Ralf Gend­rung, zwei­ter Chef Bil­ker Schüt­zen Foto: Bil­ker Schüt­zen / Ursula Krombholz

 

Der zweite Advent ist gleich­zei­tig der Tag des Ehren­am­tes. Es ist schön, dass sol­che, der All­ge­mein­heit zukom­men­den, Tätig­kei­ten über­haupt gewür­digt wer­den. Dar­über sind sich wohl alle Ehren­amt­ler einig.

Den­noch herrscht bei den Schüt­zen in Bilk an die­sem Tag eine gewisse Trau­rig­keit. Kann man die­ser Tätig­keit, die man sich auf die Fah­nen geschrie­ben und in den Sta­tu­ten ver­an­kert hat, nur im ein­ge­schränk­tem Umfang nach­kom­men. Corona und seine Ver­ord­nun­gen lässt 2021 nicht viel Ande­res zu.

Schon für die Klei­nen war außer dem „Oster­ha­sen Drive In“ mit einer gro­ßen Tüte Süßig­kei­ten, nicht viel mehr mach­bar. Zuletzt musste wegen der hohen Inzi­denz­zah­len, auch die Advents­feier für die Bil­ker Senio­ren abge­sagt werden.

Der erste Chef Ulrich Mül­ler gab diese Ent­schei­dung, mit spür­bar schwe­rem Her­zen, wäh­rend des Toten­ge­den­ken am Ehren­mal auf dem Süd­fried­hof, bekannt. Alles andere wäre für die Men­schen um die es sich hier han­delt, durch­weg über 70-jäh­rige aus Senio­ren­ein­rich­tun­gen, zu gefähr­lich geworden.

So wur­den dann am zwei­ten Advent über 70 voll­ge­packte Weih­nacht­s­tü­ten vom zwei­ten Chef der Bil­ker Schüt­zen, Ralf Gend­rung, an die Haupt­leute der Kom­pa­nien aus­ge­ge­ben. Diese wie­derum wer­den dafür Sorge tra­gen das die, durch einen tol­len Spon­so­ring zu Stande gekom­me­nen Weih­nachts­ge­schenke, bei den Emp­fän­gern angekommen.

Schirm­herr Andreas Rim­kus aus Ber­lin und der Vor­stand der St. Sebas­tia­ner aus Bilk bedank­ten sich bei den Hel­fern und Spon­so­ren, die hier mit­ge­hol­fen haben.