Rund fünf Stun­den dau­erte der Arbeits­ein­satz. Bereits im Vor­feld war das Schiff inner­halb des Hafen­be­ckens ver­legt wor­den, um von dort einen opti­ma­len Abtrans­port zu gewährleisten,©Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

 

Es ist zwar schon einige Tage her, aber da das Lokal­büro im Urlaub war, wol­len wir die Mel­dung nach­rei­chen. Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf hat am Mitt­woch, den 5. Juni, erfolg­reich die Hebung des soge­nann­ten Aal­schok­kers aus dem Hafen­be­cken am Alten Hafen durch­ge­führt. Nach der Ber­gung wurde das Schiff nach Vier­sen trans­por­tiert, um dort fach­ge­recht zer­legt und dem Wert­stoff­kreis­lauf zuge­führt zu werden.

Die auf­wen­dige Ber­gung des Aal­schok­kers begann mit dem Abpum­pen des Was­sers aus dem Schiff, um es frei­schwim­mend für die Hebung vor­zu­be­rei­ten. Zeit­gleich wurde die Auf­stell­flä­che für den Kran am Man­nes­mann­ufer her­ge­rich­tet, wobei ein Teil des Gelän­ders demon­tiert wurde, um den Zugang des Krans zu ermög­li­chen. Nach etwa fünf Stun­den war der Ein­satz abge­schlos­sen und das Schiff auf einen Schwer­trans­port ver­la­den, der es nach Vier­sen zur Ent­sor­gung brachte. Die Kos­ten für die gesamte Maß­nahme belau­fen sich auf rund 68.000 Euro.

Im Zuge der Arbei­ten wird auch das Was­ser im Hafen­be­cken gerei­nigt. Ein voll­stän­di­ger Aus­tausch des Was­sers sowie die Besei­ti­gung von Abla­ge­run­gen auf dem Grund des Beckens sind für den Herbst geplant, um durch die nied­ri­ge­ren Tem­pe­ra­tu­ren eine stär­kere Geruchs­ent­wick­lung zu vermeiden.

Für die zukünf­tige Gestal­tung des Hafen­be­ckens im Alten Hafen sind umfas­sende Pla­nun­gen im Gange. Dabei sol­len neben dem Kul­tur­aus­schuss und der Kunst­kom­mis­sion auch die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Düs­sel­dorfs ein­be­zo­gen wer­den. Durch krea­tive Ideen und die Zusam­men­ar­beit aller Betei­lig­ten soll das Erschei­nungs­bild des Alten Hafens lang­fris­tig und nach­hal­tig auf­ge­wer­tet werden.

 

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