Hei­mat­abend Düs­sel­dor­fer Jon­ges Foto: LOKALBÜRO

 

Jetzt haben auch die Düs­sel­dor­fer Jon­ges vor­erst ihre wöchent­li­chen Hei­mat­abende abgesagt.

In einer Mit­tei­lung des Vor­stan­des an die Mit­glie­der heißt es:

Die Gesund­heit unse­rer Mit­glie­der und Teil­neh­mer unse­rer Hei­mat­abende steht für uns als Vor­stand abso­lut im Vor­der­grund. Fer­ner haben wir als Hei­mat­ver­ein die Ver­pflich­tung, alles zu unter­las­sen, was unser Gesund­heits­sys­tem jetzt unnö­tig bean­spru­chen könnte. Wir kön­nen nicht aus­schlie­ßen, dass auf einem Hei­mat­abend das “Coro­na­vi­rus” über­tra­gen und ggf. ein Teil­neh­mer infi­ziert wird, der einer unbe­dingt zu schüt­zen­den Risi­ko­gruppe angehört.

Des­halb haben wir uns dazu ent­schie­den, die Hei­mat­abende nun bis auf Wei­te­res abzu­sa­gen. Diese Ent­schei­dung ist uns nicht leicht gefal­len. Aber auch die Ver­an­stal­tungs­ab­sa­gen der Ton­halle, der Oper und des Schau­spiel­hau­ses zei­gen, dass der­zeit die Gründe für eine Absage über­wie­gen. Wir wer­den jetzt die Refe­ren­ten kon­tak­tie­ren und sie darum bit­ten, ihren jewei­li­gen Vor­trag an einem spä­te­ren Ter­min nachzuholen.

Bereits am letz­ten Diens­tag waren viele Plätze frei im Hen­kel­saal, da der Vor­stand auf das Risiko hin­ge­wie­sen hatte.