Blick in die Aus­stel­lung “Ent­rech­tet und beraubt. Der Kunst­händ­ler Max Stern” im Stadt­mu­seum Düs­sel­dorf © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Lars Heidrich

 

Das Stadt­mu­seum Düs­sel­dorf, Ber­ger Allee 2, lädt am Sonn­tag, 17. Okto­ber, 15 bis 16 Uhr, zu einer The­men­füh­rung durch die Aus­stel­lung “Ent­rech­tet und beraubt. Der Kunst­händ­ler Max Stern” ein. Der Rund­gang wird von der Kunst­his­to­ri­ke­rin Kim Bureš-Krem­ser gelei­tet. Treff­punkt ist das Foyer. Der Ein­tritt in das Stadt­mu­seum ist sonn­tags für alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher frei. Die aktu­el­len Regeln nach der Coro­na­schutz­verod­nung des Lan­des NRW sind zu beach­ten (siehe “Hin­weise zum Besuch”).

Zur Aus­stel­lung
Das Stadt­mu­seum wür­digt das Leben des außer­ge­wöhn­li­chen Gale­ris­ten Max Stern, der nach sei­ner Ver­trei­bung durch die Natio­nal­so­zia­lis­ten in Deutsch­land nahezu in Ver­ges­sen­heit geriet. 1937 wurde er gezwun­gen, sei­nen Kunst­han­del auf der Königs­al­lee zu schlie­ßen und zu emi­grie­ren. Von Groß­bri­tan­nien kam er 1940 als Inter­nier­ter nach Kanada. Dort gelang ihm der Neu­an­fang: Max Stern wurde zu einem der bedeu­tends­ten Gale­ris­ten des Lan­des. Die Aus­stel­lung stützt sich auf seine hand­schrift­li­chen sowie auf Ton­band dik­tier­ten Erin­ne­rungs­skiz­zen und ver­eint bis­lang unver­öf­fent­lichte Doku­mente aus Sterns Nach­lass mit Quel­len aus hie­si­gen Archi­ven. Sie beschäf­tigt sich zudem mit musea­ler Pro­ve­ni­enz­for­schung, deren Arbeits­weise, Auf­ga­ben sowie Erkennt­nisse anhand aus­ge­wähl­ter Bei­spiele vor­ge­stellt werden.

Hin­weise zum Besuch: Besu­che­rin­nen und Besu­cher des Stadt­mu­se­ums wer­den gebe­ten, die gel­ten­den Kon­takt- und Hygie­ne­re­geln im Stadt­mu­seum ein­zu­hal­ten und eine medi­zi­ni­sche Maske zu tra­gen. Ver­an­stal­tun­gen und Füh­run­gen fin­den mit begrenz­ter Teil­neh­mer­zahl statt. Die Teil­nahme erfor­dert die Vor­lage eines Immu­ni­sie­rungs­nach­wei­ses durch Impfung/Genesung (2G). Schü­le­rin­nen und Schü­ler in der Feri­en­zeit und Gäste, die aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht impf­bar sind, brau­chen einen zer­ti­fi­zier­ten, tages­ak­tu­el­len Schnell­test (3G). Schul­pflich­tige Kin­der und Jugend­li­che — außer­halb der Schul­fe­rien — mit Schü­ler­aus­weis gel­ten als getes­tet, und jün­gere Kin­der bis zum Schul­ein­tritt sind geimpf­ten Per­so­nen gleichgestellt.

Für Fra­gen und wei­tere Infor­ma­tio­nen steht Svenja Wil­ken, Lei­te­rin der Abtei­lun­gen Bil­dung und Vermittlung/Öffentlichkeitsarbeit/ Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment, zur Ver­fü­gung und ist via E‑Mail an svenja.wilken@duesseldorf.de zu erreichen.