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Nach Ver­dacht des Fahr­rad­dieb­stahls — Drei Män­ner in Gewahrsam

Sonn­tag, 27. Dezem­ber 2020, 2.30 Uhr

Mit vol­ler Wucht schlug ein 22 Jahre alter Mann einem Beam­ten der Poli­zei­in­spek­tion Mitte mit der Faust ins Gesicht und ver­letzte ihn dabei. Der Beamte hatte den Ver­däch­ti­gen in der ver­gan­ge­nen Nacht zu Fuß ver­folgt, nach­dem die­ser offen­sicht­lich ver­sucht hatte, ein Fahr­rad zu ent­wen­den. Der 22-Jäh­rige sowie seine bei­den ran­da­lie­ren­den Beglei­ter wur­den in Gewahr­sam genommen.

Zur Tat­zeit stellte eine Beam­tin auf der Bol­ker­straße / Hein­rich-Heine-Allee über die Videobe­ob­ach­tung eine Gruppe von Män­nern fest, wobei einer von ihnen ein Fahr­rad schob. In Höhe des U‑Bahn-Abgangs ver­suchte ein ande­rer aus der Gruppe offen­sicht­lich ein dort ange­lehn­tes Fahr­rad zu ent­wen­den. Als die sofort hin­zu­ge­zo­ge­nen Beam­ten vor Ort ein­tra­fen, ergriff einer der Ver­däch­ti­gen die Flucht. Sofort nahm ein Poli­zist zu Fuß die Ver­fol­gung auf. Nach kur­zer Stre­cke blieb der Mann dann unver­mit­telt ste­hen, drehte sich um und schlug in der Dreh­be­we­gung dem Poli­zis­ten mit der Faust in sein Gesicht. Der Beamte brachte den Mann in der Folge zu Boden, wobei der Ver­däch­tige sich mas­siv sperrte und die Poli­zis­ten fort­wäh­rend belei­digte. Im Anschluss wurde der 22-Jäh­rige sowie zwei sei­ner Beglei­ter zur Wache gebracht. Bei Durch­su­chun­gen von zwei der Per­so­nen fan­den die Beam­ten Sub­stan­zen, bei denen es sich augen­schein­lich um Betäu­bungs­mit­tel handelt.

Dem Schlä­ger wurde eine Blut­probe ent­nom­men. Nach Been­di­gung der poli­zei­li­chen Maß­nah­men soll­ten die Beglei­ter (20 und 21 Jahre alt) des 22-Jäh­ri­gen von der Wache ent­las­sen wer­den. Da sie jedoch fort­wäh­rend ran­da­lier­ten, muss­ten auch sie die rest­li­che Nacht im Poli­zei­ge­wahr­sam ver­brin­gen. Der leicht ver­letzte Beamte ver­blieb im Dienst.