Hein­rich Heine

 

Jetzt erst recht: Hein­rich Hei­nes Geburts­tag wird gefei­ert am 13.12.2020  
Im Jahr 1797 wird er am 13. Dezem­ber auf der Bol­ker Straße gebo­ren: Hein­rich Heine, einer der wich­tigs­ten Dich­ter der Roman­tik und gleich­zei­tig deren Über­win­der. Die Umstände in der Welt sind zu die­ser Zeit tur­bu­lent, denn es ist auch das sechste Jahr der Repu­blik nach dem fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on­s­ka­len­der. Napo­leon rückt immer wei­ter in Rich­tung Wien vor, der Rhein wird zu Frank­reichs Ost­grenze und die letzte Inva­sion von Eng­land fin­det statt (bei der sich die Inva­so­ren aller­dings am erbeu­te­ten Alko­hol kampf­un­fä­hig trin­ken). In diese Zeit also fällt die Geburt des wohl berühm­tes­ten Soh­nes der Stadt Düs­sel­dorf, dem, mit dem über­gro­ßen Her­zen und der schar­fen Zunge.
Auch in 2020 kommt bekannt­lich alles anders, als es vor­her geplant wurde. Die Corona-Pan­de­mie beherrscht die Lage und lähmt das städ­ti­sche Kul­tur­le­ben. Doch so ganz wol­len sich das einige Düs­sel­dor­fer nicht gefal­len las­sen und so for­miert sich momen­tan ein Zusam­men­schluss derer, die Heine trotz allem auch in die­sem Jahr ehren wol­len. Feder­füh­rend ver­tre­ten in die­ser unver­zag­ten Alli­anz sind die Geschichts­werk­statt, Düs­sel­dor­fer Jon­ges und die Düs­sel­dorf Lebt GmbH, die bereits das Kan­di­da­ten-Quiz vor der Kom­mu­nal­wahl ins Leben rief.
„Corona darf nicht das gesamte Kul­tur­le­ben zer­stö­ren und wir wol­len zei­gen, dass es auch unter den schwie­ri­gen Umstän­den mög­lich ist, Heine an sei­nem Geburts­tag in der best­mög­li­chen Form zu wür­di­gen“ sagt Cars­ten Fried­rich, Inha­ber von Düs­sel­dorf Lebt.
Corona hat es ent­schie­den: Drei Pro­gramm­punkte sind noch möglich:
  • Ers­tens: Ein Ral­lye­fra­ge­bo­gen, mit dem die Teil­neh­mer ohne Stadt­füh­rer einen Rund­weg bege­hen kön­nen. Den Fra­ge­bo­gen gibt es bei www.duesseldorflebt.de als Down­load oder aus­ge­druckt am Ohme Jupp am Sonn­tag von 13:00 Uhr  bis 15:00 Uhr. Die aus­ge­füll­ten Ral­lye­fra­ge­bö­gen  kön­nen in der Zeit 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr am Ohme Jupp abge­ge­ben wer­den. Jeder Teil­neh­mer bekommt ein klei­nes Geschenk.
  • Zwei­tens: Von 17:00 bis 19:00 Uhr wird das Ohme Jupp zum Fern­seh­stu­dio. Online über den freien You­Tube Kanal von Düs­sel­dorf­Lebt wird es Vor­träge oder Lesun­gen  zu Hein­rich Heine geben.
  • Drit­tens: Ab 19:00 Uhr gibt es einen Heine und Düs­sel­dorf Quiz­abend (ange­lehnt an das OB-Kan­di­da­ten-Quiz), zu dem alle Düs­sel­dor­fer ein­ge­la­den sind, sich daran online zu betei­li­gen.  Ein Teil der Teams wird in einer Video­kon­fe­renz teil­neh­men können.
Viel zu viele Düs­sel­dor­fer sind der­zeit lei­der völ­lig unver­schul­det in finan­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten. Des­we­gen sind alle Teil­nah­men an den Pro­gramm­punk­ten kostenlos.
Kei­ner der Hel­fer oder Orga­ni­sa­to­ren erwar­tet Geld, aber Trinkgelder/Spenden wer­den sehr gerne angenommen.
„Das sind eben Zei­ten, in denen man sich fle­xi­bel auf­stel­len muss. Wir Düs­sel­dor­fer sind Rhein­län­der, wir kön­nen das ja bekannt­lich ganz gut, und so wer­den wir uns auch hier nicht ein­fach alles ver­mie­sen las­sen und jam­mern, son­dern wir ver­su­chen eben, das Beste aus den gege­be­nen Mög­lich­kei­ten zu machen.“ sagt Wolf­gang Rol­s­ho­ven von den Düs­sel­dor­fer Jonges.
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