Eine rich­tige Ent­schei­dung, die das Comi­tee Düs­sel­dor­fer Car­ne­val ges­tern gefällt hat. Nach Abwä­gung aller Kre­te­rien wurde ges­tern beschlos­sen, den Zug 1,5 Stun­den spä­ter zie­hen zu las­sen. Pferde wurde aus dem Zug genommen.

Der Erfolg hat dem Comi­tee Recht gege­ben. Heute mor­gen noch viel Hek­tik an der Wagen­bau­halle, Wagen wur­den aus der Halle gezo­gen wie­der unter­ge­stellt und dann doch zum Auf­stel­lung­ort gebracht. Sturm und Regen zogen über Düs­sel­dorf. Doch pünkt­lich um 13:30 Uhr ging der Zug bei fast strah­len­den Son­nen­schein los.

Auf einer Länge von fünf­ein­halb Kilo­me­tern hat sich, in der Zeit von 13.33 Uhr bis 18:10 Uhr, der Rosen­mon­tags­zug mit 124 Fest‑, 51 Baga­ge­wa­gen, jedoch ohne Pfer­de­ge­spanne und Rei­ter, aber mit diver­sen Fuß­grup­pen und Musik­ka­pel­len durch die Stadt bewegt. Knapp tau­send Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten setzte das Poli­zei­prä­si­dium ent­lang des Zug­we­ges ein.

Über­all gut­ge­laute Jecke in bun­ten Kos­tü­men. Strah­lende Kin­der und gut­ge­laute Zug­teil­neh­mer. Was will man mehr. Das Prin­zen­paar genoss von Beginn bis zum Ende den Rosen­mon­tags­zug . Das Volk jubelte ihnen zu.

Ins­ge­samt sah man viel tolle Wagen und Fuß­grup­pen. Ein bes­tens auf­ge­leg­ter Fried­helm Fun­kel auf dem For­tu­na­wa­gen. Ledig­lich die Stadt­werke hat­ten Pech, ihr Wagen hatte im Zug einen Defekt und die Besat­zung musste den Wagen ver­las­sen und zu Fuß weitergehen.