
Ein Sieg, eine Niederlage – das ist die Bilanz des vergangenen Bundesliga-Wochenendes in Düssedorf (v.l.n.r.: die Großmeister Antonios Pavlidis, Victor Bologan, Casper Schoppen, Arthur Pijpers, Twan Burg , Felix Levin, Andrey Orlov und Mannschaftsführer Jan Werner – es fehlt Großmeister Ravi Haria).© Düsseldorfer SK
Erfolg und Enttäuschung lagen am vergangenen Heimspielwochenende des Düsseldorfer SK in der Schachbundesliga dicht beieinander. In den vorgezogenen Runden 11 und 12 ging es für die Düsseldorfer um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
In Runde 11 zeigte der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister am Samstag, 10. Januar 2026, eine überzeugende Leistung. Gegen den Tabellenletzten USV TU Dresden setzte sich der DSK souverän mit 5,5:2,5 durch. Drei Siege und fünf Remis reichten aus, um die Pflichtaufgabe erfolgreich zu lösen und wertvolle Mannschaftspunkte einzufahren.
Am folgenden Tag gelang es den Düsseldorfern jedoch nicht, diesen Schwung mitzunehmen. In Runde 12 gegen die Schachfreunde Berlin blieb Großmeister Casper Schoppen der einzige Sieger auf Düsseldorfer Seite. Vier weitere Remis reichten am Ende nicht aus, sodass die Partie mit 3:5 verloren ging. Die Berliner sicherten sich damit einen wichtigen Erfolg im unteren Tabellendrittel, während der DSK ohne Zählbares blieb.
Nach Abschluss der beiden Runden steht der Düsseldorfer SK mit sechs Mannschaftspunkten auf Tabellenplatz sieben und behauptet sich damit im breiten Mittelfeld der Liga. An der Spitze führt weiterhin der SC Viernheim mit zwölf Punkten vor der OSG Baden-Baden (elf) und den Schachfreunden Wolfhagen (zehn).
Für den DSK geht es am nächsten Bundesliga-Wochenende Anfang Februar 2026 weiter. In den dann wieder regulär ausgetragenen Runden 5 und 6 (7./8. Februar) warten auswärts erneut anspruchsvolle Aufgaben – unter anderem gegen den Titelkandidaten OSG Baden-Baden.

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