Tag des Denk­mals am Ratin­ger Tor der Düs­sel­dor­fer Jon­ges Foto: LOKALBÜRO

 

Über 30 his­to­ri­sche Orte öff­nen ihre Pfor­ten am 12. September
Auf­takt­ver­an­stal­tung im Düs­sel­dor­fer Schauspielhaus

Unter dem Motto “Sein & Schein — in Geschichte, Archi­tek­tur und Denk­mal­pflege” fin­det am Sonn­tag, 12. Sep­tem­ber, der dies­jäh­rige bun­des­weite Tag des offe­nen Denk­mals statt. Tra­di­tio­nell öff­nen seit 1993 an jedem zwei­ten Sonn­tag im Sep­tem­ber his­to­ri­sche Orte ihre Pfor­ten, um die Öffent­lich­keit für den Wert des bau­kul­tu­rel­len und archäo­lo­gi­schen Erbes zu sensibilisieren.

Die beliebte Kul­tur­ver­an­stal­tung — initi­iert von der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz — bie­tet Inter­es­sier­ten die sel­tene Chance, his­to­ri­sche Bau­ten und Stät­ten, die sonst nicht oder nur teil­weise zugäng­lich sind, ein­tritts­frei zu erle­ben oder an Füh­run­gen und Aktio­nen teil­zu­neh­men, die nur am Tag des offe­nen Denk­mals ange­bo­ten wer­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr fand der Tag des offe­nen Denk­mals pan­de­mie­be­dingt erst­mals aus­schließ­lich digi­tal statt. Am 12. Sep­tem­ber 2021 gibt es in Düs­sel­dorf nun wie­der die Gele­gen­heit, an über 30 his­to­ri­schen Orten Streif­züge in die Ver­gan­gen­heit zu unternehmen.

Für den kom­men­den Akti­ons­tag hat die Deut­sche Stif­tung Denk­mal­schutz das Motto “Sein & Schein — in Geschichte, Archi­tek­tur und Denk­mal­pflege” aus­ge­ru­fen. Sie setzt damit den Impuls, sich mit Illu­sio­nen, Täu­schun­gen und der Ori­gi­na­li­tät unse­rer Denk­mä­ler zu beschäf­ti­gen und damit eine Debatte auf­zu­grei­fen, die aktu­ell und his­to­risch zugleich ist. Düs­sel­dorf rückt an die­sem Tag daher nicht nur His­to­ri­sches, son­dern auch Neu­in­ter­pre­ta­tio­nen und die Sicht­bar­ma­chung von Ver­bor­ge­nem und Unbe­kann­tem in den Fokus.

Der Tag des offe­nen Denk­mals star­tet am Sonn­tag­vor­mit­tag um 11 Uhr mit einer Auf­takt­ver­an­stal­tung im Foyer des Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­hau­ses mit Gene­ral­inten­dant Wil­fried Schulz, Bür­ger­meis­te­rin Clara Ger­lach und der Bei­geord­ne­ten für Pla­nen, Bauen, Mobi­li­tät und Grund­stücks­we­sen, Cor­ne­lia Zuschke.
Um 12 und 14 Uhr bie­tet das Schau­spiel­haus dann, ver­tre­ten durch Geschäfts­füh­re­rin Clau­dia Schmitz, eine Füh­rung durch das frisch sanierte Haus an. Judith Büt­zer und Katha­rina Klauke vom Restau­rie­rungs­zen­trum der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf ergän­zen die Füh­rung durch einen Kurz­vor­trag zu den fest inte­grier­ten Kunst­wer­ken des Bau­denk­mals. Die Teil­neh­mer­zahl ist begrenzt und eine sepa­rate Anmel­dung per E‑Mail daher erfor­der­lich unter kasse@dhaus.de.

Bereits Ende August ist der dies­jäh­rige Pro­gramm­flyer der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf erschie­nen. Die­ser ent­hält wis­sens­werte Infor­ma­tio­nen und gibt Aus­kunft über alle Ver­an­stal­tun­gen, Ver­an­stal­tungs­orte und Öff­nungs­zei­ten. Der Flyer liegt an den bekann­ten Stel­len im Stadt­ge­biet zur Mit­nahme aus, wie z. B. im Rat­haus oder im Tech­ni­schen Ver­wal­tungs­ge­bäude (TVG) in der Brinck­mann­straße 5. Zudem ist er als Down­load unter www.duesseldorf.de/denkmalschutz/veranstaltung verfügbar.

Auch für den Tag des offe­nen Denk­mals gilt, dass es auf­grund der Corona-Pan­de­mie zu kurz­fris­ti­gen Ände­run­gen bei ein­zel­nen Ver­an­stal­tun­gen bis hin zu Absa­gen kom­men kann. Daher wird emp­foh­len, sich kurz­fris­tig über die ange­ge­be­nen Kon­takt­da­ten im Pro­gramm­flyer bei den jewei­li­gen Ver­an­stal­te­rin­nen oder Ver­an­stal­tern über den aktu­el­len Stand zu infor­mie­ren und zum Teil nötige Anmel­dun­gen vor­zu­neh­men. Selbst­ver­ständ­lich ist für alle Betei­lig­ten und alle Besu­cher die aktu­ell gül­tige Coro­na­schutz­ver­ord­nung (3G-Regel) des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len zu beachten