Foto: LOKALBÜRO

„Ist Luisa hier?“: Mit dieser Frage können sich Frauen und Mädchen, die belästigt werden oder sich in unangenehmen Situationen befinden, in Kneipen, Diskotheken, Bars etc. an das Personal oder die Einsatzkräfte wenden, um schnell Hilfe zu erhalten. Die betroffenen Frauen und Mädchen müssen die Situation durch das „Codeword“ nicht genauer erklären und erhalten unkomplizierte Unterstützung, wie einen Rückzugsort oder das Rufen eines Taxis. Durch Plakate und/oder Aufkleber wird in den beteiligten Betrieben auf die Kampagne hingewiesen. Mehr als ein Dutzend Betriebe in der Düsseldorfer Altstadt haben sich dieser bereits angeschlossen.

Nun, kurz vor Karneval, wollen Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Ordnungsdezernent Christian Zaum, Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart sowie Stefan Engstfeld (MdL) gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle Düsseldorf im Rahmen eines Fototermins erneut auf die Aktion „Ist Luisa hier“ hinweisen.

Vor dem Rathaus auf dem Markplatz zeigten Vetreterinnen und Vetreter der Polizei Düsseldorf, der Feuerwehr Düsseldorf, der Rettungs- und Sanitätsdienste (ASB, DRK, Johanniter, Malteser), des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes, der Bahnhofsmission, der Düsseldorfer Jonges, des Comitee Düsseldorfer Carneval sowie Kneipen und Clubs ihre Unterstützung.