Sym­bol­bild Luft­hansa Flie­ger am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf Foto: LOKALBÜRO

 

Der gest­rige Streik des Luft­hansa-Boden­per­so­nals hatte am Düs­sel­dor­fer Air­port keine grö­ße­ren Aus­wir­kun­gen. Luft­hansa hatte bereits im Vor­feld die für Diens­tag geplan­ten Umläufe zu ihren Dreh­kreu­zen Frank­furt und Mün­chen annul­liert und wei­tere vier für heute Mor­gen geplante Abflüge streik­be­dingt gestri­chen. Dar­über hin­aus gab es keine Flug­strei­chun­gen, und die Pas­sa­giere erleb­ten einen nor­ma­len Flug­be­trieb mit rei­bungs­lo­sen Abfer­ti­gungs­pro­zes­sen bei ins­ge­samt rund 280 Starts und Lan­dun­gen. Der Air­port hatte sich im Vor­feld gemein­sam mit sei­nen Part­nern auf mög­li­che Eng­pässe bei den Schlepp­vor­gän­gen der Flug­zeuge vor­be­rei­tet. Ein Unter­neh­men der Luft­hansa-Gruppe, das diese Push­backs im Auf­trag ver­schie­de­ner Air­lines nor­ma­ler­weise am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf durch­führt, war vom Streik betroffen.

Die ergrif­fe­nen Maß­nah­men erwie­sen sich als sehr wirk­sam. Beson­ders wich­tig war die „Nose-Out-Posi­tio­nie­rung“ der Flug­zeuge, damit sie aus eige­ner Kraft zur Start­bahn rol­len, ohne auf Schlepp­fahr­zeuge ange­wie­sen zu sein. Zuver­läs­sig brachte das Team der Flug­ha­fen Düs­sel­dorf Ground Hand­ling GmbH Pas­sa­giere und Crews mit Bus­sen zu den vom Flug­steig ent­fern­ten Posi­tio­nen. Zudem waren fünf Push-Fahr­zeuge von nicht vom Streik betrof­fe­nen Boden­dienst­leis­tern im Ein­satz. Durch prä­zise Koor­di­na­tion von Push­back- und Non-Stan­dard-Ver­fah­ren konn­ten die Flug­zeuge ohne nen­nens­werte Ver­zö­ge­run­gen abfliegen.
Trotz des Streiks blei­ben die Pünkt­lich­keits­werte am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf auf einem hohen Niveau.

Anhal­tend gute Pünkt­lich­keits­werte am Düs­sel­dor­fer Flughafen
Das Qua­li­täts­pro­gramm des Air­ports, „Off-Block“, sorgt mit deut­lich ver­bes­ser­ten Abfer­ti­gungs­pro­zes­sen für eine gestei­gerte Pünkt­lich­keits-Per­for­mance des Air­ports. Ende ver­gan­ge­nen Jah­res belegte der Flug­ha­fen Düs­sel­dorf bei der Pünkt­lich­keit die Spit­zen­po­si­tion unter allen gro­ßen deut­schen Flug­hä­fen. Diese posi­tive Ent­wick­lung setzt sich auch im aktu­el­len Jahr fort. Über die letz­ten 30 Tage betrach­tet, liegt die durch­schnitt­li­che Pünkt­lich­keit am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen trotz schwie­ri­ger Vor­zei­chen bei rund 85 Prozent.

Dr. Hen­ning Pfis­terer, Lei­ter Avia­tion am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf, erklärt dazu:
„Wir freuen uns, dass wir gemein­sam mit unse­ren Part­nern das ver­bes­serte Pünkt­lich­keits­ni­veau trotz Her­aus­for­de­run­gen wie dem gest­ri­gen Streik auf­recht­erhal­ten kön­nen. So konn­ten ges­tern 86 Pro­zent der ins­ge­samt rund 280 Starts und Lan­dun­gen ohne Ver­zö­ge­run­gen durch­ge­führt wer­den. Dies unter­streicht die Effi­zi­enz und Zuver­läs­sig­keit in unse­ren Abfer­ti­gungs­pro­zes­sen. Eine groß­ar­tige Bestä­ti­gung für unser Qua­li­täts­pro­gramm und den tol­len Team­spi­rit am Air­port. Gemein­sam mit unse­ren Part­nern arbei­ten wir wei­ter inten­siv daran, uns kon­ti­nu­ier­lich zu ver­bes­sern und unse­ren Pas­sa­gie­ren ein opti­ma­les Rei­se­er­leb­nis zu bieten.“

 

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