Foto: HPP Archi­tek­ten, Düs­sel­dorf mit brand­fels land­s­cape + envi­ron­ment, Müns­ter https://dialog.sohnstrasse-45.de

 

HPP Archi­tek­ten mit bran­den­fels land­s­cape & envi­ron­ment gewin­nen Wett­be­werb zur ehe­ma­li­gen Oberpostdirektion

Für das vier Hektar große Plan­ge­biet der ehe­ma­li­gen Ober­post­di­rek­tion an der Sohn­straße 45 wur­den im Rah­men eines Wett­be­werbs städ­te­bau­li­che Kon­zepte für eine neue Nut­zung mit dem Schwer­punkt Woh­nen gesucht. Der Ent­wurf des Teams HPP Archi­tek­ten mit bran­den­fels land­s­cape and envi­ron­ment über­zeugte mit einem star­ken städ­te­bau­li­chen Ent­wurf und wurde in der Sit­zung des Preis­ge­richts mit dem ers­ten Rang ausgezeichnet.

In Zusam­men­ar­beit mit der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf hatte die DT Asset Manage­ment GmbH (DTAM) einen zwei­stu­fi­gen städ­te­bau­li­chen und frei­raum­pla­ne­ri­schen Wett­be­werb für das Gelände an der Sohn­straße 45 aus­ge­lobt. Im Rah­men die­ses Ver­fah­rens ent­wi­ckel­ten Teams aus Stadt­pla­nern, Archi­tek­ten und Land­schafts­ar­chi­tek­ten für das Plan­ge­biet der ehe­ma­li­gen Ober­post­di­rek­tion städ­te­bau­li­che Kon­zepte für eine neue Nut­zung mit dem Schwer­punkt Woh­nen. Es han­delt sich um ein grö­ße­res Areal mit einem mar­kan­ten Gebäude aus den 1970er Jah­ren inner­halb des Stadt­teils Düsseltal.

Die inter­es­sierte Nach­bar­schaft und Öffent­lich­keit konnte den Pro­zess in meh­re­ren Schrit­ten mit­ver­fol­gen und Anre­gun­gen zu den Ent­wür­fen ein­brin­gen. So wur­den auch die fina­len Ent­würfe bereits im Dezem­ber 2021 öffent­lich vor­ge­stellt und dis­ku­tiert. Die Anre­gun­gen der Öffent­lich­keit sind in die Dis­kus­sion des Preis­ge­richts eingeflossen.

Die fünf aus­ge­wähl­ten Ent­würfe der zwei­ten Wett­be­werbs­phase wur­den in der Sit­zung des Preis­ge­richts unter Vor­sitz von Pro­fes­so­rin Dörte Gater­mann am 12. Januar inten­siv dis­ku­tiert. Hier­bei über­zeugte der Ent­wurf des Teams HPP Archi­tek­ten mit bran­den­fels land­s­cape and envi­ron­ment mit einem star­ken städ­te­bau­li­chen Ent­wurf und wurde mit dem ers­ten Rang aus­ge­zeich­net. Im Sie­ger­ent­wurf wird ein leben­di­ges, abwechs­lungs­rei­ches und zukunfts­ori­en­tier­tes Quar­tier geschaf­fen. Eine wohl­durch­dachte Maß­stäb­lich­keit, Durch­grü­nung und Wege­ver­bin­dun­gen schaf­fen sehr gute Vor­aus­set­zun­gen für eine pas­sende und funk­tio­nie­rende Inte­gra­tion und Ver­knüp­fung mit den umlie­gen­den Quartieren.

Den zwei­ten Preis erhielt der eben­falls sehr vom Preis­ge­richt gelobte Ent­wurf des Teams adnba pla­nungs­ge­sell­schaft mit Beros Abdul Arhi­tecti Aso­ciati. Beide Ent­würfe sehen eine kom­plette Neu­be­bau­ung des Gelän­des und eine sen­si­ble Ein­glie­de­rung in den vor­han­de­nen Stadt­teil vor. Ins­be­son­dere die bei­den erst­plat­zier­ten Ent­würfe wur­den im Rah­men der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung im Dezem­ber 2021 posi­tiv durch die Bür­ger­schaft bewer­tet und erhiel­ten viel Zuspruch.

Drei wei­tere Ent­würfe erhiel­ten eine gleich­wer­tige Aus­zeich­nung in Form einer Aner­ken­nung. Diese Ent­würfe zei­gen unter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten zum (teil­wei­sen) Erhalt des Bestands und des­sen Umnut­zung, vor­wie­gend zu Wohn­zwe­cken. Das Thema des Bestands­er­halts wurde ins­be­son­dere in Bezug auf einen nach­hal­ti­gen Umgang mit bestehen­den Res­sour­cen im gesam­ten Ver­fah­ren inten­siv dis­ku­tiert. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit die­sem aktu­el­len Thema durch die Wett­be­werbs­teil­neh­men­den fand große Aner­ken­nung und Wür­di­gung durch das Preis­ge­richt. Auch wenn in die­sem Ver­fah­ren abschlie­ßend noch keine der bestands­er­hal­ten­den Lösun­gen als Vision für den Stadt­teil voll­ends über­zeu­gen konnte, wird das Thema in der zukünf­ti­gen Stadt­ent­wick­lung von gro­ßer Bedeu­tung sein.

“Wir bedan­ken uns bei allen Wett­be­werbs­teil­neh­men­den für die außer­or­dent­lich inter­es­san­ten Ent­würfe und freuen uns auf die wei­te­ren Aus­ar­bei­tun­gen und Pla­nun­gen zur Rea­li­sie­rung eines attrak­ti­ven neuen Wohn­quar­tiers für die Düs­sel­dor­fer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger”, sagt Michael Hof­mann, Deut­sche Tele­kom Asset Manage­ment GmbH.

“Die­ses span­nende Ver­fah­ren hat aufs Neue gezeigt, dass die gemein­same Dis­kus­sion zwi­schen Bür­ger­schaft, Poli­tik, Ver­wal­tung und Fach­preis­ge­richt die städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung unse­rer Stadt vor­an­bringt”, dankt Cor­ne­lia Zuschke, Bei­geord­nete für Pla­nen, Bauen, Woh­nen und Grund­stücks­we­sen, für das Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten und hofft auf eine ebenso qua­li­tät­volle Umsetzung.

Alle Infor­ma­tio­nen sowie die Ergeb­nisse des Ver­fah­rens sind auf der Pro­jekt-Web­site dialog.sohnstrasse-45.de veröffentlicht.