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Jürgen Prochnow Foto: LOKALBÜRO

„Eigentlich wäre es Zeit, mal wieder etwas in Düsseldorf zu veranstalten.“ Worte eines Weltstars. Jürgen Prochnow verabredete mit Bernd Desinger, Direktor des Filmmuseums, seinen 75. Geburtstag am 10. Juni in seinem Kultur-Tempel zu feiern.

Warum? Der Hollywood-Star, dem der internationale Durchbruch mit Wolfgang Petersens Film „Das Boot“ gelang, hat Wurzeln in Düsseldorf. Er wohnte im schönen Gerresheim, ging auf das Jacobi-Gymnasium, schnupperte hier auch erstmals Bühnenluft. Als Statist und Beleuchter im Düsseldorfer Schauspielhaus. „Ich verdanke dieser Stadt eine Menge.“

Altbier im Kreuzherreneck
Nicht nur den Karrierestart, auch fröhliche, ausgelassene Stunden in der Altstadt. Prochnow: „Oft bei Altbier im Kreuzherreneck, hier habe ich auch meine erste Pizza probiert.“ Und Jürgen Prochnow stellte auch fest: Die Stadt hat sich mächtig verändert, ist kaum wieder zuerkennen. Kö-Bogen, das Rheinufer, die U-Bahn, ein mächtiger Wandel.

Lebendiger Bezug nach Düsseldorf
Trotz allen Wandeles – sein Bezug zu Düsseldorf lebt. Feunde, Familie Verwandtschaft, es sind die Menschen, die den Hollywood-Star an die Landeshauptstadt binden. Und deshalb könnte er sich auch vorstellen, der offiziellen Geburtstagsfeier im Filmmuseum einen inoffiziellen Teil folgen zu lassen. „Mit einem Alt?“ wollte ein Journalist wissen. Jürgen Prochnow: „Warum nicht, das Uerige ist ja hier direkt um die Ecke und vielleicht ergibt sich was.“

Prochnows neuer Film
Wir sind gespannt – und freuen uns auf den berühmten Sohn der Stadt. Der Besuch des vielbeschäftigten Mimen ist nur möglich, weil er einen neuen Film dreht. Landers letzte Reise!In dem Streifen spielt er einen 92jähren Mann, der den zweiten Weltkrieg bei den Kosaken in der Ukraine erlebt und jetzt dorthin zurück kehrt.