Leoni aus der Fünf und Sam Hein­richs vor ihren Ent­wür­fen Foto: LOKALBÜRO

 

Die inter­na­tio­nale Kunst­aus­stel­lung DIE GROSSE 2020 wird wegen der Corona-Krise ver­scho­ben auf Juni/Juli 2021. Unter dem offi­zi­el­len Motto „Bet­ter later than never“ wird die Aus­stel­lung also „ein­ge­fro­ren“, um dann zu hof­fent­lich bes­se­ren Bedin­gun­gen im nächs­ten Jahr im Kunst­pa­last um im NRW-Forum gezeigt und gefei­ert zu werden.

Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus dem 12. Jahr­gang des Bil­dungs­gangs Gestaltungstechnische/r Assistent/in der Lore-Lorentz-Schule haben – wie schon in den ver­gan­ge­nen Jah­ren – im Vor­feld der Aus­stel­lung ein eige­nes Cor­po­rate Design für DIE GROSSE ent­wi­ckelt. Die Agen­tur Tipop­gris, die den offi­zi­el­len „Pitch“ bestan­den und damit den Auf­trag bekom­men hatte, das offi­zi­elle Cor­po­rate Design für DIE GROSSE  2020 zu erstel­len, hat hier erst­ma­lig eng mit der Schule zusammengearbeitet.

Um nun auf die Ver­schie­bung der Aus­stel­lung auf­merk­sam zu machen und die Arbeits­er­geb­nisse der Schü­ler zu wür­di­gen, hat die Lore-Lorentz-Schule zusam­men mit ihrem För­der­ver­ein 1.500 Euro in die Hand genom­men, um die Pro­duk­ti­ons­kos­ten für die Kam­pa­gne zu unter­stüt­zen. Das Ergeb­nis sind groß­for­ma­tige Pla­kate, die an Schlüs­sel­po­si­tio­nen in ganz Düs­sel­dorf expo­niert wer­den. Die ers­ten Ent­würfe wur­den kurz vor der Corona-Krise vom Kura­tor Michael Kort­län­der selbst aus­ge­wählt und dann von den Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu Hause fer­tig gestellt. Schul­lei­te­rin Ange­lika Pick und Bil­dungs­gan­glei­te­rin Mela­nie Junkes sind ebenso begeis­tert von der Aktion wie von den Ergeb­nis­sen. Beide sind sich einig: „Gerade jetzt müs­sen wir zusam­men­hal­ten. Und auf diese krea­tive Art meis­tern wir die Krise.“

Die Koope­ra­tion zwi­schen Lore-Lorentz-Schule und DIE GROSSE besteht bereits seit meh­re­ren Jah­ren und die Aus­stel­lung der Schü­ler-Designs gehört mitt­ler­weile zur Tra­di­tion. Nun wer­den die Pla­kate also ab dem 02.06.2020 für zwei Wochen in ganz Düs­sel­dorf zu sehen sein. Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler wer­den nament­lich erwähnt.