Nach 33 Dienst­jah­ren geht Michael Szen­tei-Heise Ver­wal­tungs­di­rek­tor der dritt­größ­ten jüdi­schen Gemeinde in den Ruhe­stand.

Michael Szen­tei-Heise, der in der Stadt als gut ver­netzt gilt, hatte zum Abschied gela­den. Die Liste der Freunde und Weg­be­rei­ter die zum Abschied kamen, war lang. Unter ihnen Breiti von den Toten Hosen, Jac­ques Tilly, Prof. Dr. Andreas Meyer Falke und Wolf­gang Rol­s­ho­ven. Aber auch die Stadt­spitze mit Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel und vie­len Ver­tre­tern aller Par­teien waren gekom­men.

Michael Szen­tei-Heise hat gro­ßen Anteil daran, das aus der Düs­sel­dor­fer jüdi­schen Gemeinde eine der größ­ten Deutsch­lands gewor­den ist.

Auf seine Initia­tive ist vor drei Jah­ren der erste jüdi­sche Kar­ne­vals­wa­gen im Düs­sel­dor­fer Rosen­mon­tags­zug mit­ge­fah­ren. Durch diese Teil­nahme ist der Tole­ranz­wa­gen ent­stan­den auf dem ver­schie­dene Reli­gio­nen gemein­sam im Rosen­mon­tags­zug mit­fah­ren.

Die Abschieds­rede hielt Ruth Rubin­stein vom Vor­stand der jüdi­schen Gemeinde. Aber auch Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel ließ es sich nicht neh­men Michael Szen­tei-Heise für sein Wir­ken in der Stadt zu dan­ken und wünschte ihm für sei­nen Ruhe­stand alles Gute.

Nach­fol­ger wird Michael Rubin­stein, der Sohn von Ruth Rubin­stein, die ihren Pos­ten im Vor­stand abge­ben wird.