Spiel­ort der EUro 2024 Arena Düs­sel­dorf Foto: LOKALBÜRO

 

Nur noch gut drei Jahre, dann star­tet die Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft EURO 2024 – und für Düs­sel­dorf wird ein Som­mer­traum wahr. Denn die Lan­des­haupt­stadt ist neben Ber­lin, Mün­chen, Stutt­gart, Ham­burg, Köln, Leip­zig, Dort­mund, Gel­sen­kir­chen und Frank­furt am Main einer der zehn Aus­tra­gungs­orte des Tur­niers, das vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 statt­fin­den wird. 24 Mann­schaf­ten spie­len dann in ins­ge­samt 51 Spie­len ihren Euro­pa­meis­ter aus mit bis zu 2,5 Mil­lio­nen Fans in den Sta­dien und meh­re­ren Mil­li­ar­den TV-Zuschauern.

Im Früh­jahr 2022 wer­den die kon­kre­ten Spiel­ter­mine für Düs­sel­dorf bekannt­ge­ge­ben, die Spiel­paa­run­gen sind erst nach der Grup­pen­aus­lo­sung Ende 2023 bekannt. Trotz­dem lau­fen bereits heute die Pla­nun­gen für das 30-tägige Fuß­ball-Event in der Lan­des­haupt­stadt, bei­spiels­weise für die Fan-Zonen ent­lang des Rheins mit einer zen­tra­len Flä­che im Rhein­park und die erwar­te­ten 1.000 Volunteers.

In allen Berei­chen der Pla­nun­gen wird Nach­hal­tig­keit einen beson­de­ren Stel­len­wert ein­neh­men. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler: “Eine nach­hal­tige EURO 2024 heißt für uns vor allem Zeit und Geld in Pro­jekte zu inves­tie­ren, von denen Düs­sel­dorf lang­fris­tig pro­fi­tie­ren kann. Die EURO 2024 bie­tet Chan­cen für unsere Stadt – nut­zen wir sie!”

Stadt­di­rek­tor und Sport­de­zer­nent Burk­hard Hint­z­sche: “Es geht um mehr als ledig­lich ‘ein paar Fuß­ball-Län­der­spiele’ – es geht um die Aus­rich­tung eines inter­na­tio­na­len Mega-Sport­events, das wir als ech­tes, nach­hal­ti­ges Fuß­ball­fest im Düs­sel­dor­fer Sinne kre­ieren möchten.”

Beson­de­res Augen­merk gilt dabei auch der regio­na­len Zusam­men­ar­beit: Denn die geo­gra­fi­sche Lage Düs­sel­dorfs in NRW und die gute Infra­struk­tur der Stadt füh­ren dazu, dass die Pla­nun­gen und die Maß­nah­men nicht an der Stadt­grenze auf­hö­ren kön­nen. Im Gegen­teil: NRW wird mit vier Spiel­or­ten (Dort­mund, Gel­sen­kir­chen, Köln und Düs­sel­dorf) zum Hot­spot der Fan­ströme und Düs­sel­dorf zur zen­tra­len Tran­sit-Zone in der Rhein-Ruhr­achse für Teams, Dele­ga­tio­nen und Fans, die auch in die ande­ren Städte wollen.

“Wir pla­nen eine Fan-Zone ent­lang des Rheins mit dem Rhein­park als zen­trale Flä­che. Auf dem Weg ent­lang zur Arena soll der schönste Fan-Walk Euro­pas ent­ste­hen”, erklärt Tho­mas Neu­häu­ser, EURO 2024-Pro­jekt­lei­ter der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, und ergänzt: “Wir wer­den eine erheb­li­che Anzahl an Vol­un­te­ers für das Will­kom­men hei­ßen an Flug­ha­fen, Haupt­bahn­hof, an zen­tra­len Punk­ten, in den Fan-Zonen und in der City benötigen.”

The Box: Mul­ti­funk­tio­na­ler Neu­bau an der MERKUR SPIEL-ARENA
An der West­seite der Arena ent­steht ein rund 1.000 Qua­drat­me­ter gro­ßer Anbau, der den Arbeits­ti­tel “The Box” trägt. Wäh­rend des Tur­niers wird er als moder­nes Pres­se­zen­trum genutzt und wird der neue Ein­gangs­be­reich mit Vor­fahrt für den Busi­ness- und VIP-Bereich der Arena. Per­spek­ti­visch erwei­tert “The Box” auch die bestehen­den VIP-Berei­che der MERKUR SPIEL-ARENA und wird ins­be­son­dere bei den Heim­spie­len der For­tuna Düs­sel­dorf zum Ein­satz kommen.

“Mit ‘The Box’ erhält die MERKUR SPIEL-ARENA einen attrak­ti­ven und mul­ti­funk­tio­na­len neuen Gebäu­de­teil. Mit Blick auf die UEFA EURO 2024 schaf­fen wir damit einen moder­nen Pres­se­be­reich, der alle Anfor­de­run­gen der UEFA erfüllt. Durch die Inves­ti­tion in die­sen mul­ti­funk­tio­na­len und viel­sei­tig ein­setz­ba­ren Anbau wird das bestehende Raum­kon­zept der Arena opti­mal ergänzt. Somit han­delt es sich um keine Inves­ti­tion in eine ein­ma­lig benö­tigte Infra­struk­tur, son­dern um eine Erwei­te­rung für einen lang­fris­ti­gen Nut­zen des Ver­an­stal­tungs­be­triebs in der MERKUR SPIEL-ARENA”, sagt Michael Brill, Geschäfts­füh­rer D.LIVE.

Der neu errich­tete Gebäu­de­teil wird eine Gesamt­flä­che von rund 1.000 Qua­drat­me­tern umfas­sen. Mit einer maxi­ma­len Ver­an­stal­tungs­flä­che von ca. 700 Qua­drat­me­tern und einer lich­ten Raum­höhe von ca. 5 Metern ver­spricht “The Box” viel­sei­tige und fle­xi­ble Nut­zungs­mög­lich­kei­ten. Eine große, licht­durch­flu­tete Glas­front ver­leiht dem Neu­bau ein attrak­ti­ves Erschei­nungs­bild und fügt sich mit ihrer kla­ren und moder­nen Archi­tek­tur­spra­che wie selbst­ver­ständ­lich in den Bestand ein und ist sowohl direkt an den VIP-Bereich als auch an die Sta­di­on­pro­me­nade ange­bun­den. Die Bau­maß­nah­men begin­nen nach aktu­el­lem Pla­nungs­stand Anfang 2022, die Fer­tig­stel­lung ist für Ende 2023 geplant.

Rück­blick: So kam die EURO nach Düsseldorf
UEFA-Prä­si­dent Alek­san­der Cefe­rin hatte am 27. Sep­tem­ber 2018 die Ent­schei­dung des UEFA Exe­ku­tiv Komi­tees bekannt­ge­ge­ben, dass die Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft 2024 in Deutsch­land statt­fin­den wird und in Düs­sel­dorf bis zu fünf Spiele aus­ge­tra­gen wer­den. Die Sport­stadt hatte sich im natio­na­len Bewer­bungs­ver­fah­ren mit der dritt­bes­ten Bewer­bung bereits als Host City qua­li­fi­ziert. Mit gro­ßer Rücken­de­ckung aus der Bevöl­ke­rung: Eine reprä­sen­ta­tive Umfrage hatte erge­ben, dass 88 Pro­zent der Men­schen in der Region Düs­sel­dorf die Aus­tra­gung der UEFA EURO 2024 in der Lan­des­haupt­stadt begrüßen.

Ein Jahr zuvor, am 15. Sep­tem­ber 2017, hatte der Deut­sche Fuß­ball-Bund (DFB) bekannt gege­ben, dass Düs­sel­dorf mit der Arena einer der zehn Spiel­orte ist, mit denen Deutsch­land in das UEFA-Bewer­bungs­ver­fah­ren um die Aus­rich­tung der Euro­pa­meis­ter­schaft 2024 geht.

Am 18. Mai 2017 hatte der Rat der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf beschlos­sen, dass sich die Lan­des­haupt­stadt beim DFB als Aus­tra­gungs­ort für die Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft der Män­ner im Jahr 2024 bewirbt und für den Fall einer erfolg­rei­chen Bewer­bung die erfor­der­li­chen Mit­tel für die not­wen­di­gen Umbau­maß­nah­men in der MERKUR SPIEL-ARENA zur Ver­fü­gung gestellt und über den Haus­halt bis 2024 abge­bil­det wer­den. Hier­bei han­delt es sich um Kos­ten für per­ma­nente oder tem­po­räre Erwei­te­run­gen im Presse- und im VIP-Bereich der Arena in Stockum.