf in der Sit­tar­der Straße 5. Die Ate­liers kön­nen sams­tags von 14 bis 20 Uhr und sonn­tags von 12 bis 18 Uhr besucht werden.

25 Offräume machen mit bei den Kunstpunkten
Neben den offe­nen Ate­liers betei­li­gen sich auch 25 Offräume an den Kunst­punk­ten. Erst­mals dabei ist in die­sem Jahr der Off­raum “Wei­den”, Acker­straße 34, der von den bei­den Kunst­aka­de­mie-Absol­ven­tin­nen Yang Din­g­liu und Yang Liuxizi gelei­tet wird. Die bei­den möch­ten mit “Wei­den” einen Ort des Aus­tauschs in der Nach­bar­schaft schaffen.

Erneut ist “BLOOM”, Bir­ken­straße 56, mit Arbei­ten von Willi Beer­mann dabei. Schräg gegen­über zeigt der Kunst­raum “AURA” eine Dop­pel­aus­stel­lung mit Wer­ken von Merve Cey­lan und Tim Buč­ko­vić. Den bei­den Kunst­schaf­fen­den geht es in ihrer Male­rei um die Frage nach kul­tu­rel­ler Iden­ti­tät mit Blick auf die Flüch­tig­keit und die Zer­brech­lich­keit des Seins. In ihren figu­ra­ti­ven Gemäl­den reflek­tie­ren sie kul­tu­relle und his­to­ri­sche Aspekte ihrer Her­kunft – Tim Buč­ko­vić ist slo­we­ni­scher Her­kunft, lebt und arbei­tet in Mel­bourne, Aus­tra­lien und Merve Cey­lan hat Wur­zeln in der Tür­kei und lebt der­zeit in Wien. Die Offräume sind jeweils frei­tags vor den Kunst­punkte-Wochen­en­den zwi­schen 19 und 21 Uhr geöff­net, viele sind zudem auch an Kunst­punkte-Wochen­en­den geöffnet.

Kos­ten­lose Atelierführungen
Auch die­ses Jahr wer­den an bei­den Wochen­en­den wie­der geführte Tou­ren in aus­ge­wählte Ate­liers und Offräume ange­bo­ten, die Teil­nahme ist kos­ten­los. Durch die Ate­liers füh­ren Künst­le­rin­nen und Künst­ler sowie Kul­tur­schaf­fende. Dabei gibt es Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Kunst­punk­ten und span­nende Ein­bli­cke in die dor­tige Arbeit. Die Tou­ren dau­ern rund zwei Stun­den und fin­den zu Fuß statt. Die Anmel­dung erfolgt online über die Kunst­punkte Web­seite unter www.kunstpunkte.de/atelierbesuche.html.

Soziale Medien und wei­tere Informationen
Seit 2020 haben Kunst­lieb­ha­ber die Mög­lich­keit, die Kunst­punkte auch auf Insta­gram zu ver­fol­gen. Auf die­ser Platt­form wer­den im Vor­aus einige der Teil­neh­men­den in ihren Ate­liers vor­ge­stellt. In kur­zen Inter­views erhal­ten Inter­es­sierte Ein­bli­cke in die viel­fäl­ti­gen Arbeits­wei­sen der Künst­le­rin­nen und Künst­ler. Dar­über hin­aus wer­den regel­mä­ßig Rou­ten­vor­schläge prä­sen­tiert, um die Kunst­punkte auf ganz beson­dere Weise zu erkunden.

Detail­lierte Infor­ma­tio­nen zu den Betei­lig­ten, den Offräu­men und dem Pro­gramm sind auf der Web­seite www.kunstpunkte.de zu fin­den. Eine Stra­ßen­karte stellt die Stand­orte der Ate­liers und Offräume sowie die Nord-Süd-Auf­tei­lung über­sicht­lich dar. Der Infor­ma­ti­ons­flyer der Kunst­punkte liegt beim Kul­tur­amt der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf sowie in zahl­rei­chen Kul­tur­ein­rich­tun­gen aus. Die Kunst­punkte wer­den auch 2023 wie­der von den Stadt­wer­ken Düs­sel­dorf unterstützt.

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