Nach­hal­tig­keit und der Aus­bau des ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Enga­ge­ments waren The­men eines Gesprächs zwi­schen Bun­des­ent­wick­lungs­mi­nis­ter Dr. Gerd Mül­ler und OB Dr. Ste­phan Kel­ler im Rathaus,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

 

Aus­tausch mit Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler in der Aus­stel­lung “Agenda 2030 — Unsere 17 Ziele”

Nach­hal­tig­keit und ins­be­son­dere der Aus­bau des ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Enga­ge­ments der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf waren am heu­ti­gen Don­ners­tag, 8. Juli, die The­men eines Gesprächs zwi­schen Bun­des­ent­wick­lungs­mi­nis­ter Dr. Gerd Mül­ler und Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler im Düs­sel­dor­fer Rathaus.

Der Bun­des­ent­wick­lungs­mi­nis­ter besuchte gemein­sam mit dem Düs­sel­dor­fer Ober­bür­ger­meis­ter die Aus­stel­lung “Agenda 2030 — Unsere 17 Ziele”, die aktu­ell im Rat­haus zu sehen ist. Im Mit­tel­punkt des Gesprächs stand dabei die Frage, wie Düs­sel­dorf das eigene ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Enga­ge­ment, zum Bei­spiel durch mehr faire Beschaf­fung oder in der Kli­ma­po­li­tik, ver­tie­fen kann.

“Düs­sel­dorf ist mit sei­nem ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Enga­ge­ment seit lan­gem ein Vor­rei­ter. Die Stadt hat wich­tige Arbeit geleis­tet, um in Mon­ro­via, der Haupt­stadt von Libe­ria, einen medi­zi­ni­schen Ret­tungs­dienst auf­zu­bauen. Und Düs­sel­dorf ist Teil des vom Ent­wick­lungs­mi­nis­te­rium geför­der­ten Pro­jekts Glo­bal Nach­hal­tige Kom­mune NRW. Die Bun­des­re­gie­rung unter­stützt Düs­sel­dorf und andere Kom­mu­nen, ihr Enga­ge­ment wei­ter aus­zu­bauen, zum Bei­spiel im Bereich faire Beschaf­fung oder in der Kli­ma­po­li­tik”, erklärte Bun­des­ent­wick­lungs­mi­nis­ter Dr. Gerd Müller.

“In die­ser Aus­stel­lung wird deut­lich, dass es schon seit Jah­ren ein viel­fäl­ti­ges Enga­ge­ment in der Stadt­ver­wal­tung und der Stadt­ge­sell­schaft für mehr Nach­hal­tig­keit gibt. Die­ses begann mit dem Pro­zess der Loka­len Agenda 21 und wird nun durch die Agenda 2030 mit den Zie­len für nach­hal­tige Ent­wick­lung neu beför­dert und inten­si­viert. Kom­mu­nen spie­len für die Ver­wirk­li­chung prak­tisch aller Ziele einer nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung eine sehr wich­tige Rolle. Hier leben die Men­schen, die nach­hal­tige Ent­wick­lung im all­täg­li­chen Han­deln aktiv umset­zen und die Ver­än­de­run­gen spü­ren. Daher neh­men wir die Auf­gabe zur Ver­än­de­rung und zum Umden­ken in Düs­sel­dorf sehr ernst. Nach­hal­tig­keit wird in der Stadt­ver­wal­tung gelebt und als gesell­schaft­li­chen Pro­zess gemein­sam mit der Zivil­ge­sell­schaft for­ciert”, betonte Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Keller.

Die Aus­stel­lung ist noch bis Don­ners­tag, 29. Juli, mon­tags bis don­ners­tags von 8 bis 18 Uhr und frei­tags von 8 bis 17 Uhr zu besich­ti­gen. Eine Über­sicht über wei­tere Ver­an­stal­tun­gen im Rah­men der Agenda 2030-Aus­stel­lung ist unter www.duesseldorf.de/nachhaltigkeit/agenda-2030-ausstellung ein­seh­bar. Dort gibt es zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen sowie Links zu online-Terminen.

Hin­ter­grund: Pro­jekt Glo­bal Nach­hal­tige Kom­mune NRW
Düs­sel­dorf nimmt aktu­ell an dem Pro­jekt Glo­bal Nach­hal­tige Kom­mune NRW teil. Das Pro­jekt wird mit Mit­teln des Bun­des­ent­wick­lungs­mi­nis­te­ri­ums aus­ge­führt. Als eine von zehn Pilot­kom­mu­nen erar­bei­tet Düs­sel­dorf einen Berichts­rah­men nach­hal­tige Kom­mune (BNK) nach Vor­ga­ben des Rats für Nach­hal­tige Ent­wick­lung. Zudem ist Düs­sel­dorf eine von fünf Kom­mu­nen, die auf Basis des BNKs anschlie­ßend einen Vol­un­tary Local Review (VLR) ent­wi­ckeln wird, der den Ver­ein­ten Natio­nen im Rah­men des High-Level Poli­ti­cal Forums im Som­mer 2022 in New York prä­sen­tiert wer­den soll.