v.l.n.r. Gun­tram Wei­pert, Klaus Peter Mül­ler; ehem. Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der Com­merz­bank Uwe Wil­ler, Jan Hofer, Dirk Kem­mer Foto: Ralf Bieder

 

Jedes Jahr fie­bern alle akti­ven Gar­dis­ten der Prin­zen­garde auf die nächste Ses­sion zu. Es ist Anfang Novem­ber, und der 11.11. ist nicht mehr lang hin. Aller­dings stand noch ein Ter­min an, der eine beson­dere Auf­merk­sam­keit genießt. Ein Abend mit meh­re­ren Schwerpunkten:

Der Ehren­abend
Die Prin­zen­garde zählt zu einem der größ­ten Ver­eine im Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val. Damit ist es nur nor­mal, dass auch viele Mit­glie­der aus­ge­zeich­net werden.

11 Mit­glie­der sind dem Ver­ein bereits seit 11 Jah­ren treu. Dar­un­ter auch der Prinz der Lan­des­haupt­stadt aus der Ses­sion 2012, Chris­Pan Zeelen, und der stellv. Kom­man­dant der Garde, Marco Bät­zel, der sechs Jahre lang das aktive Korps ange­führt hat. Ein pro­mi­nen­tes Mit­glied hat die Ehrung noch aus dem Jahr 2022 ent­ge­gen­ge­nom­men. Jan Hofer, Nach­rich­ten­mo­de­ra­tor, war per­sön­lich an die­sem Abend anwe­send, um die Urkunde für 1x11 Jahre in Emp­fang zu nehmen.

Wei­tere 11 Mit­glie­der sind bereits 22 Jahre dem Ver­ein treu. Auch hier stan­den unter ande­rem zwei ehe­ma­lige Vor­stands­mit­glie­der des Ver­eins wie Peter Söke­feld, ehe­ma­li­ger Kom­man­dant der Garde und Ex-Prinz, Ralf Bräuer, sowie das aktu­elle Vor­stands­mit­glied Mar­kus Quas­dorf auf der Bühne. Auch der Prä­si­dent der “Elf vom Dörp”, Heinz Nun­nen­dorf, freute sich die Aus­zeich­nung ent­ge­gen­zu­neh­men. Im Anschluss daran wur­den vier Mit­glie­der mit 33 Jah­ren (Bernd Hen­kel, H.-J. Rost­eck, Hel­mut Schaf­feld, Ulrich Trappe) und fünf Mit­glie­dern mit 44 Jah­ren (Axel Albrecht, F. W. Dell­wig, Tho­mas Fett, Theo Her­lit­schka, Paul Hil­le­sheim) geehrt. Die per­sön­li­chen Ehrun­gen wer­den nach­ge­holt, da die Jubi­lare an die­sem Abend nicht anwe­send sein konnten.

Beson­ders ruhig und andäch­tig wird es dann, wenn es Mit­glie­der gibt, die 5x11 Jahre dem Ver­ein die Treue zei­gen. Der Prinz von 1968, Hel­mer Raitz von Frentz, ist 55 Jahre auf der Mit­glie­der­liste des Ver­eins. Mit dem Motto “Mensch, ärgere Dich nicht” ent­zückte er 1968 mit sei­ner Ehe­frau Mari­anne die Düs­sel­dor­fer Kar­ne­va­lis­ten. Diese Ehrung wird per­sön­lich im Umfeld des Jubi­lars zum spä­te­ren Zeit­punkt stattfinden.

Auf­nah­me­abend
15 Per­so­nen haben sich in die­sem Jahr ent­schlos­sen, der Prin­zen­garde bei­zu­tre­ten. Klare Bekennt­nis zum Ver­ein zeig­ten die “Neuen” mit ihrem Eid auf die Fahne. Dar­un­ter auch Gun­tram Wei­pert, der neue Direk­tor aus dem Düs­sel­dor­fer Park­ho­tel. Kom­man­dant, Oli­ver Fri­cke, führte die Auf­nahme per­sön­lich durch.

Die ehe­ma­lige Düs­sel­dor­fer Kult­band “die Fet­zer” wurde nach über 40 Jah­ren hoch­ka­rä­ti­ger Musik im Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val ehren­hal­ber in den Ver­ein auf­ge­nom­men. Alle Band­mit­glie­der (und freu­ten sich merk­lich über die Aufnahme.

Inob­hut­nahme des desi­gnier­ten Prinzen
Ein wich­ti­ger Part an die­sem Abend ist die Inob­hut­nahme des desi­gnier­ten Prin­zen Uwe I. Jahr­zehn­te­lange Tra­di­tion ist es, den desi­gnier­ten Prin­zen vor sei­ner Kürung in die Obhut sei­ner Garde zu neh­men. Hierzu wer­den alle Insi­gnien des Ver­eins an den bal­di­gen Prin­zen über­ge­ben. Dazu gehört die Prin­zen­garde Kappe, die Schärpe, das Prin­zen­sil­ber und der Schlab­ber­latz zum Schutz des Ornats. Uwe Wil­ler war sicht­lich stolz und weiß, dass alle Mann in der Ses­sion hin­ter ihm ste­hen wer­den. Es ist “seine Leib­garde” und genauso ver­steht die Prin­zen­garde auch ihren Job.

Ehrung des Präsidenten
Eine Ehrung war dem Ver­ein beson­ders wich­tig. Es gibt eine Per­son an der Ver­eins­spitze, die seit 11 Jah­ren den Ver­ein anführt. Nach 11 Jah­ren Prä­si­dent in der Prin­zen­garde war es an der Zeit “Danke” zu sagen. Dirk Kem­mer lebt die Posi­tion des Prä­si­den­ten wie kein zwei­ter. Mit abso­lu­ter Hin­gabe steht der Voll­blut­kar­ne­va­list dem Ver­ein als Prä­si­dent und Vor­sit­zen­der zur Ver­fü­gung. Die Vor­stands­kol­le­gen und der Ver­ein bedank­ten sich mit einem Uni­kat an Man­schet­ten­knöp­fen und minu­ten­lan­gen Standing-Ovation.

Musi­ka­li­scher Ausklang
Der Abend wurde zum Ende noch kar­ne­va­lis­tisch mit den Swin­ging Fun­fa­res abgerundet.

 

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