Mela­nie Speng­ler (v.l.), Jugend­be­rufs­hilfe, Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche, Kath­rin Mel­ch­ert, MAGS NRW, Peter Schwabe, Stadt­sport­bund, Oli­ver Hen­sche, Giant-Deutsch­land, sowie Rai­ner Klae­ren, Stadt­sport­bund, mit Kin­der der GGS Helmholzstraße,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Wilfried Meyer

 

Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf erwei­tert Unter­stüt­zungs­pro­gramm aus dem Stär­kungs­pakt NRW

Erfolg­rei­cher Aus­bau des Mobi­li­täts­pro­gramms Fahr­rad: 2.000 Fahr­rä­der wer­den aktu­ell an Grund­schul­kin­der in Düs­sel­dorf aus­ge­ge­ben. Finan­ziert wer­den die Räder aus Mit­teln des Stär­kungs­pak­tes NRW, die leis­tungs­be­rech­tig­ten Fami­lien wer­den von den jewei­li­gen Schu­len ange­spro­chen und informiert.

Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche, Kath­rin Mel­ch­ert, MAGS NRW, Peter Schwabe, Prä­si­dent des Stadt­sport­bun­des Düs­sel­dorf, Rai­ner Klae­ren, Vor­stands­vor­sit­zen­der des Stadt­sport­bun­des, Oli­ver Hen­sche, Geschäfts­füh­rer von Giant-Deutsch­land, sowie Mela­nie Speng­ler, Geschäfts­füh­re­rin der Jugend­be­rufs­hilfe Düs­sel­dorf, über­ga­ben am Frei­tag, 8. Dezem­ber, einen Teil der Fahrräder.

Der Stadt­sport­bund Düs­sel­dorf hat die finan­zi­el­len Mit­tel aus dem Stär­kungs­pakt NRW bean­tragt, um Fahr­rä­der für Grund­schul­kin­der zu beschaf­fen. Als Koope­ra­ti­ons­part­ner stellte die Firma Giant dann die ins­ge­samt 2.000 Fahr­rä­der zur Ver­fü­gung. Die Aktion wird durch die Jugend­be­rufs­hilfe Düs­sel­dorf unter­stützt, wo die Fahr­rä­der ange­lie­fert und fer­tig mon­tiert wer­den. Bei der Über­gabe erhal­ten die Kin­der neben den Fahr­rä­dern auch Zube­hör wie etwa Fahrradschlösser.

Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche: “Durch den ‘Stär­kungs­pakt Nord­rhein-West­fa­len’ der Lan­des­re­gie­rung sol­len beson­dere soziale Här­ten und Aus­gren­zung abge­mil­dert wer­den. Ganz beson­ders im Blick haben wir hier auch die Kin­der, die den gerings­ten Ein­fluss auf eine Situa­tion haben, oft aber die­je­ni­gen sind, die am meis­ten unter finan­zi­el­len Ein­bu­ßen lei­den. Unser Ziel ist es, dass Kin­der mobil und ver­kehrs­si­cher unter­wegs sein kön­nen. Ich freue mich, dass wir mit die­ser Aktion das bereits lau­fende Mobi­li­täts­pro­gramm Fahr­rad aus­bauen können.”

Staats­se­kre­tär Mat­thias Heid­meier: “Die Kri­sen der letz­ten Jahre haben vor allem die ein­kom­mens­ar­men Haus­halte in unse­rem Land beson­ders stark getrof­fen. Mit den rund 150 Mil­lio­nen Euro des ‘Stär­kungs­pakt NRW – gemein­sam gegen Armut’ kommt die Lan­des­re­gie­rung ihrer sozi­al­po­li­ti­schen Ver­ant­wor­tung nach und unter­stützt die betrof­fe­nen Men­schen. Beson­ders lobens­wert sind die vie­len krea­ti­ven Ideen der Kom­mu­nen bei der Umset­zung des Stär­kungs­pak­tes vor Ort, wie Düs­sel­dorf mit sei­ner heu­ti­gen Fahr­rad­ak­tion zeigt.”

Peter Schwabe, Prä­si­dent des Stadt­sport­bun­des Düs­sel­dorf: “Wir freuen uns sehr, dass wir gemäß unse­rem Slo­gan ‘gemein­sam unsere Stadt bewe­gen’ dazu bei­tra­gen kön­nen, 2.000 Fahr­rä­der für Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Rah­men des Stär­kungs­pak­tes heute über­ge­ben zu dürfen.”

Oli­ver Hen­sche, Geschäfts­füh­rer von Giant-Deutsch­land: “Als ein seit über 30 Jah­ren in der Region Düs­sel­dorf ansäs­si­ges Unter­neh­men und Welt­mark­füh­rer ist es für uns auch eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit, den Stär­kungs­pakt Nord­rhein­West­fa­len der Lan­des­re­gie­rung mit aller Kraft zu unter­stüt­zen. Wir alle wis­sen, welch posi­ti­ven Ein­fluss das Rad­fah­ren spe­zi­ell für Kin­der hat. Neben der För­de­rung der kör­per­li­chen Koor­di­na­tion und Fit­ness leis­tet das Rad­fah­ren einen wich­ti­gen Bei­trag zur Indi­vi­du­al­mo­bi­li­tät und dem sozia­len Mit­ein­an­der. Wir haben daher alle Hebel in Bewe­gung gesetzt, die Fahr­rä­der ter­min­ge­recht bereit­stel­len zu kön­nen. Ich bedanke mich bei dem Stadt­sport­bund Düs­sel­dorf und der Jugend­be­rufs­hilfe Düs­sel­dorf für die Mög­lich­keit, den Aus­bau des Mobi­li­täts­pro­gramms wirk­sam beglei­ten zu können.”

Mela­nie Speng­ler, Geschäfts­füh­re­rin der Jugend­be­rufs­hilfe Düs­sel­dorf: “Als uns die Anfrage erreichte, ob wir die Mög­lich­keit hät­ten, diese Aktion zu unter­stüt­zen, war sofort klar, dass wir dies posi­tiv beant­wor­ten wer­den. Kin­dern eine Freude zu berei­ten, die sonst oft zurück­ste­cken müs­sen, ist für uns und unsere Teil­neh­men­den Moti­va­tion genug. Es erfüllt uns mit Freude zu sehen, wie glück­lich die Kin­der bei der Über­gabe der Fahr­rä­der sind.”

Die übri­gen Pro­gramme im Rah­men des Stär­kungs­pakts lau­fen eben­falls wei­ter. Fra­gen zu den Ange­bo­ten beant­wor­tet das Amt für Sozia­les und Jugend mon­tags bis frei­tags von 9 bis 16 Uhr unter 0211–8998999. Die Ange­bote sind zudem unter www.duesseldorf.de/soziales/staerkungspakt abrufbar.

Hin­ter­grund
Der “Stär­kungs­pakt Nord­rhein-West­fa­len — gemein­sam gegen Armut” der Lan­des­re­gie­rung dient der Unter­stüt­zung von Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die sich aktu­ell in einer finan­zi­ell schwie­ri­gen Situa­tion befin­den. Er soll soziale Här­ten und Aus­gren­zung abmil­dern. Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf hat in die­sem Rah­men Pro­gramme ent­wi­ckelt, die im Zeit­raum vom 1. Juni bis 31. Dezem­ber 2023 genutzt wer­den kön­nen. Beson­ders häu­fig wur­den bis­her der freie Ein­tritt in die Düs­sel­dor­fer Schwimm­bä­der und der Aus­tausch von gro­ßen Elek­tro­ge­rä­ten angenommen.

Anspruchs­be­rech­tigt sind Per­so­nen, die Bür­ger­geld oder Grund­si­che­rung im Alter bezie­hen. Inha­be­rin­nen und Inha­ber des Düs­sel­pas­ses sowie Per­so­nen, denen nur ein gerin­ges Ein­kom­men ver­gleich­bar mit der Sozi­al­hilfe zur Ver­fü­gung steht, pro­fi­tie­ren eben­falls. Dar­über hin­aus kön­nen die Ange­bote von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern genutzt wer­den, die Wohn­geld, BaföG, Berufs­aus­bil­dungs­bei­hilfe oder Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz erhal­ten. Senio­rin­nen und Senio­ren kön­nen wei­ter­hin in den “zen­tren plus” Mit­tel aus dem Unter­stüt­zungs­fonds erhalten.

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