Poli­zei hilft die Tiere wie­der ein­zu­fan­gen — Zeu­gen gesucht
Ein tie­ri­scher Ein­satz hielt die Poli­zei Düs­sel­dorf am Don­ners­tag­vor­mit­tag im wahrs­ten Sinne des Wor­tes auf “Trab”. Um 10 Uhr ging bei der Leit­stelle eine Mit­tei­lung über zahl­rei­che frei­lau­fende Pferde in Kai­sers­werth ein. Mit ver­ein­ten Kräf­ten gelang es der Poli­zei, der Pfer­de­be­sit­ze­rin und wei­te­ren Hel­fern ins­ge­samt 22 Tiere wie­der ein­zu­fan­gen.

Erste Ermitt­lun­gen im Bereich der Pfer­de­kop­pel an der Kal­ku­mer Schloß­al­lee deu­ten dar­auf hin, dass der elek­tri­sche Zaun von einem bis­lang unbe­kann­ten Täter offen­kun­dig so mani­pu­liert wor­den war, dass die Pferde ent­wei­chen konn­ten. Ins­ge­samt konn­ten neun Pferde am Rhein, fünf Pferde im unmit­tel­ba­ren Orts­kern und acht wei­tere Tiere auf der Kal­ku­mer Schloß­al­lee wie­der ein­ge­fan­gen wer­den. Durch die frei­lau­fen­den Pferde kam es zeit­wei­lig zu kur­zen Ver­kehrs­be­ein­träch­ti­gun­gen. Um 11.10 Uhr waren alle Tiere wohl­be­hal­ten zurück in ihren Stäl­len.

Einem der Pferde wurde dar­über hin­aus am 14.10.2020 in der Zeit von 09.00 Uhr bis 14.30 Uhr auf der Kop­pel an der Kal­ku­mer Schloß­al­lee durch einen Unbe­kann­ten eine Schnitt­ver­let­zung zuge­fügt. Mög­li­che Zeu­gen die­ser Vor­fälle wer­den gebe­ten, sich an das zustän­dige Kri­mi­nal­kom­mis­sa­riat 34 unter 0211–8700 zu wen­den.