Gut und Gerne in der Alt­stadt Foto: LOKALBÜRO

 

Das Scho­ko­la­den-Fein­kost­ge­schäft “Gut & Gerne” in der Alt­stadt befin­det sich der­zeit im Räu­mungs­ver­kauf. Die Inha­be­rin, Katha­rina Reyer-Jekel, nennt als Gründe für die Schlie­ßung eine gesun­kene Nach­frage nach ihren Pro­duk­ten, stei­gende Kakao­preise und die man­gelnde Bereit­schaft der Stadt, die Miete wäh­rend der Corona-Pan­de­mie zu senken.

Reyer-Jekel erklärte gegen­über der Rhei­ni­schen Post, dass sie bereits im Jahr 2020 ver­sucht habe, mit dem Gebäu­de­ma­nage­ment der Stadt über eine Miet­stun­dung zu ver­han­deln, jedoch keine Unter­stüt­zung erhal­ten habe. Statt­des­sen sei die Miete kon­ti­nu­ier­lich gestie­gen, da im Miet­ver­trag eine Index­klau­sel ver­ein­bart sei, die die Miete an die Infla­tion anpasse.

Die Schlie­ßung von “Gut & Gerne” bedeu­tet das Ende eines inha­ber­ge­führ­ten Geschäfts, das 20 Jahre lang Tou­ris­ten und Ein­hei­mi­sche mit Scho­ko­lade und Pra­li­nen ver­sorgt hat. Die Stadt Düs­sel­dorf bedau­ert die Geschäfts­auf­gabe, gibt jedoch keine Stel­lung­nahme zu Fra­gen bezüg­lich der Kom­pro­miss­be­reit­schaft bezüg­lich der Miet­kos­ten wäh­rend der Pan­de­mie ab.

Reyer-Jekel wird das Geschäft bis Ende Juli schlie­ßen und ver­kauft der­zeit das gesamte Sor­ti­ment und die Ein­rich­tung zu redu­zier­ten Prei­sen. Trotz Bemü­hun­gen, den Umsatz durch Mar­ke­ting und Eigen­pro­duk­tio­nen zu stei­gern, war die wirt­schaft­li­che Situa­tion des Geschäfts zuneh­mend untragbar.

 

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