Am Frei­tag wurde die Kunst­aus­stel­lung „Sequence“ mit einer Auf­takt­ver­an­stal­tung in der Deut­schen Bank an der Kö gefei­ert. Rund 200 Per­so­nen nah­men an dem unver­gess­li­chen Abend im stil­vol­len Ambi­ente mit vie­len inter­es­san­ten Gäs­ten aus Wirt­schaft, Kunst und Kul­tur teil.

Begrüßt wur­den die Gäste von Anja Katha­rina Bau­deck und Mar­cel Brün­nen, Direk­tor der Deut­schen Bank an der Kö. Die Gruß­worte der Stadt sprach Stadt­di­rekt­tor Burk­hard Hint­z­sche. Wolf­gang Rol­s­ho­ven, Baas der Düs­sel­dor­fer Jon­ges hielt die Lau­da­tio auf die Künst­le­rin.

Ein Kunst-Talkt mit Elena Pan­knin hielt Dr. Doro­thee Achen­bach. Neben einem still­vol­len Unter­hal­tungs­pro­gramm, unter ande­rem mit der Stars­o­pra­nis­tin Inessa Galante, wurde an dem Abend noch das Kunst­werk “Blue Lady” der Künst­le­rin durch Joa­chim Llambi zu Guns­ten des Ver­ein „Spende Zeit“ ver­stei­gert. Das Kunst­werk erziehlte einen Preis von 5.500 Euro

Die Aus­stel­lung ist bis Ende Okto­ber zu den Öff­nungs­zei­ten der Deut­schen Bank an der Königs­al­lee zu sehen.

ELENA PANKNIN – die Künst­le­rin

Elena Pan­knin ist heute als Künst­le­rin aner­kannt, gesucht, akzep­tiert. Die Meis­ter­schü­le­rin von Pro­fes­sor Sieg­fried Anzin­ger, Kunst­aka­de­mie Düs­sel­dorf, wählte den Weg der Frei­heit, das zu malen was sie fühlt. Ohne Gren­zen, aber als Grenz­gän­ge­rin. Ihre Arbei­ten las­sen die Tie­fen und die Untie­fen hin­ter der Rea­li­tät ahnen. 



In Elena Panknin‘s Kunst spie­gelt sich zwangs­läu­fig ihre Seele: Sie lebt, fühlt, denkt und malt als Grenz­gän­ge­rin. Ihr Leben war und ist eine Abfolge von Pha­sen größ­ter Inten­si­tät:
Eine behü­tete, sor­gen­freie Kind­heit ver­brachte sie in Tsche­tsche­nien. Mit 13 Jah­ren gelang ihr gemein­sam mit den Eltern die Flucht nach Deutsch­land in die Armut eines Con­tainerle­bens. Gemein­sam mit der stu­dier­ten Mut­ter als Putz­hilfe job­ben. Dem Vater, einem Dok­tor der Wis­sen­schaft, beim Zei­tungs­aus­tra­gen hel­fen. Zunächst ohne Deutsch­kennt­nisse die Puber­tät und Migran­ten­hän­se­lun­gen in der Schule erle­ben und ver­ar­bei­ten. Die eige­nen Talente ent­de­cken. Empa­thie ent­wi­ckeln für unter­schied­li­che Lebens­ent­würfe, für das Anders­sein in jeder Form, für die Benach­tei­lig­ten, für die Hochs und Tiefs die­ser Welt.


Nach dem Schul­ab­schluß in Düs­sel­dorf ent­wi­ckelt Elena Pan­knin einen Hun­ger nach Aus­druck. Sie will gestal­ten. Ihre nächste Lebens­se­quenz führt sie nach Müns­ter. Dort stu­diert sie Design. In den ange­bo­te­nen Kur­sen lernt sie malen und zeich­nen. Hier ent­steht ein neues Feuer, dass sie nicht mehr los­las­sen wird. Elena Pan­knin Lei­den­schaft wird die Kunst mit ihrer Frei­heit der Gestal­tung.