Als Oster-Spe­cial zeigt das Museum eine Samm­lung aus 200 Eier­be­chern aus Düs­sel­dor­fer Privatbesitz,©Landeshauptstadt Düssedorf/Ingo Lammert

 

Pas­send zum bevor­ste­hen­den Oster­wo­chen­ende prä­sen­tiert das Het­jens – Deut­sches Kera­mik­mu­seum, Schul­straße 4, sei­nen Besu­che­rin­nen und Besu­chern einen früh­lings­haf­ten Tisch des Monats sowie ein Oster-Spe­cial bestehend aus 200 Eier­be­chern aus Pri­vat­be­sitz. Wer also noch nach einem ent­spre­chen­den Aus­flugs­tipp sucht, kann im Deut­schen Kera­mik­mu­seum in der Düs­sel­dor­fer Carl­stadt fün­dig wer­den. Das Museum bie­tet neben der flo­ra­len Tisch­in­sze­nie­rung “Was blüht denn da? – Kro­kus – Früh­ling – Jugend­stil” im Ober­ge­schoss des Palais Nes­sel­rode am Oster­sonn­tag zudem einen krea­ti­ven Fami­li­en­work­shop für Groß und Klein an.

Alles auf den Früh­ling eingestimmt
In pas­tel­li­gen Far­ben und einer unge­zwun­ge­nen Leich­tig­keit wird der aktu­elle Tisch des Monats im Het­jens prä­sen­tiert. Im Mit­tel­punkt steht dabei das Meis­se­ner Kro­kus­ser­vice der Brü­der Kon­rad und Hans Rudolph Hent­schel. Das flo­rale Jugend­stil­por­zel­lan wurde auf der Welt­aus­stel­lung 1900 in Paris vor­ge­stellt und erhielt große Beach­tung und enor­men Bei­fall. Die plas­ti­sche Gestal­tung der Gefäße ist durch die Kro­kus­blüte inspi­riert, womit das Ser­vice ganz den For­de­run­gen des Jugend­stils nach einer natu­ra­lis­ti­schen Gestal­tung ent­spricht. Auf dem Tisch des Monats im Het­jens wird das Kro­kus­ser­vice gemein­sam mit Sil­ber, Glas und Tisch­wä­sche des Jugend­stils – sämt­lich Leih­ga­ben aus Pri­vat­be­sitz – gezeigt.

Oster-Spe­cial
Impres­sio­nen für die eigene Oster­ta­fel kön­nen die Besu­che­rin­nen und Besu­cher dar­über hin­aus bei der anläss­lich der Fei­er­tage kon­zi­pier­ten Oster­in­stal­la­tion sam­meln. Als Oster-Spe­cial zeigt das Museum eine Samm­lung aus 200 Eier­be­chern aus Düs­sel­dor­fer Pri­vat­be­sitz. Kunst­voll insze­niert sind die aus­ge­stell­ten Becher im Het­jens alle­samt in Unter­gla­sur­blau deko­riert. Dar­un­ter fin­den sich einige der ältes­ten und belieb­tes­ten Dekore: Zwie­bel­mus­ter, Stroh­blu­men­mus­ter oder Indisch Blau und auch das däni­sche Mus­sel­ma­let. Die Por­zel­lane bestechen in ihrer gro­ßen Anzahl vor allem durch den effekt­vol­len Kon­trast von leuch­ten­dem Kobalt­blau auf dem wei­ßen Scher­ben. Kom­bi­niert sind die kost­ba­ren Por­zel­lan­be­cher mit stim­mungs­vol­len Oster­ei­ern in ver­schie­de­nen Gelb­nu­an­cen sowie einem Blumenarrangement.

Der Tisch des Monats
“Kro­kus – Früh­ling – Jugend­stil” ist bis zum 29. Mai im Het­jens zu sehen. Das Oster­spe­cial kann bis zum 15. Mai besucht wer­den Fami­li­en­work­shop an Oster­sonn­tag Für krea­tive Köpfe bie­tet das Museum an Oster­sonn­tag, 17. April, 14 bis 16 Uhr, erst­ma­lig den Fami­li­en­work­shop “Ein­mal um die ganze Welt” anläss­lich der aktu­el­len Son­der­aus­stel­lung “Die­ter Nuhr: Rei­se­zeit – Zeit­rei­sen” an. Mit ein­fa­chen gestal­te­ri­schen Druck- und Zei­chen­tech­ni­ken kön­nen die Teil­neh­men­den Bil­der der Het­jens-Kera­mi­ken oder eigene mit­ge­brachte Urlaubs­fo­to­gra­fien zu künst­le­ri­schen Bild­col­la­gen zusam­men­set­zen. Der Fan­ta­sie sind dabei keine Gren­zen gesetzt.

Eine Anmel­dung für den Work­shop ist vorab tele­fo­nisch unter 0211–8994210 erfor­der­lich. Der Ein­tritt ins Het­jens beträgt fünf Euro, ermä­ßigt 2,50 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Sonn­tags ist der Ein­tritt für alle frei. Im Gebäude besteht die Pflicht zum Tra­gen einer medi­zi­ni­schen Maske. Es sind die aktu­ell nach der Coro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des gel­ten­den Maß­nah­men zu beachten.