Cel­list Tho­mas Beck­l­mann in der Sup­pen­kü­che des Fran­zis­ka­ner­klos­ters Düsseldorf

Zum 13. Mal spielt der Düs­sel­dor­fer Cel­list Tho­mas Beck­mann zuguns­ten hilfs­be­dürf­ti­ger und obdach­lo­ser Men­schen. Seine Bene­fiz­tour­nee führt den 58jährigen vom 6. Sep­tem­ber 2015 bis 1. April 2016 durch Deutsch­land. Der Gewinn der Kon­zerte und die Spen­den gehen an obdach­lose und hilfs­be­dürf­tige Men­schen. Der Künst­ler ver­zich­tet auf seine Gage.

„Die Her­zen der Men­schen mit dem Cello für die Not der Ärms­ten erwei­chen. Die Musik ist eine unbe­zwing­bare Macht des Guten!“, sagt der Musiker.

Beck­manns uner­müd­li­cher Ein­satz gegen die Not begann im Jahr 1993. Wäh­rend Tau­sende von Men­schen zum Düs­sel­dor­fer Weih­nachts­markt ström­ten, erfro­ren zwei obdach­lose Frauen in der Alt­stadt. Der Cel­list star­tete dar­auf­hin die erste pri­vate Hilfs­ak­tion zuguns­ten Obdach­lo­ser nach dem Kriege “Schlaf­sä­cke für Obdach­lose”. Drei Jahre spä­ter grün­dete er den GEMEINSAM GEGEN KÄLTE Ver­ein, der seit­dem bun­des­weit obdach­lo­sen und hilfs­be­dürf­ti­gen Men­schen in über 100 deut­schen Städ­ten hilft. Das Pro­jekt steht auf den Säu­len der bei­den Kir­chen und der Ver­wal­tun­gen der betei­lig­ten Part­ner­städte. Schirm­her­ren der Ver­an­stal­tun­gen sind in der Regel die Ober­bür­ger­meis­ter der Kom­mu­nen und die Minis­ter­prä­si­den­ten der Länder.

Rund 1,5 Mil­lio­nen Euro spielte der inter­na­tio­nal renom­mierte Cel­list in mitt­ler­weile über 500 Bene­fiz­kon­zer­ten bis­lang ein. Beck­mann trat welt­weit in den größ­ten Kon­zert­sä­len auf sowie vor Papst Bene­dikt XVI und der Kai­se­rin von Japan.

Auf dem Pro­gramm der kom­men­den Tour­nee 2015/16 ste­hen Werke von Vivaldi, Bach, Tschai­kow­sky, Kreis­ler, Per­go­lesi, Boc­cherini, Debussy, Chap­lin, Ravel und Schu­mann. Das welt­be­rühmte Gua­da­gnini-Cello, mit dem er zuguns­ten der Benach­tei­lig­ten spielt, trägt den Namen „Il Men­di­cante“ („Der Bett­ler“). Es ist ein ganz beson­de­res Kon­zert­er­leb­nis: Tho­mas Beck­mann spielt, erläu­tert und stellt das Instru­ment in den Mit­tel­punkt. Sein Cello bringt das Herz zum Klin­gen, Beck­manns Stimme das Gewissen.

Geplant sind ins­ge­samt über 60 Kon­zerte in den größ­ten Kir­chen und Kon­zert­sä­len Deutsch­lands. Ein wei­te­rer Kon­zert­ort wird die­ses Mal im Okto­ber das ita­lie­ni­sche Genua sein, wei­tere Auf­tritte sind in St. Peters­burg und Lon­don geplant.