2.660 Impf­ter­mine und Impf­stoff­do­sen ver­ar­bei­tet das Impf­zen­trum Düs­sel­dorf an jeweils fünf Öff­nungs­ta­gen in der Woche,©Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

 

 

7.500 Tätige an Grund- und För­der­schu­len sowie 9.000 Per­so­nen in erzie­he­ri­schen Beru­fen wer­den suk­zes­sive geimpft

Das Impf­zen­trum Düs­sel­dorf unter­brei­tet rund 7.500 Täti­gen an Grund- und För­der­schu­len sowie etwa 9.000 Per­so­nen in erzie­he­ri­schen Beru­fen ab Mon­tag, 8. März, suk­zes­sive ein Impf­an­ge­bot. Bis Mon­tag­mor­gen, 8 Uhr, wur­den bereits rund 10.000 Ein­la­dungs­schrei­ben ver­sen­det und rund 3.400 Impf­ter­mine für die Per­so­nen­gruppe über die städ­ti­sche Impf-Hot­line ver­ein­bart. Das Impf­zen­trum erwei­tert ab sofort seine Kapa­zi­tä­ten und bie­tet an jedem der fünf Öff­nungs­tage pro Woche knapp 2.660 Impf­ter­mine an.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler freut sich: “Die Imp­fung ist ein wich­ti­ger Bau­stein in der Bekämp­fung der Pan­de­mie. Umso wich­ti­ger ist es, dass wir so schnell wie mög­lich vor­an­kom­men. Jede wei­tere Imp­fung ist ein wei­te­rer Schritt in Rich­tung Normalität.”

Stadt­di­rek­tor und Kri­sen­stabs­lei­ter Burk­hard Hint­z­sche betont: “Leh­re­rin­nen und Leh­rer sowie Erzie­he­rin­nen und Erzie­her erfül­len in unse­rer Gesell­schaft einen beson­de­ren Auf­trag. Darum ist es gut, dass sie nun auch schnell einen Impf­schutz erhalten.”

Lehr- und Kitapersonal
Ab dem 8. März 2021 sind nach dem Erlass zur Imp­fung der Bevöl­ke­rung gegen Covid-19 in sei­ner aktu­el­len Fas­sung geson­derte Impf­an­ge­bote für in Kin­der­ta­ges­stät­ten, heil­päd­ago­gi­schen Kin­der­ta­ges­stät­ten, Grund­schu­len, För­der­schu­len, der Kin­der­ta­ges­pflege und in Ein­rich­tun­gen der Jugend­hilfe gem. § 34 SGB VIII täti­gen Per­so­nen mög­lich. Anspruchs­be­rech­tigt sind neben Lehr­kräf­ten und Erzie­hern, Kin­der­ta­ges­pfle­ge­per­so­nen auch wei­tere Beschäf­tigte, die regel­mä­ßig in den genann­ten Ein­rich­tun­gen tätig sind bei­spiels­weise Inte­gra­ti­ons­hel­fer, Sozi­al­ar­bei­ter, Per­so­nal des offe­nen Ganz­tag­an­ge­bots an Grund­schu­len sowie Früh­för­der­per­so­nal. Die Art des Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses ist für den Impf­an­spruch unerheblich.

Ter­min­ver­ein­ba­rung
Die Ter­min­ver­ein­ba­rung für die Impf­be­rech­tig­ten der berück­sich­tig­ten Berufs­grup­pen wird über die städ­ti­sche Impf-Hot­line abge­wi­ckelt. Die Tele­fon­num­mer wird den Impf­be­rech­tig­ten in einem Ein­la­dungs­schrei­ben mit­ge­teilt. Die Reso­nanz ist enorm, die Stadt hat kurz­fris­tig reagiert und die Erreich­bar­keit am Sams­tag um fünf Stun­den bis 21 Uhr aus­ge­wei­tet und Sonn­tag von 8 bis 21 Uhr zusätz­lich ange­bo­ten. Die Impf-Hot­line regis­trierte von Frei­tag, 5. März, bis Sonn­tag, 7. März, ins­ge­samt 42.580 ein­ge­gan­gene Anrufe. Rund 3.400 Impf­ter­mine für die Berufs­grup­pen des Lehr- und Kita­per­so­nals konn­ten auf die­sem Weg bereits ver­ein­bart werden.

Impf­zen­trum wei­tet Kapa­zi­tä­ten aus
Zum Wochen­start erwei­tert das Impf­zen­trum Düs­sel­dorf die Impf­ka­pa­zi­tä­ten und bie­tet ab Mon­tag, 8. März, rund 2.660 Imp­fun­gen pro Öff­nungs­tag an. Davon 1.440 Impf­ter­mine für die Erst­imp­fung der berück­sich­tig­ten Berufs­grup­pen, par­al­lel dazu 720 Erst­imp­fun­gen für die Gruppe der Über-80-Jäh­ri­gen. Dar­über hin­aus wer­den auch knapp 500 Ter­mine pro Öff­nungs­tag für Zweit­imp­fun­gen bereit gehalten.

Das Impf­zen­trum Düs­sel­dorf hat mon­tags, mitt­wochs, frei­tags, sams­tags und sonn­tags jeweils durch­ge­hend von 8 bis 20 Uhr geöff­net. Die Zahl der Mit­ar­bei­ten­den wird den erwei­ter­ten Impf­ka­pa­zi­tä­ten ange­passt, sodass für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf rund 120 Beschäf­tigte in der Mer­kur-Spiel Arena tätig sind. Zusätz­lich ste­hen 20 Ärzte sowie 10 medi­zi­ni­sche Fach­an­ge­stellte für die Imp­fun­gen bereit.

Gebär­den­sprach­dol­met­scher-Ser­vice
Für Gehör­lose bie­tet das Impf­zen­trum Düs­sel­dorf seit 1. März in Koope­ra­tion mit der DEAF.Digital GmbH einen Online-Ser­vice mit Gebär­den­sprach­dol­met­scher über ein Tablet an. So kann ärzt­li­che Bera­tung durch Gehör­lose in Anspruch genom­men wer­den, denen das Lip­pen­ab­le­sen durch das Tra­gen von Gesichts­mas­ken nicht mög­lich ist. Die­ser Ser­vice kann von den Impf­lin­gen kos­ten­los durch ein­fa­chen Hin­weis beim Check-In in Anspruch genom­men werden.