Flug­ha­fen bei Nacht Foto: Flug­ha­fen Düsseldorf

 

Die Tem­pe­ra­tu­ren fal­len und das Rei­se­fie­ber steigt: Denn im bevöl­ke­rungs­reichs­ten Bun­des­land Nord­rhein-West­fa­len ste­hen die Herbst­fe­rien vor der Tür. Wie bereits in den Som­mer­fe­rien erwar­tet der Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen im zwei­ten Pan­de­mie-Jahr auch für diese Feri­en­zeit ein erhöh­tes Verkehrsaufkommen.

So rech­net der Flug­ha­fen mit durch­schnitt­lich knapp 360 Abflü­gen und Ankünf­ten am Tag und damit rund dop­pelt so vie­len wie im Vor­jahr 2020. In der Spitze wer­den bis zu 380 täg­li­che Flug­be­we­gun­gen erwar­tet. Für den gesam­ten Feri­en­zeit­raum, vom letz­ten Schul­tag (Frei­tag, 8. Okto­ber) bis Sonn­tag, 24. Okto­ber, liegt die Pro­gnose bei rund 765.000 Rei­sen­den und über 6.000 Flug­be­we­gun­gen. Das ent­spricht rund 50 Pro­zent des Vor­kri­sen­ni­veaus von 2019.

„Das ist ein posi­ti­ves Signal. Wir freuen uns, dass in den Herbst­fe­rien die Nach­frage wie­der steigt und die Flug­gäste ein zuneh­men­des Ver­trauen in ein siche­res Rei­se­er­leb­nis haben. Die Men­schen wol­len wie­der rei­sen, möch­ten in den Urlaub fah­ren oder Freunde und Ver­wandte in der Hei­mat besu­chen“, so Tho­mas Schnalke, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung des Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fens. „Wir haben uns mit unse­ren Part­nern sehr gewis­sen­haft vor­be­rei­tet. Ein umfang­rei­ches Maß­nah­men­pa­ket dient dem Gesund­heits­schutz für Pas­sa­giere und Mit­ar­bei­ter. Da viele Abläufe pan­de­mie­be­dingt mehr Zeit erfor­dern, raten wir unse­ren Pas­sa­gie­ren für einen ent­spann­ten Start in den Urlaub den Hin­wei­sen ihrer Flug­ge­sell­schaft zur Anreise zu fol­gen und genü­gend Zeit ein­zu­pla­nen“, so Schnalke weiter.

Beliebte Rei­se­ziele

Bis zum Ende der Herbst­fe­rien haben knapp 50 Air­lines Flüge zu über 130 Zie­len ange­mel­det. Haupt­rei­se­ziele sind neben Mal­lorca vor allem die Kana­ren und Grie­chen­land. Auch Metro­po­len wie Mün­chen und Wien locken für einen Städ­te­trip. Neben dem tou­ris­ti­schen Ver­kehr sind wäh­rend der Herbst­fe­rien außer­dem ver­mehrt Flüge in die Hei­mat gefragt, ins­be­son­dere zu Zie­len in der Tür­kei, im Liba­non, im Irak und in den Bal­kan-Staa­ten. Mit Euro­wings geht es in den Herbst­fe­rien erst­mals nach Krasno­dar in Russ­land, Tif­lis in Geor­gien sowie in die ukrai­ni­sche Haupt­stadt Kiew.

Im Tou­ris­mus set­zen die gro­ßen Rei­se­ver­an­stal­ter auf ein erwei­ter­tes Ange­bot und attrak­tive Ziele in den Herbst­fe­rien. So steu­ert Tuifly zum Bei­spiel zwei­mal wöchent­lich die Kap­ver­den an. Ein High­light zum Feri­en­ende ist nicht nur für Flug­zeug-Enthu­si­as­ten die Rück­kehr des Air­bus A380 von Emi­ra­tes: Ab dem 23. Okto­ber wird der Rie­sen­vo­gel auf der Stre­cke zwi­schen Düs­sel­dorf und Dubai sechs­mal pro Woche ein­ge­setzt. Zu Win­ter­be­ginn fliegt er dann zehn­mal wöchent­lich, bevor er ab dem 1. Dezem­ber wie­der zwei­mal täg­lich vom Rhein in die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­rate abhebt.

Shops, Gas­tro­no­mie und Reisemarkt

Mit rund 40 Geschäf­ten und wei­te­ren 40 Bars und Restau­rants steht den Urlau­bern in den Herbst­fe­rien eine große Aus­wahl zum Shop­pen und Schlem­men offen. Pas­sa­giere kön­nen sich den Start in den Urlaub mit einem Gut­schein ver­sü­ßen, wenn sie zuvor einen ent­spre­chen­den QR-Code im Ter­mi­nal oder vorab online mit ihrem Smart­phone gescannt haben. Hin­weise zu der Aktion „Abhe­ben und spa­ren“, zu den aktu­el­len Öff­nungs­zei­ten der Shops und Restau­rants sowie alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen sind abruf­bar im Bereich „Shop­pen und Genie­ßen“ unter dus.com. Für kurz­ent­schlos­sene Rei­se­wil­lige hal­ten die Anbie­ter im Rei­se­markt am Düs­sel­dor­fer Air­port, „Deutsch­lands größ­tem Rei­se­büro“, auf zwei Ebe­nen attrak­tive Ange­bote bereit. Von 10 bis min­des­tens 16 Uhr kön­nen sich Urlaubs­hung­rige bei der Wahl des pas­sen­den Urlaubs­ziels per­sön­lich bera­ten lassen.

Online buch­bare Lounges

Wer sich vor dem Abflug ent­spannt stär­ken und dabei das bunte Trei­ben auf dem Vor­feld beob­ach­ten möchte, kann schon vorab online unter dus.com einen Lounge-Auf­ent­halt buchen. So bie­ten die Hugo-Jun­kers-Lounge in Flug­steig B Ebene 2 sowie die Open-Sky-Lounge in Flug­steig C auch für Fami­lien die Mög­lich­keit, bis zu drei Stun­den lang Getränke sowie warme und kalte Spei­sen zu genie­ßen. Im Preis von 27,50 Euro für Erwach­sene und 11,00 Euro für Kin­der sind wei­tere Leis­tun­gen wie Zeit­schrif­ten sowie WLAN-Nut­zung ein­ge­schlos­sen. Mit dem Fami­li­en­spe­cial für 49,90 Euro (zwei Erwach­sene und zwei Kin­der) kön­nen Fami­lien zusätz­lich sparen.

Abfer­ti­gungs­pro­zesse

Der Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen setzt gemein­sam mit sei­nen Part­nern alles daran, dass Rei­sende gut gelaunt und ent­spannt in den Urlaub star­ten kön­nen und die Abläufe bei der Pas­sa­gier- und Gepäck­ab­fer­ti­gung rei­bungs­los und stö­rungs­frei ver­lau­fen. Län­gere War­te­zei­ten in den Ver­kehrs­spit­zen, vor allem in den frü­hen Mor­gen­stun­den, wer­den sich am Check-In und ins­be­son­dere an den Sicher­heits­kon­troll­stel­len in den Ferien jedoch nicht immer ver­mei­den lassen.

In den ver­gan­ge­nen Wochen war der im Auf­trag der Bun­des­po­li­zei tätige Dienst­leis­ter DSW (Deut­scher Schutz- und Wach­dienst) auf­grund hoher Kran­ken­stände gerade in Peak­zei­ten nicht in der Lage, aus­rei­chend Per­so­nal bei den Sicher­heits­kon­trol­len einzusetzen.

„Im Sinne der Pas­sa­giere unter­stüt­zen wir die Bun­des­po­li­zei und ihren Dienst­leis­ter DSW mit allen uns zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­teln“, sagt Flug­ha­fen-Chef Tho­mas Schnalke. Der Air­port stellt sei­nen Pro­zess­part­nern alle not­wen­di­gen Pla­nungs- bezie­hungs­weise Pro­gno­se­infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung und unter­stützt bei der Berech­nung der not­wen­di­gen Kon­troll­spu­ren. Aktu­ell rich­tet er außer­dem wei­tere War­te­flä­chen vor den Sicher­heits­kon­troll­stel­len ein und stellt zusätz­li­ches Per­so­nal zur Pas­sa­gier­in­for­ma­tion und ‑len­kung bereit. Das zusätz­li­che Ser­vice­per­so­nal lei­tet die Flug­gäste ent­spre­chend der jewei­li­gen Beset­zung an den Kon­troll­stel­len bei Bedarf an einen ande­ren Flug­steig um. Alle drei Flug­steige sind im Sicher­heits­be­reich mit­ein­an­der verbunden.

„Aller­dings sind wir nach wie vor der fes­ten Über­zeu­gung, dass wir die Situa­tion an den Sicher­heits­kon­troll­stel­len nach­hal­tig ver­bes­sern könn­ten, wenn wir als Flug­ha­fen­be­trei­ber selbst für die­sen Abfer­ti­gungs­schritt Ver­ant­wor­tung über­neh­men dürf­ten“, erläu­tert Tho­mas Schnalke. „Dank jahr­zehn­te­lan­ger Erfah­rung bei der Durch­füh­rung von Per­so­nal- und Waren­kon­trol­len und geeig­ne­ten Instru­men­ten der Qua­li­täts­si­che­rung brin­gen wir mit unse­ren Mit­ar­bei­tern alles mit, um sichere und zügige Kon­trol­len zu gewährleisten.“