Gemein­same Pres­se­mit­tei­lung von Poli­zei und Staats­an­walt­schaft Düsseldorf

Alt­stadt — Ver­dacht eines ver­such­ten Tötungs­de­likts — Jugend­li­cher durch Mes­ser­sti­che schwer ver­letzt — Mord­kom­mis­sion ein­ge­rich­tet — Ermitt­lun­gen lau­fen — Zeu­gen gesucht

Sams­tag, 23. Okto­ber 2021, 18.45 Uhr

Bei einem Angriff mit einem Mes­ser wurde ges­tern Abend ein Jugend­li­cher in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt so schwer ver­letzt, dass er zur sta­tio­nä­ren Behand­lung in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den musste. Lebens­ge­fahr konnte zwi­schen­zeit­lich nicht aus­ge­schlos­sen wer­den. Das Poli­zei­prä­si­dium und die Staats­an­walt­schaft haben eine Mord­kom­mis­sion ein­ge­rich­tet. Die Fahn­dungs­maß­nah­men nach dem der­zeit unbe­kann­ten Täter dau­ern an.

Zur Tat­zeit (18.45 Uhr) wurde der Leit­stelle eine Kör­per­ver­let­zung — Mes­ser­ste­che­rei auf der Mut­ter-Ey-Straße / Huns­rü­cken­straße gemel­det. Als die Beam­ten wenige Augen­bli­cke spä­ter ein­tra­fen, fan­den sie einen stark blu­ten­den Jugend­li­chen vor. Zu die­sem Zeit­punkt hat­ten sich schon meh­rere Per­so­nen in unbe­kannte Rich­tung vom Tat­ort ent­fernt. Ret­tungs­kräfte und ein Not­arzt wur­den ver­stän­digt. Gleich­zei­tig lös­ten die Beam­ten eine inten­sive Fahn­dung im Innen­stadt­be­reich aus. Bis­lang ohne posi­ti­ves Ergebnis.

Nach den bis­he­ri­gen Ermitt­lun­gen waren in dem Bereich zwei Per­so­nen­grup­pen aus bis­lang nicht bekann­ten Grün­den anein­an­der­ge­ra­ten. Im wei­te­ren Ver­lauf eska­lierte das Gesche­hen vor Ort, wobei ein Unbe­kann­ter auf den Jugend­li­chen mehr­fach mit einem Mes­ser ein­stach. Nach­dem sich andere Per­so­nen in das Gesche­hen ein­misch­ten, ließ der Täter von Opfer ab. Meh­rere Per­so­nen flüch­te­ten anschlie­ßend in alle vier Him­mels­rich­tun­gen. Der Geschä­digte wurde in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Bevor die Spe­zia­lis­ten der Kri­mi­nal­po­li­zei zur Tat­ort­spu­ren­su­che ein­tra­fen, sperrte die Poli­zei den Bereich ab.

Noch am Abend wurde eine Mord­kom­mis­sion “MK Huns­rü­cken” ein­ge­rich­tet. Die Ermitt­lungs­ar­beit läuft auf Hochtouren.